Rainbow Six: Siege - Rückstoß wird wieder überarbeitet, behebt Fehler

Der Recoil automatischer Waffen in Rainbow Six: Siege funktioniert nicht immer so, wie geplant. Das nimmt sich Ubisoft zum Anlass, den Rückstoß zu überarbeiten.

von Dimitry Halley,
28.03.2018 12:25 Uhr

Ubisoft will den Rückstoß in Rainbow Six: Siege erneut überarbeiten.Ubisoft will den Rückstoß in Rainbow Six: Siege erneut überarbeiten.

Der Waffenrückstoß bleibt ein wichtiges Thema für die Spieler und Entwickler von Rainbow Six: Siege. Denn im aktuellen Zustand fliegen die Kugeln nicht immer dorthin, wo sie eigentlich landen sollen. Und damit meinen wir nicht den üblichen Verriss, den der Rückstoß nun mal mit sich bringt.

Nein, die verschossenen Bullets schlagen nicht immer in der Mitte des Fadenkreuzes ein (wo immer sich das dank des Recoils gerade befindet) - sie haben also einen unkontrollierbaren Drall nach oben, unten, rechts oder links.

Ubisoft will das ändern. Spieler sollen schließlich keine Headshots landen, wenn sie eigentlich auf den Torso gezielt haben. Schon 2017 war der Rückstoß ein wiederkehrendes Thema in der Update-Policy von Ubisoft. Man experimentierte mit zufälligen Recoils, mit vorhersehbaren Mustern, mit verschiedenen Animationstypen und Recoil-Gruppierungen.

Doch laut einem aktuellen Blog-Posting entpuppte sich nichts davon als das Gelbe vom Ei. Deshalb wird der Rückstoß ein weiteres Mal überarbeitet, um das Waffenhandling den jeweiligen Original-Knarren näher zu bringen und Spielern mehr Präzision zu ermöglichen.

Der neue Recoil soll dafür sorgen, dass Kugeln beispielsweise bei Assault Rifles immer dort einschlagen, wo die Spitze des Fadenkreuzes hinzeigt. Der Rückstoß bleibt natürlich bestehen, es bleibt also nach wie vor eine Herausforderung, das Fadenkreuz zu kontrollieren, wenn man Dauerfeuer betreibt. Aber innerhalb dieses Recoils sollen die Waffen präzise arbeiten.

Zusätzliche Nerfs für Lion

Das Update wird am 28. März auf den Testservern aufgespielt und von der Community ausprobiert. Mit im Patch-Paket befindet sich außerdem ein von vielen geforderter Nerf des neuen Operators Lion. Dessen »Wallhack« wird überarbeitet, weil viele es zu mächtig fanden, dass der Kerl dreimal pro Runde sich bewegende Spieler durch Wände markieren konnte.

  • Lions Markierungen verschwinden, sobald ein gescannter Spieler stehen bleibt.
  • Die Ladungen von Lions Skill werden von 3 auf 2 reduziert
  • Der Cooldown seiner Fähigkeit wird von 10 auf 20 Sekunden verdoppelt

Wir informieren euch, sobald die Änderungen auf die Public Server wandern.

Rainbow Six: Siege 2018 / 2019 - Vorschau-Video zur Roadmap: So geht es mit dem Shooter-Hit weiter 6:07 Rainbow Six: Siege 2018 / 2019 - Vorschau-Video zur Roadmap: So geht es mit dem Shooter-Hit weiter


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