Razer Blade 16 (2025) im Test: Extreme 200 FPS in Cyberpunk 2077

Das neueste Razer Blade 16 Modell mit RTX-5090-GPU setzt Maßstäbe für Leistung und Design im Gaming-Laptop-Segment.

Das Blade 16 ist ein tolles Notebook, dessen Anschaffung aber ein großes Loch in den Geldbeutel reißt. Das Blade 16 ist ein tolles Notebook, dessen Anschaffung aber ein großes Loch in den Geldbeutel reißt.

Die neuen Desktop-GPUs aus Nvidias Blackwell-Serie sind schon eine Zeit lang auf dem Markt erhältlich. Heute werden endlich auch die Laptop-Modelle auf die Öffentlichkeit losgelassen. 

Die spannende Frage dabei ist, ob die neuen RTX-Karten eine Revolution oder vielleicht doch nur alter Wein in neuen Schläuchen sind. Um das herauszufinden, haben wir uns von Razer das brandneue Blade 16 (2025) in die Redaktion geholt. 

Bereits bei der Ankündigung des Laptops hat Razer sich nicht zurückgehalten und das Blade 16 (2025) als einen der dünnsten Gaming-Laptops der Welt bezeichnet.

Ob das stimmt und wie sich die Temperaturen der verbauten High-End-Hardware so unter Last entwickeln, schauen wir uns in diesem Test näher an. 

Transparenzhinweis : Razer hat mir das Blade 16 (2025) für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor dem Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Herausragend
Razer Blade 16 (2025)
Razer Blade 16 (2025)
Das Razer Blade 16 (2025) überzeugt mit brachialer Leistung, hervorragender Verarbeitung und sehr gutem Display. Auch die Eingabegeräte haben mir sehr gut gefallen. Nvidias DLSS 4 ist ein absoluter Gamechanger und sorgt bei kompatiblen Spielen für einen Leistungszuwachs von 70 oder mehr Prozent ohne groß erkennbare Beeinträchtigung des Bildes. Abseits von DLSS 4 ist die RTX 5090 allerdings auch nicht wirklich schneller als ihr Vorgänger RTX 4090m. 

Ja, selbst die Akkulaufzeiten sind tatsächlich praxistauglich, ein Umstand, den man bei einem Gaming-Notebook nicht genug betonen kann. Der positive Gesamteindruck wird lediglich durch die hohen Oberflächentemperaturen und die hohe Lautstärke unter Last getrübt. Beides ist aber bei einem so dünnen Gehäuse leider zu erwarten.
  • Perfekte Verarbeitung
  • Hohe Leistung bei kompakten Abmessungen
  • Tolles OLED-Display
  • Für einen Gaming-Laptop solide Akkulaufzeit
  • Laut unter Last
  • Heiße Oberflächen
Zum Shop
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Häufig gestellte Fragen
Technische Daten
  • CPU: AMD Ryzen AI 9 HX 370 mit 12 Kernen und max. 5,1 GHz
  • Grafik: Nvidia RTX 5090 mit 160 Watt TGP
  • RAM: 32-GB-LPDDRX-8000 (verlötet)
  • Display: 16-Zoll-OLED mit einer Auflösung von 2560 x 1600 bei 240 Hertz
  • SSD: 1x 2-TB-SSD PCIe 4
  • Konnektivität: WiFi 7, Bluetooth 5.4
  • Audio: 6x Lautsprecher
  • Akku: 90 Wh
  • Abmessungen: 14,9 bis 17,4 x 250,5 x 355 Millimeter
  • Gewicht: 2,1 kg, 0,72 kg Netzteil
Testverfahren

Zum hier angewendeten Testverfahren gibt es einen eigenen Artikel: Testverfahren ausführlich erklärt: So testen wir die Notebooks auf GameStar Tech. Eventuelle Abweichungen wie etwa bei einem Gerät mit integrierter Grafik (IGP) oder Apple Laptops werden im Artikel erklärt.

Preis und Verfügbarkeit

Das Razer Blade 16 (2025) ist in der getesteten Konfiguration für 4.399,99 Euro im Onlineshop des Herstellers erhältlich.

Design

Was soll man über das Design des Blade 16 noch groß sagen? Es ist eben ein Razer. Und diese Aussage ist als Kompliment zu verstehen.

Nicht jeder Hersteller versteht es, seinen mobilen Rechnern ein Design zu verpassen, das man auch nach mehreren Hardware-Generationen noch eindeutig identifizieren kann. 

Apple kann das sehr gut und Razer eben auch. Das monolithische schwarze Gehäuse ist dabei in der 2025er-Version noch etwas dünner geworden. Zwischen 14,9 bis 17,4 Millimeter ist es dick.

Damit ist es für einen leistungsstarken Gaming-Laptop fast schon betörend dünn ausgefallen, allerdings ist das Zephyrus G16 von Asus in der Version aus dem letzten Jahr auch nicht dicker. 

Wie bei Razer üblich kommt ein Unibody-Gehäuse zum Einsatz. Das bedeutet, dass es aus einem Block gefräst wurde. Das ist in der Herstellung teuer, darum macht das neben Apple und Razer auch kaum ein anderer Hersteller. 

Die Vorteile eines solchen Gehäuses liegen auf der Hand: Es gibt abgesehen von der Unterseite keine Spalte. Dazu wirkt das Gehäuse sehr robust und verwindungssteif.

Man muss schon sehr viel Kraft aufwenden, um die Oberflächen ein wenig einzudrücken. Ich würde sagen, dass man ein Laptop-Gehäuse nicht sehr viel besser machen kann.

Razer quetscht in das dünne Gehäuse des Blade 16 eine RTX-5090-Grafikkarte. Razer quetscht in das dünne Gehäuse des Blade 16 eine RTX-5090-Grafikkarte.

Der Hersteller gibt an, dass er das schlanke schwarze Gehäuse mit einer Beschichtung gegen Fingerabdrücke versehen hat. Davon kann ich aber nicht viel feststellen, das matte Schwarz zieht zuverlässig jeden Fingerabdruck an. 

Auch wenn es sich bei dem Blade 16 um ein waschechtes Gaming-Notebook handelt, hat Razer auf eine großflächige RGB-Beleuchtung verzichtet. Lediglich das dezente Herstellerlogo im Deckel ist beleuchtet, ansonsten bleibt der Laptop optisch angenehm zurückhaltend. 

An Anschlüssen bietet das Razer Blade 16 (2025) folgende Optionen:

  • 3x USB-Typ-A-3.2-Gen2
  • 2x USB4-Typ-C
  • 1x microSD-Kartenleser
  • 1x HDMI 2.1

Eingabegeräte

Die Tastatur unseres Testmusters hat ein US-Layout mit der dafür typischen einzeiligen Enter-Taste. Eigenen Angaben zufolge will Razer das Eingabegerät deutlich verbessert und den Tastenhub auf 1,5 Millimeter erhöht haben.

Bestätigen kann ich, dass das Keyboard außerordentlich gut gelungen ist. Den Tastenanschlag würde dabei ich als mittelhart bezeichnen. Der Druckpunkt der einzelnen Tasten ist ausgezeichnet gelungen, den nun etwas längeren Hub empfinde zumindest ich als sehr angenehm.

Auch bei stärkerem Druck gibt die Tastatur nicht nach, ein unkomfortables Fendern beim Tippen wird so effektiv vermieden. 

Die Qualität von Keyboard und Touchpad liegen deutlich über dem Durchschnitt. Die Qualität von Keyboard und Touchpad liegen deutlich über dem Durchschnitt.

Das Touchpad des Blade 16 misst  15 × 9,7 Zentimeter und verfügt über eine Oberfläche aus Glas. Entsprechend gleitfreudig zeigt sich das Pad dann auch im Alltag. Die einfache Navigation geht ebenso entspannt über die Bühne, wie Gesten mit mehreren Fingern. 

Dazu sitzt das Pad bombenfest im Gehäuse und lässt sich nur mit übertrieben starkem Druck an den unteren Ecken etwas eindrücken. Ich würde behaupten, dass das Touchpad des Razer Blade 16 (2025) auf dem gleichen Niveau liegt wie das Pad von Apples MacBooks.

Display

Beim Display geht Razer keine Kompromisse ein und baut ein hochwertiges OLED-Panel mit QHD+ Auflösung ein. Die maximale Bildwiederholrate liegt bei schnellen 240 Hertz.

Bei der Helligkeit gibt der Hersteller max. 500 cd/m² an, gemessen habe ich gute 588 cd/m². Damit eignet sich das Display auch für helle Umgebungen. 

Das OLED-Panel ist hell genug, um Reflexionen größtenteils zu überstrahlen.

Es handelt sich um ein Glare-Display, die Oberfläche spiegelt also relativ stark. Dank der hohen Helligkeit können die Reflexionen aber größtenteils überstrahlt werden.

Subjektiv betrachtet gefällt das Panel mit leuchtenden Farben und perfektem Kontrast.

Display-Helligkeit
Razer Blade 16 (2025)

  • cd/m²
Gemessene Helligkeit
588
Helligkeit laut Hersteller
500
  • 0
  • 118
  • 236
  • 354
  • 472
  • 590

Innenraum

Nach dem Lösen einer Handvoll Schrauben gelangt man in den Innenraum des Blade 16.

Sehr schön ist dabei, dass Razer darauf verzichtet, die Bodenplatte mit zusätzlichen Clips zu fixieren. Damit könnt ihr die Bodenplatte nach dem Lösen der Schrauben einfach abheben, sehr praktisch. 

Im sauber aufgebauten Innenraum des Blade 16 gibt es noch Platz für eine weitere m.2-SSD. Im sauber aufgebauten Innenraum des Blade 16 gibt es noch Platz für eine weitere m.2-SSD.

Das Innere wird von der großen Vapor-Chamber und dem 90-Wh-Akku dominiert. Der Arbeitsspeicher ist verlötet und kann entsprechend nicht getauscht werden. Dafür stecken zwei M.2-Slots für schnelle PCIe-SSDs zur Verfügung.

Das WLAN-Modul ist ebenfalls gesteckt und lässt sich bei Bedarf einfach austauschen.

Performance

Ein würdiger Gegner für das neue Blade 16 ist das XMG Neo 16 das mit der RTX 4090m ausgestattet ist. Die Top-Grafikkarte der letzten Generation darf mit den vollen 175 Watt arbeiten, während die neue RTX 5090 im Razer Laptop mit maximal 160 Watt auskommen muss. 

Im CPU-Teil des Geekbench könnt ihr erkennen, dass im Multi-Core-Bereich der Intel Core i9 14900HX mit seinen 24 Kernen den 12 Kernen der AMD Ryzen AI 9 HX 370 CPU deutlich überlegen ist.

Dagegen herrscht beim Single-Core-Benchmark fast Gleichstand.

Geekbench CPU

  • Geekbench Punkte
XMG Neo 16 Multi-Core
18906
Razer Blade 16 (2025) Multi-Core
15724
XMG Neo 16 Single-Core
3040
Razer Blade 16 (2025) Single-Core
2965
  • 0
  • 3800
  • 7600
  • 11400
  • 15200
  • 19000

Geekbench GPU

  • Geekbench Punkte
Razer Blade 16 (2025)
213107
XMG Neo 16
203604
  • 0
  • 44000
  • 88000
  • 132000
  • 176000
  • 220000

Interesant ist der GPU-Teil: Hier kann sich die neue RTX 5090 nur um 5 Prozent von der älteren RTX 4090m absetzen.

Im Cinebench steht dagegen wieder die Leistung des Prozessors im Vordergrund. Es wiederholt sich das Bild, das wir bereits beim Geekbench gesehen haben, im Multi-Core hat der 14900HX von Intel die Nase deutlich vorn, während beim Single-Core fast Gleichstand herrscht.

Cinebench 2024

  • Cinebench 2024 Punkte
XMG Neo 16 Multi-Core
1746
Razer Blade 16 (2025) Multi-Core
1290
XMG Neo 16 Single-Core
128
Razer Blade 16 (2025) Single-Core
119
  • 0
  • 360
  • 720
  • 1080
  • 1440
  • 1800

3DMark Time Spy

  • 3DMark Punkte
Razer Blade 16 (2025) GPU
22768
XMG Neo 16 GPU
22094
XMG Neo 16 Gesamt
21222
Razer Blade 16 (2025) Gesamt
19056
XMG Neo 16 CPU
17347
Razer Blade 16 (2025) CPU
9906
  • 0
  • 4600
  • 9200
  • 13800
  • 18400
  • 23000

Aufgrund der insgesamt höheren CPU-Leistung entscheidet das XMG Neo 16 den Vergleich im 3DMark Time Spy für sich. Im Grafik-Teil des Benchmarks liegt die RTX 5090 lediglich 3 Prozent vor der RTX 4090m.

Spiele Benchmarks

Dann verabschieden wir uns mal von den synthetischen Benchmarks und wenden uns den richtigen Spielen zu.

Ohne Upscaling ist die RTX 5090 in Cyberpunk 2077 im Schnitt nicht schneller als der Vorgänger. Im Gegenteil, die RTX 4090m im Neo 16 liegt dank der höheren TGP teilweise sogar vor dem neuen Chip.

Cyberpunk 2077
Razer Blade 16 (2025)

  • FPS
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160
40,88
XMG Neo 16 3840 x 2160
41,08
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440 (Raytracing Ultra)
42,09
XMG Neo 16 2560 x 1440 (Raytracing Ultra)
46,33
XMG Neo 16 2560 x 1600 (Nativ)
86,35
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1600 (Nativ)
89,35
XMG Neo 16 2560 x 1440
93,30
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440
102,48
Razer Blade 16 (2025) 1920 x 1080
104,28
XMG Neo 16 1920 x 1080
106,68
  • 0,00
  • 22,00
  • 44,00
  • 66,00
  • 88,00
  • 110,00

Spannend wird es dann mit aktiviertem Upscaling. Mit normalem DLSS 3 gibt es zwischen den beiden Grafikkarten wie zu erwarten keine nennenswerten Unterschiede. Das ändert sich allerdings schlagartig mit DLSS 4.

Die neue Upscaling-Technologie in Kombination mit Multi-Frame-Generation (MFG) von Nvidia steigert die Framerate in QHD-Auflösung und Ultra-Details, mit Raytracing, mal eben um schlappe 77 Prozent!

Cyberpunk 2077 (Upscaling)
Razer Blade 16 (2025)

  • FPS
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1600 (Raytracing Ultra plus DLSS & FG)
113,11
XMG Neo 16 2560 x 1600 (Raytracing Ultra plus DLSS & FG)
115,82
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440 (Raytracing Ultra plus DLSS 4 & FG)
200,68
  • 0,00
  • 42,00
  • 84,00
  • 126,00
  • 168,00
  • 210,00

Damit dürfte Cyberpunk 2077 in dieser Auflösung und den genannten Qualitätseinstellungen zum ersten Mal überhaupt auf einem Laptop mit mehr als 200 FPS laufen.

Nvidia hat definitiv nicht zu viel versprochen, was DLSS 4 betrifft.

AC Valhalla
Razer Blade 16 (2025)

  • FPS
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160
80
XMG Neo 16 3840 x 2160
82
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1600 (Nativ)
125
XMG Neo 16 2560 x 1600 (Nativ)
125
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440
126
XMG Neo 16 2560 x 1440
129
Razer Blade 16 (2025) 1920 x 1080
150
XMG Neo 16 1920 x 1080
161
  • 0
  • 34
  • 68
  • 102
  • 136
  • 170

Bei AC Valhalla sehen wir ohne DLSS dagegen wieder das gewohnte Bild, die RTX 5090 kann sich nicht von der RTX 4090m absetzen.

Neu im Benchmark-Parcours ist AC Shadows. Hier liegen mir keine Vergleichswerte mit dem XMG Neo 16 vor, daher greife ich auf das Asus Zephyrus G16 zurück.

Dieses Gerät besitzt ebenfalls eine RTX 4090m, die allerdings lediglich mit 115 Watt arbeiten darf. Die niedrige TGP macht sich dann auch direkt bemerkbar: In allen Auflösungen liegt die RTX 5090 mit 160 Watt TGP deutlich vorn.

Ebenfalls neu mit aufgenommen habe ich die niedrigsten 1 Prozent der gemessenen Frames. Während die arg unter ihrer stark gedrosselten TGP leidende RTX 4090m bereits in QHD knapp unter die magische 30-FPS-Marke fällt, sehen wir bei der RTX 5090 selbst in 4K noch 40 FPS.

Mit aktiviertem DLSS 3 liefert die RTX 5090 einen soliden Boost von rund 49 Prozent in QHD und 51 Prozent in 4K. Bei der 4090m fallen die Zuwächse mit 64 Prozent (QHD) beziehungsweise 52 Prozent (4K) sogar noch etwas höher aus. 

Dank der Nvidia App sollte es möglich sein, für AC Shadows DLSS 4 mit Multe-Frame-Generation zu verwenden, auch wenn das Spiel bisher noch keine offizielle Unterstützung dafür bietet.

AC Shadows
Razer Blade 16 (2025)

  • FPS
Razer Blade 16 (2025) 1920 x 1080
69
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440
67
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1600 (Nativ)
60
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160
49
Asus Zephyrus G16 1920 x 1080
42
Asus Zephyrus G16 2560 x 1440
38
Asus Zephyrus G16 2560 x 1600 (Nativ)
37
Asus Zephyrus G16 3840 x 2160
23
  • 0
  • 14
  • 28
  • 42
  • 56
  • 70

AC Shadows 1% FPS
Razer Blade 16 (2025

  • FPS
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440
56
Razer Blade 16 (2025) 1920 x 1080
54
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160
49
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1600 (Nativ)
47
Asus Zephyrus G16 1920 x 1080
31
Asus Zephyrus G16 2560 x 1600 (Nativ)
29
Asus Zephyrus G16 2560 x 1440
29
Asus Zephyrus G16 3840 x 2160
19
  • 0
  • 12
  • 24
  • 36
  • 48
  • 60

Mit der zum Testzeitpunkt aktuellsten Treiber-Version 572.83 hat das allerdings noch nicht funktioniert, die Ergebnisse waren schlicht die gleichen wie mit normalem DLSS. 

AC Shadows (Upsacling)
Razer Blade 16 (2025)

  • FPS
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440 DLSS 4
170
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160 DLSS 4
126
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440 DLSS
100
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160 DLSS
74
Asus Zephyrus G16 2560 x 1440 DLSS
59
Asus Zephyrus G16 3840 x 2160 DLSS
44
  • 0
  • 34
  • 68
  • 102
  • 136
  • 170

AC Shadows 1% FPS (Upscaling)
Razer Blade 16 (2025)

  • FPS
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440 DLSS 4 (1% FPS)
91
Razer Blade 16 (2025) 2560 x 1440 DLSS
80
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160 DLSS
64
Razer Blade 16 (2025) 3840 x 2160 DLSS 4 (1% FPS)
60
Asus Zephyrus G16 2560 x 1440 DLSS
49
Asus Zephyrus G16 3840 x 2160 DLSS
37
  • 0
  • 20
  • 40
  • 60
  • 80
  • 100

Nach Rücksprache mit Nvidia hat man mir geraten, das FrameView-Tool des Grafikkarten-Herstellers zu verwenden, da der in AC Shadows integrierte Frame-Counter wohl noch seine Probleme mit DLSS 4 hat. 

In QHD erreicht das Blade 16 dann 170 FPS, was einen Leistungszuwachs von 70 Prozent im Vergleich zum normalen DLSS darstellt. Auch in 4K legt die RTX 5090 mit aktiviertem DLSS 4 und MFG rund 70 Prozent zur vorherigen DLSS-Generation zu. Das alles wohlgemerkt mit maximalen Details und Raytracing.

Mit aktiviertem DLSS 3 liefert die RTX 5090 einen soliden Boost von rund 49 Prozent in QHD und 51 Prozent in 4K. Bei der 4090m fallen die Zuwächse mit 64 Prozent (QHD) beziehungsweise 52 Prozent (4K) sogar noch etwas höher aus.

Wie bereits erwähnt, arbeitet die RTX 5090 im Blade 16 (2025) mit 160 Watt, das Maximum inklusive Dynamic Boost liegt allerdings bei 175 Watt.

Mit dem optional erhältlichen Laptop Cooling Pad von Razer könnt ihr nach Angaben des Herstellers mit einem dann verfügbaren Leistungsprofil die TGP auf das Maximum anheben.

Temperatur & Lautstärke

Die Temperaturen werden wie immer mit Furmark ans Limit getrieben. Eine solche Auslastung wie bei den Tests habt ihr in der Regel bei einer normalen Anwendung nur sehr selten, wenn überhaupt. Die Temperaturen bleiben beim Gaming also ein deutliches Stück niedriger.

So starke Hardware in einem so dünnen Gehäuse kann das gut gehen?

  • Die Oberflächen werden beim Blade 16 unter Volllast ziemlich warm, das war auch nicht wirklich anders zu erwarten.
  • Speziell der Bereich oberhalb der Tastatur erwärmt sich mit deutlich über 50 °C sehr deutlich. Aber auch die Tastatur wird in der Mitte mit punktuell 47 °C sehr warm.
  • Gleiches gilt für den Boden: Mit fast 50 °C solltet ihr das Gerät bei voller Auslastung besser nicht für längere Zeit auf den Oberschenkeln ablegen. 

Temperaturen
Razer Blade 16 (2025)

  • °C
SSD Idle
39,0
GPU Idle
43,0
CPU Idle
46,3
SSD Load
53,0
GPU Load
76,0
CPU Load
89,3
  • 0,0
  • 18,0
  • 36,0
  • 54,0
  • 72,0
  • 90,0

Oberflächentemperaturen
Razer Blade 16 (2025)

  • °C
Handballenauflage
30,7
Tastatur rechts
37,8
Tastatur links
42,4
Tastatur Mitte
46,5
Boden
49,6
Oberhalb der Tastatur
51,3
  • 0,0
  • 12,0
  • 24,0
  • 36,0
  • 48,0
  • 60,0

Lautstärke
Razer Blade 16 (2025)

  • Dezibel
Razer Blade 16 (2025) Idle
0,0
XMG Neo 16 Idle
38,1
XMG Neo 16 Load
53,6
Razer Blade 16 (2025) Load
54,0
  • 0,0
  • 12,0
  • 24,0
  • 36,0
  • 48,0
  • 60,0

Interessant ist aber, dass die Temperaturen der verbauten Hardware nicht so hoch sind, wie ich befürchtet hatte. Im Gegenteil, Prozessor und GPU sind in einem normalen Rahmen, der auch bei deutlich wuchtigeren Laptops nicht viel niedriger ausfällt.

Lediglich die SSD wird unter Vollast mit 53 °C für meinen Geschmack etwas zu warm, letztlich ist aber selbst dieser Wert noch unkritisch. Razer hat bei der Kühlung also durchaus seine Hausaufgaben gemacht.

Unter Last wird das Blade 16 laut und gehört mit 54 Dezibel zu den bisher lautesten Laptops, die ich im Test hatte. Rein subjektiv handelt es sich bei der emittierten Geräuschkulisse um ein tieffrequentes Rauschen, das tatsächlich noch relativ gut erträglich ist.

Dazu kommt, dass Razer die Lüftersteuerung eher träge abgestimmt hat. Die Lüfter drehen also nicht bei der kleinsten Last hoch. Im Idle ist das Gerät dann meist komplett lautlos.

Akkulaufzeit

Gewöhnlich liegt bei Gaming-Laptops der Schwerpunkt auf der Leistung, die Akkulaufzeit gerät zur Nebensache. Das ist beim Blade 16 tatsächlich anders.

Bereits im PC Mark Gaming-Akku-Test erreicht das Gerät eine Laufzeit von über 2,5 Stunden. Lediglich das MSI Stealth A16 KI+ erreichte mit seinem dicken 100-Wh-Akku und einer RTX 4070m in diesem Benchmark bisher eine ähnliche Laufzeit.

Akkulaufzeit
Razer Blade 16 (2025)

  • Minuten
PC Mark 10 Gaming
154
PC Mark 10 Modernes Office
484
Battery Eater Reader Test
666
  • 0
  • 134
  • 268
  • 402
  • 536
  • 670

Auch im Modern-Office-Test liefert das Blade 16 ab. Etwas mehr als acht Stunden hält das Gerät hier durch, noch länger halten nur Subnotebooks wie das Asus ZenBook S14 oder das Asus ROG Flow Z13 durch.

Zum Vergleich: Das XMG Neo 16 mit RTX 4090m kommt im gleichen Test lediglich auf eine Laufzeit von drei Stunden. Im Battery-Eater-Test sind es beim Razer Laptop nicht ganz 12 Stunden. Das ist ein solider, aber auch kein herausragender Wert.

Solltet ihr euch das Razer Blade 16 (2025) kaufen?

Das Razer Blade 16 (2025) ist das richtige Gerät für euch, wenn …

  • … ihr ein enorm leistungsstarkes Notebook sucht, das aber dennoch tragbar bleibt.
  • … ihr eine außergewöhnliche Qualität von einem Laptop erwartet. 
  • … Geld keine Rolle spielt.

Mögliche Alternativen

Asus ROG Zephyrus G16: Das Asus G16 in der 2025er-Version ähnelt dem Blade 16 in vielen Punkten, es ist genauso dünn und auch die Ausstattung ist ganz ähnlich. Neben der RTX 5090 kommt auch hier ein hochwertiges OLED-Panel zum Einsatz. Die 32-GB-RAM sind ebenfalls verlötet. Ein großer Unterschied ist die CPU, während Razer auf AMD setzt, verbaut Asus einen Intel Core Ultra 9 285H mit 16 Kernen. Der Preis ist mit 4.599 Euro noch ein wenig höher angesetzt. 

HP Omen Max: Auch beim neuen Omen Max kommt Nvidias aktuelle Top-GPU RTX 5090 zum Einsatz. HP kombiniert den Grafikchip mit 64-GB-RAM und einer schnellen Intel Core Ultra 9 275HX CPU mit 24 Kernen. Auch beim Omen Max wird ein OLED-Panel eingebaut. Vorbestellt werden kann das Gerät ab 4.499 Euro

MSI Raider 18 HX: Mit 5.499 Euro noch eine ganze Ecke teurer ist das neue Raider mit RTX 5090. Der Laptop kommt mit einem 18-Zoll großen Mini-LED-Display und Intels mobiler Top-CPU Ultra 9 285HX. MSI integriert zudem 64-GB-RAM und insgesamt 4-TB-SSD-Speicher.

Fazit zum Razer Blade 16 (2025)

Das Razer Blade 16 in der 2025er-Version ist der erste Laptop mit RTX-50xx-GPU die wir bei GameStar-Tech im Test haben. Das Gerät kann mit einer ausgezeichneten Verarbeitung, tollen Eingabegeräten und einem exzellenten Display fleißig Punkte sammeln.

Für verspielte Naturen mag das zurückhaltende Design nicht das Richtige sein, alle anderen freuen sich aber, dass man das Notebook auch mal mit ins Büro oder den Hörsaal nehmen kann, ohne schief angeschaut zu werden. 

Dass das neue Blade jetzt noch etwas dünner ist, fällt eigentlich nur im direkten Vergleich auf. Schon der Vorgänger war jetzt nicht gerade dick. So kann man die neueste Version als konsequente Weiterentwicklung sehen, die ein bereits gutes Notebook noch etwas besser gemacht hat. 

Von besonderem Interesse ist aber natürlich die neue RTX 5090 Blackwell-GPU aus dem Hause Nvidia. Hier muss ich gestehen, dass mich die ersten Eindrücke enttäuscht haben. So ist die 160-Watt-GPU aus dem Razer Laptop nicht schneller als die RTX 4090m (175 Watt) des XMG Neo 16. Auch mit DLSS ergeben sich keine nennenswerten Unterschiede. 

Es ist daher kein Wunder, dass Nvidia auch nicht die RTX 4090m als offiziellen Gegner auserkoren hat, sondern die betagte RTX 3080m. Leider hatte ich kein Gerät mit entsprechender Grafikkarte zur Verfügung, es ist aber davon auszugehen, dass die RTX 5090 auch schon ohne DLSS und MFG erheblich schneller ist. 

Wirklich interessant an der neuen GPU-Generation ist eigentlich nur DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation (MFG). Leistungszuwächse von 70 Prozent im Vergleich zum normalen DLSS sind schon beeindruckend. Die Bildqualität scheint dabei nicht einmal großartig unter dem neuen Upscaling zu leiden, mir sind zumindest keine Bildfehler oder Ähnliches aufgefallen.

Es gibt also keinen plausiblen Grund, auf den Einsatz von MFG zu verzichten. Bei den ersten Tests gab es in den Kommentaren und auch von einigen Testern zum Teil kontroverse Meinungen über Multi-Frame-Generation. Speziell bei schnellen Shootern soll wohl die Latenz in Kombination mit MFG deutlich ansteigen. Mag sein, dass es für Pro-Gamer nicht das Mittel der Wahl ist, besonders für Laptops halte ich MFG aber für einen echten Mehrwert, da so Frameraten erreicht werden, die für mobile Rechner zuvor unerreichbar waren.

Mir war bisher jedenfalls kein mobiler Rechner bekannt, mit dem man Cyberpunk 2077 (Raytracing und Ultra Details) mit über 200 FPS spielen kann. Selbst das brandaktuelle AC Shadows läuft mit Ultra Details in 4K noch mit geschmeidigen 126 FPS.

Man kann Nvidia also durchaus bescheinigen, dass ihnen mit DLSS 4 und MFG ein großer Wurf gelungen ist. Mit diesen Werten hat der Laptop meine Erwartungen deutlich übertroffen. Das gilt allerdings nur dann, wenn das gewünschte Spiel die neue Technik auch unterstützt und die Latenz für euch gering genug ausfällt, was subjektiv wahrgenommen und je nach genauem Szenario stark variieren kann.

Wie nicht anders zu erwarten, sind entsprechende Laptops zum Start noch sehr teuer. Das aktuell günstigste Modell mit RTX 5090 kommt von Medion und kann für 4.299 Euro vorbestellt werden. Da wirkt das Razer Blade 16 (2025) plötzlich nicht einmal mehr besonders teuer. Beim Hersteller selbst ist es ab 4.399 Euro vorbestellbar. Zu diesem Preis allerdings nur mit 32 GByte RAM.

Damit sind entsprechende Notebooks ein teures Luxusgut, aber wer das Nonplusultra im mobilen Bereich haben möchte, muss eben entsprechend tief in die Tasche greifen. Wer auf DLSS 4 und MFG verzichten kann, ist aber auch jetzt noch mit einem RTX-4090m-Laptop sehr gut bedient.

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