Rainbow Six Siege: 3 Tricks & Fakten, die ihr zu Ping 2.0 wissen solltet

Mit Ping 2.0 wird das Teamplay in Rainbow Six: Siege zukünftig einfacher. Doch was bringt das System eigentlich genau?

von Sören Wetterau,
02.09.2020 18:48 Uhr

Rainbow Six: Siege gibt euch mit Ping 2.0 weit mehr Möglichkeiten, nonverbal zu kommunizieren. Rainbow Six: Siege gibt euch mit Ping 2.0 weit mehr Möglichkeiten, nonverbal zu kommunizieren.

Bislang war das Pingen in Rainbow Six: Siege lediglich eine kleine Hilfestellung. Mit der neuen Season wird sich das aber ändern: In Operation Shadow Legacy führen die Entwickler das System Ping 2.0 ein, welches sich stark am Apex Legends orientiert. In einem neuen Video schaut sich der Rainbow-Six-Experte Coreross das überarbeitete System genauer an und verrät erste Tricks.

Wie funktioniert Ping 2.0?

Rainbow Six: Siege verfügt schon seit langer Zeit über ein simples Ping-Tool. Wirklich effektiv war das allerdings nicht, denn es fehlte immer an Kontext, warum überhaupt etwas angezeigt wird. Dank Ping 2.0 wird alles anders: In der Operator- und Drohne-Perspektive könnt ihr fortan kontextbasierte Pings setzen.

Mit dem System lassen sich eigene und gegnerische Fallen, Gadgets, Kameras, Drohnen und sogar das Entschärker-Kit für das gesamte Team hervorheben. Die Zeiten von "Warum pingt mein Mitspieler denn?" gehören endlich der Vergangenheit an.

Allerdings funktioniert das Ping-System natürlich nur, wenn ihr noch am Leben seid. Wer gestorben ist, kann zwar weiterhin durch die Kameras schalten, aber wie bereits gewohnt nicht mehr direkt markieren.

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Ersatz zum Scannen

Apropos Kameras und Drohnen: In Rainbow Six Siege könnt ihr weiterhin über die Scan-Funktion Gegner in Sichtweite automatisch markieren lassen. Mit Ping 2.0 ist das aber nicht mehr zwingend notwendig.

Gegner ohne deren Wissen markieren: Über gut gesetzte Kameras könnt ihr einen Ping genau an die Stelle setzen, wo ein Feind sitzt und ihn anschließend erledigen. Im Gegensatz zum Scannen erfährt der Gegenspieler nicht einmal, dass er markiert worden ist. Ob diese Funktionsweise am Ende tatsächlich im fertigen Spiel landet, zweifelt Coreross noch an, denn sie könnte sehr mächtig sein.

Unbekannte Operator aufdecken: Ebenfalls könnt ihr mit Ping 2.0 die genauen Operator der Verteidiger oder Angreifer herausfinden, ohne diese selbst gesehen zu haben. Ein Ping auf ihr Gadget oder Falle hilft, um sie für das gesamte Team aufzudecken.

Welche Operator-Gadgets sind betroffen?

In erster Linie profitieren alle Gadgets davon, die mit Kamera-Technik arbeiten. Vor allem Valkyrie und der kommende Operator Zero aka Sam Fisher können mit ihren Gadgets Ping 2.0 ausnutzen. Coreross testet aber noch weitere Operator, bei denen die Gadgets eine wichtige Rolle beim Pingen einnehmen:

Iana: Die Angreiferin kann mit ihrem Klon-Gadget durch das Level laufen und tatsächlich ohne Probleme sämtliche Dinge markieren. Verteidiger können wiederum das Hologramm pingen und somit sofort den Unterschied zur echten Iana feststellen.

IQ: Mithilfe ihres Elektronik-Detektors kann IQ zwar elektronische Geräte durch Wände erspähen, diese aber nicht für das gesamte Team markieren.

Mozzie: Dank seines Schädlings-Werfer kann der Verteidiger angreifende Drohnen übernehmen, aber diese bleiben optisch nahezu identisch. Mit Ping 2.0 lassen sie sich nun für Angreifer und Verteidiger einfacher identifizieren.

Goyo: Auf dem ersten Blick sehen die Brandbomben-Schilder von Goyo den normalen Schildern zum Verwechseln ähnlich. Da hilft auch das Pingen nicht - außer ihr markiert direkt die explodierende Ladung am Rücken. Dann ist ein Unterschied für alle sichtbar.

Ping 2.0 ist aber nicht die einzige große Neuerung, die mit der nächsten Season in Rainbow Six: Siege implementiert wird. In unserer großen Vorschau erfahrt ihr noch mehr:

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Einen festen Veröffentlichungstermin für Operation Shadow Legacy gibt es noch nicht. Aktuell könnt ihr das Update auf dem Testserver aber bereits selbst auf Herz und Nieren prüfen.

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