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Resident Evil 7: Biohazard - Familienduell

In Resident Evil 7: Biohazard legen wir uns mit der mörderischen Baker-Sippe an und gruseln uns durch den gleichzeitig frischesten und klassischsten Serienteil seit Jahren.

Video starten 11:43 Resident Evil 7: Biohazard - Angespielt-Video: 12 Minuten Gameplay aus Capcoms Horror-Schocker

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Inhaltsverzeichnis

Ich falle gleich mal mit der besten Nachricht ins Haus: Resident Evil 7: Biohazard ist kein obskurer »Walking Simulator« mit sporadisch eingestreuten Jumpscares, wie die Beginning-Hour-Demo angedeutet hat, sondern ein vollwertiges, klassisches Resident Evil. Beim Anspiel-Event im Capcom-Hauptquartier in Osaka, Japan habe ich genau wie früher gekämpft, geheilt, gespeichert und gerätselt - nur eben in einem neuen Szenario und in einer ganz neuen Perspektive.

Erstmals in der Resident-Evil-Hauptserie erlebt der Spieler den Horrortrip aus der Ego-Ansicht. Für Executive Producer Jun Takeuchi ist der neue Blickwinkel eine logische Folge nach der starren Kamera der ersten Resident Evils und der Schulterperspektive ab Teil 4.

Keine Spoiler
Wir haben in unserer rund fünfstündigen Anspiel-Session noch einige Szenen mehr gespielt, als im Artikel beschrieben sind. Die Entwickler von Capcom haben uns jedoch gebeten, diese erstmal nicht zu erwähnen, um den Spielern nicht die Überraschung zu verderben. Wir respektieren diesen Wunsch, da wir auch so alle wichtigen Aspekte des Spiels beschreiben konnten. Wer also in der Release-Version den gleichen Abschnitt spielt, wird noch einige Überraschungen erleben.

Das perfide Dinner

Der neue Held Ethan fällt auch erstmal mit der Tür ins Haus - blöderweise aber in die Südstaaten-Horrorvilla der geisteskranken Mörderfamilie Baker. Wer genau Ethan ist und wie er in den ganzen Schlamassel gerät, will mir Capcom noch nicht verraten. Meine etwa fünfstündige Anspiel-Session überspringt deshalb die ersten zwei Kapitel und setzt mich etwas abrupt beim Abendessen ab: Ethan ist an einen Stuhl gefesselt und bekommt von Vater Jack, Mama Marguerite und Sohn Lucas Baker allerhand ekelhafte Innereien vorgesetzt. Die sehen schon in der von mir gespielten »normalen« PS4-Version widerlich aus, die PS4-Pro-Version lässt die modrigen Gedärme aber nochmal eine Spur abstoßender wirken. Ähnlich schrecklich schön dürfte es dann auch auf dem PC aussehen.

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