Rainbow Six: Siege - Microtransactions und Echtgeld-Shop erklärt

Wir erklären, wie der Echtgeld-Shop im Taktik-Shooter Rainbow Six: Siege funktioniert - und ob die Mikrotransaktionen dem Spielspaß schaden.

von Mirco Kämpfer,
02.12.2015 15:20 Uhr

Rainbow Six: Siege - Launch-Trailer »The Breach« mit Shakespear 1:02 Rainbow Six: Siege - Launch-Trailer »The Breach« mit Shakespear

Wie in fast jedem modernen Shooter können wir auch in Rainbow Six: Siege neue Waffen und Klassen freischalten. Neue Inhalte lassen sich aber auch kaufen - mit echtem Geld. Da im Internet häufig die Frage auftaucht, wie Mikrotransaktionen in Ubisofts Taktik-Shooter funktionieren, gibt's hier die Erklärung.

Zunächst eine Entwarnung: Alle Spielinhalte, die uns einen Vorteil im Kampf verschaffen, können wir auch erspielen - und zwar mit der Ingame-Währung Renown. Die erhalten wir automatisch im Onlinemodus, aber auch das Erfüllen von Singeplayer-Einsätzen und das Anschauen von Tutorial-Videos wird mit Renown-Punkten belohnt. Ubisoft belohnt die Spieler dafür, dass sie sich vor den Online-Matches mit den Spielmechaniken solo auseinandersetzen.

Die Ingame-Kohle benötigen wir vorrangig, um die Operator-Spezialisten freizuschalten. Im Gegensatz zu etwa Call of Duty: Black Ops 3 brauchen wir dafür keinen bestimmten Rang, stattdessen stehen uns direkt zu Beginn alle Operatoren zum Kauf zur Verfügung. Für jede der fünf spielbaren Spezialeinheiten (GSG9, Speznaz, GIGN, FBI-Swat, SAS) gibt's jeweils vier Operatoren.

Shop: Operators Die Operators kosten Renown-Punkte (Ingame-Währung). Mit Booster können wir gegen echtes Geld temporär mehr Renown-Punkte kassieren.

R6-Credits Echtes Geld können wir in R6-Credits investieren, die wir etwa zum Freischalten von Waffenskins brauchen.

Booster Ein 7-Tage-Booster kostet 700 R6-Credits - das entspricht etwa 6 Euro.

Waffenskins Die Waffenskins gibt's für Renown-Punkte, spezielle Varianten dagegen nur gegen R6-Credits.

Waffenpakete Auch die Waffenpakete kosten echtes Geld (R6-Credits).

Der erste Operator jeder Einheit kostet 500 Renown, für jeden weiteren müssen wir 500 Renown mehr blechen. Der vierte Operator einer Einheit kostet somit 2000 Punkte der Ingame-Währung. Zum Vergleich: Pro Match bekommt man etwa 200 bis 600 Renown.

Der Echtgeldteufel steckt also im Detail: Wer sehr schnell alle Spezialisten freischalten möchte, kann im Echtgeld-Shop R6-Credits (Echtgeldwährung) und somit Booster kaufen, die mehr Renown-Punkte bescheren. Das ist unseren Spielerfahrungen nach aber gar nicht nötig. Das Ökosystem von Rainbow Six: Siege ist gut ausbalanciert, sodass wir auch ohne Griff in die Brieftasche relativ flott neue Inhalte, Charaktere und Waffenaufsätze freischalten. Einzig spezielle kosmetische Waffenskins sowie Waffenpakete stecken hinter einer Echtgeld-Paywall, für die man zur Kasse gebeten wird.

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