Da stehe ich nun: allein im Dunkeln, mitten im unterirdischen Innenhof eines verlassenen Gefängnisses. Es ist totenstill, bis auf ein bedrohliches Galoppieren, das um mich herum immer lauter wird. Doch ich kann nirgends erkennen, was es verursacht. Ich stehe auf einem knarzigen Schafott, bin so angespannt wie ein NPC aus GTA 5 im Berufsverkehr und will das Spiel am liebsten ausmachen und nie wieder anfassen.
Aus irgendeinem Grund hat sich diese Szene aus Silent Hill 2 in mein Gedächtnis gebrannt. Und das, obwohl es hier weder furchterregende Bein-Mutanten noch unkaputtbare Pyramiden-Muskelmänner gibt. Allein das Unwissen darüber, was in der Dunkelheit lauert, sowie der 3D-Sound des Hufgeklappers reichen aus, um mir den Angstschweiß auf die Stirn zu treiben.
Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Silent Hill 2 gespielt und muss sagen: Ich habe gelitten, geschwitzt, gebibbert – und bin am Ende trotzdem begeistert.
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