Raytracing und DLSS sollen in Deliver Us The Moon für realistische Effekte und flüssige Frameraten sorgen

Das jüngste Update für Deliver Us The Moon bringt mehrere Raytracing-Effekte und die KI-gestützte Kantenglättung DLSS.

von Alexander Köpf,
22.12.2019 18:30 Uhr

Was Raytracing an Performance kostet, soll durch DLSS wieder eingeholt werden - flüssiges spielen laut Nvidia auf allen RTX-Karten möglich. Was Raytracing an Performance kostet, soll durch DLSS wieder eingeholt werden - flüssiges spielen laut Nvidia auf allen RTX-Karten möglich.

Am 10. Oktober erschien die Neuveröffentlichung von Deliver Us The Moon. Das Science-Fiction-Abenteuer war bereits 2018 veröffentlicht worden, der Zustand ließ jedoch zu wünschen übrig. Mit Publisher Wired Productions und frischen Finanzmitteln gelang Entwickler KeokeN Interactive dann der Neustart.

Nun wurde Deliver Us The Moon ein weiteres Mal aufgewertet. In Zusammenarbeit mit Nvidia implementierte das niederländische Entwicklerteam die Echtzeit-Strahlenberechnung Raytracing und die Kantenglättung Deep Learning Super Sampling (DLSS).

Schatten, Reflexionen und DLSS

Um den atmosphärischen Science-Fiction-Thriller mehr Immersion zu verleihen, setzen Nvidia und KeokeN Interactive daher auf zwei Features aus dem Raytracing-Repertoire. So soll es Reflexionen auf beinahe allen Oberflächen geben:

"Glatte, harte Oberflächen wie eine Kaffeetasse haben einen hellen Glanz und zeigen einige Objektreflexionen. Das weiche Leder eines Stuhls strahlt in Richtung der Lichtquelle einen weichen Schein aus, und alles andere im Raum liegt wahrscheinlich irgendwo in diesem Spektrum. "

Zusätzlich bietet Deliver Us The Moon auch noch Raytracing-Schatten, die ein besseres Gefühl für Distanzen und Tiefen der lunaren Umgebung vermitteln sollen.

Was ist DLSS? - Nvidias neue Kantenglättung im Detail erklärt 9:05 Was ist DLSS? - Nvidias neue Kantenglättung im Detail erklärt

Dass dies sehr zu lasten der Performance geht, ist kaum verwunderlich. Erste Test- und Gameplay-Videos deuten auf Bildratenverluste von rund 50 Prozent und teils sogar mehr hin.

Um das zu kompensieren, haben KeokeN und Nvidia auch DLSS mit eingebaut. Damit soll ein 1,6facher fps-Boost möglich sein, was im Falle einer RTX 2080 Ti Raytracing in 4K bei 60 Bildern pro Sekunde und für eine RTX 2060 bei 1080p-Auflösung 80 fps bedeute.

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