Zach Cregger hat seine eigene Adaption von Resident Evil von der Leine gelassen und die ist in unzähligen Punkten ganz anders als die bisherigen Verfilmungen. So verzichtet der US-amerikanische Regisseur etwa auf den klassischen Helden, der von allem einen Plan hat und überdurchschnittliche Fähigkeiten besitzt. Aber warum ist das so?
Dazu hat unsere Redakteurin Natalie Cregger sowie den Hauptdarsteller Austin Abrams im Interview befragt und die Antwort ergibt Sinn, dürfte aber nicht jedem gefallen.
Die am wenigsten vorbereitete Person
darstellen
Auf die Frage, warum Abrams einen ganz normalen Typen
spielt und keinen klassischen Actionhelden, antwortet der Schauspieler, dass er ganz bewusst versucht hat, die am wenigsten vorbereitete Person
darzustellen. Damit wolle er den Spieler und die Spielerin der Videospiele widerspiegeln. Konkret sagt er:
Ja. Wisst ihr, ich wollte unbedingt … ich wollte mein Bestes geben, um ihn zur am wenigsten vorbereiteten Person für diese Situation zu machen, einfach, weil ich das interessanter finde. Und das lag auch in der DNA des Drehbuchs. Aber ja, ich wollte, dass er … und wir wollten auch, dass er sich anfühlt wie die Person, die das Spiel spielt, was einem meiner Meinung nach auch hilft, noch mehr in den Film einzutauchen.
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Abrams führt weiter aus:
Ich denke, wenn es jemand wäre, der wirklich genau weiß, was er tut, würde man den Film eher passiv verfolgen. Aber ich fand es von Zachs Seite sehr clever, es so zu schreiben. Weil es sich anfühlt wie eine Person, die das Videospiel spielt. Die Art von Person, die auf der Couch sitzt und das Spiel spielt, da wird man viel mehr mit ihnen hineingezogen. Er trifft Entscheidungen, die man selbst treffen würde. Er reagiert so, wie man selbst reagieren würde. Ich denke, das war im Vorfeld wirklich wichtig.
Wenn ihr euch also gefragt habt, warum der Protagonist Bryan so inkompetent wirkt, dann liegt das am Spielverhalten der Resident-Evil-Fans - und damit womöglich auch an euch.
Ob Resident Evil von Zach Cregger abliefert, erfahrt ihr ab sofort im Kino oder in der spoilerfreien Rezension unseres Entertainment-Experten Vali. Die findet ihr in der Linkbox weiter oben. Dort erfahrt ihr auch, warum Cregger in seinem Film darauf verzichtet, die Geschichte der Spiele rund um die beliebten Charaktere Leon S. Kennedy, Jill Valentine, Claire Redfield und Co. zu erzählen.
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