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Seite 2: Rogue Islands - Magisches Minecraft-Lookalike mit forderndem Gameplay

Das Crafting ist so simpel wie motivierend. Getötete Dämonen lassen kleine rosa Kügelchen fallen, welche als Grundlage für alle Crafting-Rezepte dienen. Der "Spirit Dust" kittet Splitter zu ganzen Edelsteinen zusammen und raffiniert abgebautes Bitumen in Schiffstreibstoff, um mit dem Zwergendampfer zur nächsten Insel schippern zu können. Auch verwandelt er bestimmte Pflanzen in die überlebenswichtigen Nightmares, ohne die man nach dem Ableben wieder ganz von vorne beginnen muss.

Was des Battlefield seine Knarren, das des Rogue Islands seine Zaubersprüche. Die Palette bei den magischen Angriffen reicht von einfachen Lichtblitzen über verheerende Feuerstrahlen bis hin zu kleinen glühenden Insekten, die wie Drohnen umherschwirren und nahende Feinde angreifen.

Hat man sich eine gewisse Routine antrainiert, kann man mitten im Kampf per Radialmenü leicht zwischen den Zaubersprüchen wechseln und hat so in jeder Situation die passende Magie zur Hand. Vorausgesetzt natürlich, man hat bereits alle drei Zauberstäbe gefunden und mit gesammelten Ressourcen aufgelevelt.

Auch waschechte Survival-Features sind in Rogue Islands vertreten. Gegen den Hunger müssen Spieler Nahrungsmittel konsumieren, die über die Inseln verstreut aus dem Boden wachsen. Diese können je nach Art zudem bestimmte negative Effekte heilen oder Buffs auf Fähigkeiten gewähren. Ist man unaufmerksam, erleidet man Schaden durch die Spielumgebung: Glühende Pflanzen - die "Dark Roses" - vergiften den kleinen Mortwort bei Kontakt. Dann werden oben erwähnte Gegenmaßnahmen benötigt, um die Vergiftung und den damit einhergehenden Malus zu heilen.

Eine wilde Knolle stillt den Hunger, andere Gewächse können zudem noch mehr. Eine wilde Knolle stillt den Hunger, andere Gewächse können zudem noch mehr.

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Technik und Umfang

Rogue Islands besteht aus einzelnen, prozedural generierten Inseln, deren Topografie sich entsprechend eurem Spielstil von Durchlauf zu Durchlauf anpasst. Habt ihr beispielsweise zu Beginn noch häufig mit Flachland zu tun, seht ihr im späteren Verlauf zunehmend bergige Landschaften.

Die optische Präsentation ist dem Stil geschuldet minimalistisch. Grafik-Fetischisten werden Rogue Islands also nur etwas abgewinnen können, wenn sie besonders auf dynamische Beleuchtung stehen. Die verschiedenen Zaubersprüche, die Feinde, die Spielwelt - einfach überall leuchtet und blinkt es, als wäre heut' schon Weihnachten. Jedoch anders als so manches Grundstück von Lichterketten-Liebhabern bleibt Rogue Islands in seinem Erscheinungsbild geschmackvoll.

Die dynamische Beleuchtung in Rogue Islands ist wunderbar stimmungsvoll. Die dynamische Beleuchtung in Rogue Islands ist wunderbar stimmungsvoll.

Auch die Palette an Sounds ist vielfältig und qualitativ hochwertig produziert. Einfach jede Aktion im Spiel erzeugt einen typischen Soundeffekt, was ermöglicht, sich an den Geräuschen zu orientieren. Beispielsweise geben wiederholte Treffer zunehmend höhertonige Einschlags-Sounds von sich. So kann man im bunten Pixel-Feuerwerk nur anhand des akustischen Trefferfeedbacks erkennen, ob man getroffen hat und wie viel Lebensenergie dem Gegner bleibt. Das ist praktisch, um die Übersicht zu behalten, wenn man es mit mehreren Feinden gleichzeitig zu tun hat.

Die Spiel-Steuerung ist direkt, präzise und eingängig. So wird die Immersion nicht etwa vom ständig nötigen Blick auf die Tastatur gestört. Die allgemeine Lernkurve ist recht flach - solltet ihr trotzdem Schwierigkeiten beim Start haben und etwas Hilfe benötigen, empfehlen wir den ausführlichen Einsteiger-Guide unserer Partnerseite Survivethis.

Aktuell beschränkt sich der Umfang von Rogue Islands auf eben diesen Singleplayer-Survival-Modus. Laut Entwickler Big Fat Alien werde aber bereits an einem Multiplayer-Modus gearbeitet.

Man merkt Rogue Islands an, dass mit Entwickler Big Fat Alien und Publisher Keystone Games FPS-Könner am Werke waren. Erdacht wurde das Spiel von Bioware-Coder Kiaran Ritchie (Mass Effect 2, Anthem) - schlussendlich fertiggestellt hat es Industrie-Urgestein Jane Whittaker (Alien vs. Predator).

Das Besondere am Verkauf von Rogue Islands ist, dass Keystone den Großteil der Einnahmen einem wohltätigen Zweck zugute kommen lässt.

Das Spiel ist für 19,99 Euro auf Steam erhältlich.

Hoch oben auf dem Vitas-Baum: Tolle Aussicht und das dringende Bedürfnis, zu springen. Dank magischem Schwebemodus sogar ohne Fallschaden möglich. Hoch oben auf dem Vitas-Baum: Tolle Aussicht und das dringende Bedürfnis, zu springen. Dank magischem Schwebemodus sogar ohne Fallschaden möglich.

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