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Der wahre Strippenzieher hinter dem Schrecken von Silent Hill 2 war immer schon ein Hund

Eines der alternativen Enden von Silent Hill 2 macht reinen Tisch mit den düsteren Geheimnissen des beschaulichen Horror-Städtchens - auf unerwartete Weise.

Wie könnte man so jemandem böse sein? Wie könnte man so jemandem böse sein?

Konami hat es am 12. Juni 2025 offiziell gemacht: Das erste Silent Hill aus dem Jahre 1999 wird von Bloober Team neu aufgelegt. Das polnische Entwicklerstudio konnte sich bereits letztes Jahr mit dem Silent Hill 2 Remake unter Beweis stellen und das hat sich nicht nur an der Hauptgeschichte des Originals orientiert.

Wer Silent Hill kennt, weiß, dass der Grusel nie komplett linear abläuft. Schon die originalen Spiele waren mit mehreren möglichen Enden ausgestattet und manche von ihnen waren ziemlich speziell.

Video starten 0:36 Nur wenige Worte reichen im Teaser zum Silent Hill Remake, um Vorfreude bei Fans zu wecken

Mira, das Mastermind

Das originale Silent Hill 2 hat insgesamt sechs mögliche Enden (sieben in der Greatest-Hits-Version). Während die ersten drei die Hauptenden darstellen und sich organisch in das Geschehen einfügen, nahm man sich bei den restlichen Spielabschlüssen mehr kreative Freiheit. Man kann diese zudem nicht einfach so während des ersten Spieldurchlaufs freischalten, sondern muss dafür das New Game+ starten.

Eines dieser Enden ist das »Dog-Ending«. Hat man Silent Hill 2 bereits durchgespielt und sich jetzt ins New Game+ aufgemacht, findet man an einer Hundehütte in der Nähe des Rosewater Park einen Schlüssel. Dieser Schlüssel wird ganz am Ende, nach der großen Auflösung der Geschichte, relevant.

Nachdem James das Videotape im Hotel angesehen hat, kann man mit dem Schlüssel den Überwachungsraum im Lakeview Hotel betreten. Statt eines grummeligen Wachmanns mit rauchigem Kaffeeatem erwartet die Spieler aber ein überraschender Anblick. Seht am besten einfach selbst:

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Hinter dem wahr gewordenen Albtraum steckte die ganze Zeit ein Shiba Inu! Mit Kopfhörern auf den Ohren drückt Mira - so heißt die Hundedame - fleißig auf dem Schaltpult herum, als wäre es das Normalste der Welt. Immerhin gibt's als Entschuldigung eine Schmuseeinlage für James.

Das Remake von 2024 hat es sich nicht nehmen lassen, auch dieses Ende mit in die Moderne zu holen. Um an den Schlüssel für den Überwachungsraum zu kommen, muss man dieses Mal allerdings zwei Hälften finden - eine im Pet Center neben Big Jay's Diner und die andere in einer Hundhütte in der Katz Street.

So sieht die Endsequenz im Remake aus, inklusive angepasstem Credit-Song:

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Tatsächlich ist diese Variante aber eine gekürzte. Auf Youtube könnt ihr euch noch immer die Version des Dog Endings anschauen, die aus Patch 1.0 stammt.

In dieser Sequenz ist James so erschüttert von seiner Entdeckung, dass er mit seiner Pistole auf die arme Mira zielt. Diese lässt sich davon aber nicht beeindrucken und schreibt die Geschehnisse einfach so um, dass James in T-Pose erstarrt und prompt durch andere Spielcharaktere ersetzt wird.

Vermutlich wollte man jegliche Andeutungen von Gewalt gegen (unschuldige) Tiere vermeiden und entschied sich für die kürzere Variante, die der Original-Szene ohnehin viel näher kommt.

Neben dem Dog-Ending gibt es in beiden Spielen auch noch das UFO-Ending, bei dem James von Außerirdischen mitgenommen wird. Ihr merkt: Ernst gemeint sind diese Filmsequenzen nicht. Sie sind eher als humorvolle Eastereggs zu betrachten, die nicht zum Kanon gehören.

Tatsächlich taucht Mira abseits dieser Sequenzen nicht in Silent Hill 2 auf. In Silent Hill: The Escape ist sie in einem späteren Spieldurchlauf aber sogar spielbar.

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