Rainbow Six: Siege - Aufruhr um Preiserhöhug und Ubisofts Reaktion

Fans von Rainbow Six: Siege waren über die Preiserhöhung alles andere als erfreut. Ubisoft reagierte, kann aber nicht alle Spieler zufriedenstellen.

von Mathias Dietrich,
27.01.2018 13:11 Uhr

Viele Rainbow-Six-Spieler waren über Operation Outbreak nicht gerade erfreut. (Bild: /u/AllTheNeatnamesAreTaken; Reddit) Viele Rainbow-Six-Spieler waren über Operation Outbreak nicht gerade erfreut. (Bild: /u/AllTheNeatnamesAreTaken; Reddit)

Es dauerte nicht lange, bis die Spieler von Rainbow Six: Siege auf die kürzlich angekündigte Preiserhöhung und das Outbreak-Event reagierten. Die Reaktion fiel alles andere als positiv aus. Ubisoft kündigte bereits einige Änderungen an, alle Spieler lassen sich jedoch nicht zufriedenstellen.

Negative Reaktion wegen Lootboxen

Die Outbreak-Lootboxen des neuen Events und die damit zusammenhängende Preiserhöhung schlugen schnell Wellen im Internet. Veteranen von Rainbow Six: Siege regten sich darüber auf, mehr als Neulinge zahlen zu müssen, um alle Skins zu erhalten und andere Spieler waren über das Hinzufügen von nicht-erspielbaren Lootboxen an sich empört. Die drastische Preiserhöhung milderte den Aufruhr nicht.

Der bekannte Kritiker Jim Sterling kritisierte Ubisofts Vorgehen direkt in einem extra Video und John Bain, besser bekannt unter dem Namen TotalBiscuit, äußerte sich auf Twitter zur Situation.

Ubisoft behält Standard Edition bei

Es dauerte nicht lange und Ubisoft kündigte bereits einige Änderungen an. Die Lootboxen und die Preiserhöhung bleiben. Allerdings wird die Standard Edition nicht entfernt, und wird auch in Zukunft zum gleichen Preis wie bisher verfügbar sein. Allerdings ohne die Boni der Advanced Edition, namentlich 600 R6-Credits und 10 Outbreak-Packs.

Weiterhin erhalten alle Spieler, die das Spiel bis zum 6. März spielen, mit Beginn des Events den neuen Sidewinder-Elite-Skin für Ash. Der erscheint automatisch im Inventar der Spieler.

Weiterhin ist sich der Entwickler und Publisher bewusst, dass viele Spieler durch den starken Grind der Starter Edition abgeschreckt sind, und will auch hier einige Änderungen vornehmen. Zur Erklärung: Die Standard Operatoren muss man in Rainbow Six: Siege erst freispielen. In der Starter Edition ist der Preis jedoch viel größer, als in der Standard Edition. Aus diesem Grund raten viele langjährige Spieler vom Kauf der Starter Edition ab. Genauere Informationen zu den geplanten Änderungen will Ubisoft zum Six Invitational bekanntgeben.

Die kritischen Stimmen verstummen im Angesicht dieser Änderungen jedoch nicht komplett. Während einige Spieler mit diesen Änderungen zufrieden sind, finden andere, dass Ubisoft das eigentliche Problem nicht löst.

Lootbox-Debatte geht weiter: US-Senator will neues Gesetz

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