Rainbow Six: Siege - Opfer von Teamkills können Tätern vergeben oder sie bestrafen

Wie angekündigt, wird der Schaden von Teamkillern in Rainbow Six künftig auf die Angreifer zurückgeworfen, allerdings nur, wenn die Opfer einverstanden sind.

von Fabiano Uslenghi,
20.03.2019 15:52 Uhr

Sollte ein Teamkill in Rainbow Six ein Versehen sein, steht es euch bald frei, dem Täter zu vergeben. Sollte ein Teamkill in Rainbow Six ein Versehen sein, steht es euch bald frei, dem Täter zu vergeben.

Um gegen Toxizität und Teamkilling im Taktikshooter Rainbow Six: Siege vorzugehen, haben die Entwickler von Ubisoft eine eigene Entwicklergruppe abgestellt. Als erste Maßnahme wurde bereits bekannt, dass mit der neuen Season Burnt Horizon auf dem Testserver künftig Schaden am eigenen Team auf die Angreifer zurückgeworfen wird. Ob die Strafe jedoch eintritt, sollen die Opfer entscheiden.

Alle Infos zum neuen Season-Start, den neuen Operatoren & Year 4

Das sogenannte Reverse Friendly Fire soll erst dann eintreten, sobald ein Spieler das erste seiner Teammitglieder niedergeschossen hat. Für diesen ersten Kill wird er also noch nicht bestraft, aber danach stellt das Reverse Friendly Fire sicher, dass er mit jedem weiteren Angriff auf seine Kameraden nur noch sich selbst schadet. Im neuen Dev Blog verrieten die Entwickler nun allerdings, dass Opfer sich auch gegen eine Bestrafung entscheiden können.

Sobald ihr also von einem Kollegen getroffen werdet und das Zeitliche segnet, könnt ihr euch die Killcam ansehen und dann abwägen, ob es sich um ein Versehen handelte oder nicht. Wird keine Entscheidung gefällt, ist das Reverse Friendly Fire automatisch für den Rest des Matches aktiv.

Während der Killcam habt ihr mit F5 und F6 die Wahl zwischen Absicht oder Versehen. Während der Killcam habt ihr mit F5 und F6 die Wahl zwischen Absicht oder Versehen.

Manche Spieler bleiben skeptisch

Damit kann nicht nur vermieden werden, dass ehrliche Fehler bestraft werden, sondern auch ein zeitlich begrenzter Bann aufgrund von zu vielen Teamkills könnte dadurch verhindert werden. Wer allerdings nicht daraus lernt und weiter in mehreren Spielen seine Verbündeten niederschießt, kann laut Entwickler noch weitere Strafen erhalten.

Auf Reddit zeigen sich viele Spieler erfreut über diese Entscheidungsmöglichkeit. Einige sind allerdings skeptisch, ob die neue Mechanik an sich wirklich für weniger Frust durch destruktive Mitspieler sorgen wird. Immerhin muss nach wie vor ein Spieler einen anderen töten, was beim Fünf gegen Fünf schon wehtun kann. Und einige Trolle könnten auch versuchen, alle ihre Mitspieler nur zu verletzen, ohne dafür bestraft zu werden.

Die Änderung wird bislang allerdings nur auf dem Testserver von Rainbow Six zum Einsatz kommen. Im Hauptspiel kam es mit dem Start der ersten Season von Year 4 aber ebenfalls zu Änderungen und Neuheiten. So feiern die Operatoren Gridlock und Mozzie ihr Debüt und es soll nicht mehr möglich sein, die Lehnen-Animation zu spammen.

Gadget-Video zu Gridlock & Mozzie: Das können die neuen Operatoren

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