Nächsten Monat findet die CES 2025 in Las Vegas statt. Die Consumer Electronics Show dient traditionell als Jahresauftakt in das kommende Technikjahr. Offiziell wird die CES 2025 in dieser Ausgabe von Nvidia-CEO Jensen Huang eröffnet; angesichts dessen wird schon seit Wochen über einen Launch der RTX-5000-Serie spekuliert.
Auf dem PCMR-Subreddit kursiert nun ein Screenshot zu dieser kommenden Blackwell-Generation, die neben den Chips auch die Speichermenge und das Interface der jeweiligen Modelle zusammenfasst und bei zahlreichen Kommentaren für Entsetzen sorgt:
Link zum Reddit-Inhalt
Die Auflistung stammt aus der GPU-Datenbank des Portals TechPowerUp. Bei der RTX 5050 und RTX 5060 sind bisher keine Leaks zur Speichergröße zu finden, wohl aber zum Speicherinterface des jeweiligen Grafikchips.
- Inzwischen steht fest, dass die 24 Gb fassenden GDDR7-Module für RTX 5000 zu spät kommen und es zumindest in den ersten neuen Nvidia-GPUs bei 16 Gb pro Modul bleibt. Daraus lässt sich wiederum – wie auch bei allen anderen Grafikkarten – die Gesamtgröße realistisch nachvollziehen.
- Eine Grafikkarte mit 128-Bit-Interface bedeutet letzten Endes nichts anderes als die »Addition« der vorliegenden 32-Bit-Speichercontroller. Mit 128 Bit liegen somit insgesamt vier Speicherchips vor.
- Da sowohl der GB206-Chip für RTX 5060 als auch der GB207-Chip für RTX 5050 mit 128-Bit-Interface im angesprochenen Leak geführt wurden, ist in Kombination mit den als gesichert geltenden 16 Gb (= 2 GByte) errechnen, dass die beiden Grafikkarten nur über 8 GByte VRAM verfügen.
0:32
Noch vor Weihnachten zeigen wir euch bei FYNG wieder haufenweise neue Spiele
Insbesondere diese beiden Grafikkarten stehen angesichts der vermutlich hohen Preise, die Nvidia für die Modelle aufrufen wird, im Zentrum der Kritik. Zur Erinnerung: Die RTX 4060 kam für eine UVP von 329 Euro im Juni 2023 auf den Markt; eine RTX 4050 ist lediglich in einer Laptop-Version erschienen.
- An dieser Stelle werden in den Reddit-Kommentaren Vergleiche gezogen: Die vor mehr als sieben (!) Jahren erschienene AMD Radeon RX 580 war bereits mit acht GByte ausgestattet.
- Der fehlende Fortschritt in diesem Aspekt, speziell vor dem Hintergrund wachsender Systemanforderungen wie in Indiana Jones und der Große Kreis, sei nicht mehr hinnehmbar.
- Gerade die Nvidia-Konkurrenz wisse, wie man spendabler mit VRAM umgeht: AMDs Radeon RX 7600 XT als eine der RDNA-3-Budgetlösungen hat bereits 16 GByte Videospeicher; auch Intels jüngste Battlemage-Vorstellung ist in beiden Fällen im zweistelligen VRAM-Bereich.
Allerdings: »Nvidia würde damit durchkommen« ist eines der Szenarien, die in den Kommentaren gezeichnet werden, denn der durchschnittliche Kunde kaufe GPUs primär auf Basis der Nvidia-Marke. Hardware-Umfragen wie auf Steam geben dieser Einschätzung zumindest teilweise recht, wenngleich solche Ergebnisse natürlich nicht zwangsläufig repräsentativ sind.
Ähnliche Kritik habt übrigens auch ihr im Kontext der RTX-5070-Leaks geäußert: 12 GByte VRAM sind für dieses GPU-Modell in euren Augen schlicht zu wenig.
Da es bei der RTX 5050 und 5060 nicht besser aussieht: Welche Erwartungen habt ihr inzwischen an die kommende Blackwell-Generation? Kommt bei euch angesichts von Raytracing, DLSS 3 & Co. dennoch nur Nvidia infrage oder seid ihr inzwischen auf dem Sprung zu AMD und Intel? Welche neuen GPUs habt ihr ins Auge gefasst? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.