Survival trifft Drohnen: Wie der neue Lieferservice in Rust funktioniert

Ein neues Update bringt Drohnen für den Survivalhit Rust, mit denen ihr ganz bequem auf der gesamten Map einkaufen könnt.

von Mathias Dietrich,
01.02.2021 08:50 Uhr

In Rust macht ihr euch bald Drohnen zunutze. In Rust macht ihr euch bald Drohnen zunutze.

Rust erschien schon im Jahr 2018 und krankte damals noch an einigen Problemen, weswegen wir im Test nur 69 Punkte vergaben. Doch seit neuesten ist es wieder in aller Munde - das Survivalspiel hat sich zum Twitch-Hit gemausert. Und mit dem nächsten Update bekommt es ein besonders interessantes Feature: Drohnen.

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Was kann die Drohne in Rust?

Wie das neue Gerät funktioniert, zeigt der Rust-Producer Alistair McFarlane nicht nur im oben eingebetteten Video auf Twitter, er erklärt die neue Spielmechanik auch in kurzen Worten. Wie funktioniert das mit den Drohnen genau?

Einkauf auf der gesamten Map: Es gibt eine Zentralstation für die Drohnen mit drei Terminals, die ihr benutzen könnt, um an den Selbstbedienungsautomaten einzukaufen. Für den Service müsst ihr allerdings noch eine kleine Liefergebühr bezahlen. Danach könnt ihr auf einer Map verfolgen, wie eine Drohne zu dem Automaten fliegt und eure neu erworbene Ware abholt.

Eure Ware ist sicher: In dieser Zeit wird das von euch verwendete Terminal an der Zentralstation reserviert. Das bedeutet, dass euch niemand eure neu gekauften Gegenstände einfach klauen kann. Eine Maximalreichweite haben die Drohnen nicht. Ihr könnt also auch an Automaten am anderem Ende der Map einkaufen, nur müsst ihr dann entsprechend lange warten, bis die Drohne zurückkommt.

Drohnen sind unverwundbar: Die Drohnen selbst nehmen keinen Schaden. Das bedeutet, dass andere Spieler sie nicht einfach im Flug abschießen können. Auch während eure Items gerade ausgeliefert werden, müsst ihr also nicht um diese fürchten.

Ferngesteuerte Drohnen: Der Streamer Mister Flak fand zudem heraus, dass im Spiel bereits eine zweite Art von Drohne existiert. Die kann Schaden nehmen und ihr könnt sie in eurem Inventar verstauen, wo sie als »Ferngesteuerte Drohne« bezeichnet wird. Wie es aussieht, könnten nach den einfachen Lieferdrohnen in Zukunft noch weitere kommen, die ihr selbst bedienen könnt.

Wann gibt es die Drohnen? Wie McFarlane erklärt, sollen die mechanischen Postboten bereits mit dem nächsten Patch erscheinen, der am 4. Februar 2021 veröffentlicht wird.

Falls ihr Tipps zum Einstieg in Rust braucht, dann hilft euch unser großer Guide für GameStar Plus weiter. Darin erklären wir euch, wie ihr Hunger still, Kleidung herstellt und vieles mehr:

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Was bringt der kommende Patch noch?

Der Producer sprach auf Twitter noch über weitere Inhalte des kommenden Updates. Dazu gehört ein »Softcore«-Spielmodus, der nach etwas anderen Regeln abläuft. Laut McFarlane handelt es sich ausdrücklich um ein Experiment, das neuen oder unerfahrenen Spielern den Einstieg in Rust erleichtern könnte.

  • Maximale Teamgröße auf vier verringert
  • Möglichkeit, bei den Banditen und im Compound zu spawnen
  • Ihr verliert beim Tod nicht mehr sämtlichen Loot und könnt ihn in einer Safe Zone zurückholen
  • Neue offizielle Server

Zusammen mit dem neuen Patch startet zudem eine neue Twitch-Drop-Aktion, bei der ihr Belohnungen für Rust erhaltet, wenn ihr teilnehmenden Streamern zuseht. So werden die folgenden zehn Skins verteilt:

Warum geht Rust zur Zeit eigentlich so durch die Decke? An neuen Inhalten lag es jedenfalls nicht. Wir erklären, wie ein Twitch-Event das Spiel an die Spitze der Charts katapultierte.

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