Clash kommt auf die Ersatzbank: Rainbow Six: Siege sperrt exploiteten Operator erneut

Ubisofts vorläufige Lösung um die Probleme mit Clash zu beheben funktioniert nicht. Deshalb schaltet Ubisoft jetzt schon zum zweiten mal ab.

von Mathias Dietrich,
14.06.2019 08:30 Uhr

Clash ist wegen eines Exploits einer der derzeit gefährlichsten Operatoren in Rainbow Six: Siege.Clash ist wegen eines Exploits einer der derzeit gefährlichsten Operatoren in Rainbow Six: Siege.

Update vom 14. Juni: Ubisoft hat jetzt reagiert und Clash wieder abgeschaltet. Auch die aufstellbaren Schilde fliegen noch einmal raus. Claymores behaltet ihr allerdings. Erst wenn der Fix fertig ist, könnt ihr den genannten Operator und das Gadget wieder verwenden. Bei den Problemen von Montagne handelte es sich hingegen nicht um einen Exploit, sondern einen Hack.

Die Fans finden, dass es gereicht hätte den Stacheldraht aus dem Loadout von Clash zu entfernen, da dieser für die Durchführung des Exploits nötig war.

Originalmeldung: Weil die Spieler von Rainbow Six: Siege einen Weg fanden, durch das Schild von Clash hindurchzuschießen, deaktivierte Ubisoft den Operator vor einigen Wochen. Mit Operation Phantom Sight kam die Britin zusammen mit einem Workaround zurück. Doch wie ein Post auf Reddit jetzt zeigt, funktioniert der nicht und der Exploit ist zurück.

Diesmal soll zudem nicht nur Clash von dem Problem betroffen sein, sondern auch der Angreifer Montagne. Der gefundene Bug ähnelt einem Cheat, da dadurch beide Operatoren gegenüber Angriffen von vorne unverwundbar werden, während sie selbst aber noch ihre Waffen einsetzen können. Normalerweise müssen sie sich entscheiden: Entweder Schild oder Waffe.

Immerhin: Einigen Berichten der Spieler zufolge soll es nun schwerer sein, diesen Fehler gezielt zu aktivieren. So erzählt der Reddit-Nutzer TheSecondSense, dass er einige Spieler dabei beobachtete, wie sie versuchten den Bug gezielt zu aktivieren. Allerdings scheiterten diese bei ihrem Versuch.

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Auch andere Bugs fanden ihren Weg ins Spiel: Es gibt Berichte, dass auf dem PC der Mauscursor verschwinden kann, wodurch ihr die Menüs mit den Pfeiltasten bedienen müsst. Auch soll das 2018 entfernte Dropshotting wieder funktionieren. Das bedeutet, dass Spieler ihr Zielfernrohr benutzten können, während sie sich hinlegen. Dadurch können sie selbst noch bestens auf ihre Gegner feuern, während sie selbst ein kleineres Ziel abgeben. Vereinzelt gibt es auch Berichte von Spielern, die sich seit dem Update überhaupt nicht mehr mit den Servern verbinden können.

Wann kommt der Fix?

Als Ubisoft Clash das letzte Mal deaktivierte erklärte der Entwickler, dass man in Zukunft schneller auf derartig spielstörende Fehler mit Charakterbans und ähnlichem reagieren will. Bisher hat sich Ubisoft noch nicht zur derzeitigen Situation gemeldet. Es ist durch die früheren Aussagen jedoch davon auszugehen, dass Clash erneut vorläufig aus der Charakterauswahl verschwinden wird.

Außerdem gab der Entwickler bereits an, an einer vollständigen Lösung zu arbeiten. Diese will man im Verlauf von Operation Phantom Sight veröffentlichen. Ein genaues Datum nannte das Team bisher allerdings noch nicht.

Operation Phantom Sight startete am 11. Juni 2019 und brachte neben den neuen Operatoren Warden und Nokk auch das Rework der Map Kafe Dostoyevsky. Weiter nahm das Studio eine Reihe von Veränderungen am Ranked-Modus vor. In dem spielt ihr jetzt drei Runden hintereinander auf der selben Seite und es gibt ein Pick&Ban-System für die Operatoren.

Plus-Report: Legendäre Studios: Red Storm - Teil 2: Team Rainbow eilt zur Rettung

Im Release-Trailer von Rainbow Six: Siege - Operation Phantom Sight wird Warden zu James Bond - 1:37 Im Release-Trailer von Rainbow Six: Siege - Operation Phantom Sight wird Warden zu James Bond -


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