Bei CNBC Make it erzählt ein Tech-CEO in einem aktuellen Artikel die Geschichte des Verkaufs seines Unternehmens, der für die meisten Mitarbeiter vor vielen Jahren sehr positive finanzielle Auswirkungen hatte.
Entscheidend war dabei der genaue Deal, den er ausgehandelt hat, weil er die Mitarbeiter mit einbezogen hat. Genauer gesagt haben sie im Zuge des Verkaufs Aktienoptionen erhalten.
Wann es passierte und um welche Firmen es geht: Der Fall trug sich vor ungefähr 25 Jahren zu. Damals verkaufte CEO Jay Chaudry seine Firma SecureIT an das bis heutige tätige Unternehmen VeriSign.
- Nach dem Verkauf von SecureIT ist der Aktienkurs von VeriSign im Verlauf von zwei Jahren um ungefähr 2.300 Prozent angestiegen.
- Dadurch wurden mehr als 70 der insgesamt 80 Angestellten der Firma dank ihrer Aktien auf dem Papier zu Millionären, so Chaudry.
- Nach dem Platzen der Tech-Blase fiel der Kurs von VeriSign ab Ende 2000 deutlich. Viel Geduld hätte sich aber ausgezahlt: Seit 2019 bewegt sich der Kurs wieder in ähnlichen Bereichen wie nach dem ersten starken Anstieg zu Beginn der 2000er Jahre.
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Interessante Randnotiz: Der Kurs von Chaudrys aktueller Firma Zscaler liegt mit etwa 175 Dollar in einem sehr ähnlichen Rahmen wie der von VeriSign.
Wie dieser Deal möglich wurde
Chaudry gibt gegenüber CNBC an, dass der Deal mit den vielen Aktienoptionen für seine Mitarbeiter erst durch einen bestimmten Umstand realisierbar war:
Chaudrys Firma SecureIT wurde mit Eigenkapital und nicht durch finanzielle Mittel von Investoren gegründet und aufgebaut.
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Ob beziehungsweise wann seine Angestellten ihre Anteile zu Geld gemacht haben, weiß Chaudry laut eigener Angaben nicht. An den Moment, in dem er die positiven Auswirkungen des Deals für seine Mitarbeiter realisiert hat, kann er sich gegenüber CNBC aber noch gut erinnern:
Ich ging an jenem Abend nach Hause und schaute mir die Tabellenkalkulation mit allen [Aktien-]Optionen an, die sie hatten und multiplizierte sie mit dem Aktienkurs von VeriSign. Da wurde mir klar, dass die Berechnung ungefähr 70 oder 80 Millionäre mit Aktienoptionen ergab.
Im Titel des CNBC-Artikels ist von mindestens 88 Prozent der Angestellten die Rede. Der Verkaufspreis der Firma lag damals bei 70 Millionen US-Dollar.
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