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Sniper Elite 3 im Test - Wie aus dem Nichts

Nach zwei eher missglückten Versuchen trifft uns Sniper Elite 3 im Test ziemlich überraschend mit einer gehörigen Portion Scharfschützen-Spielspaß.

Video starten 7:34 Sniper Elite 3 - Test-Video zum Weltkriegs-Shooter

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Ein realistisches Scharfschützenspiel wäre vermutlich in etwa so spannend, wie Seegurken bei der Paarung zu beobachten.

Die echten Sniper müssen erstmal mühsam Stellung beziehen, dann stunden- oder gar tagelang auf das Ziel warten und schließlich nach einem entscheidenden Schuss wieder abziehen.

Dennoch versucht Rebellion mit den Sniper-Elite-Spielen seit einigen Jahren halbwegs erfolgreich, das Scharfschützendasein im Zweiten Weltkrieg in ein Stück Software zu pressen - und im dritten Anlauf gelingt ihnen der bislang beste Spagat zwischen Spielbarkeit und Authentizität.

Steam-Info
Egal ob Download-Version oder Retail-Fassung, Sniper-Elite 3 muss bei Steam registriert werden und ist dann an ein kostenloses Nutzerkonto gebunden. Dadurch lässt sich das Spiel nicht weiterverkaufen.

Als Kammerjäger in Nordafrika

Diesmal verschlägt es den US-Geheimdienstoffizier Karl Fairburne nicht wie in den Vorgängern ins kalte Berlin, sondern unter die pralle Sonne Nordafrikas. In Missionen in Tobruk oder dem Kasserinpass soll er die geheimen Pläne des Nazi-Generals Vahlen aufdecken und dessen Wunderwaffe zerstören. Ende.

Die erste Mission in Tobruk ist noch sehr effektreich inszeniert, Später lässt die Präsentation nach. Die erste Mission in Tobruk ist noch sehr effektreich inszeniert, Später lässt die Präsentation nach.

Auf interessante Wendungen in der Handlung warten wir vergebens. Immerhin bleibt's bodenständig: Vahlens Waffe ist keine von Nikola Tesla entwickelte Flugscheibe, angetrieben von freier Energie, sondern der (tatsächlich geplante) Gigantopanzer Ratte.

Von wegen Meisterschütze

Bei der Entwicklung von Sniper Elite 3 hatte Rebellion also nicht die Story im Visier, sondern eine ausgefeilte und ungewöhnliche Spielmechanik. Wenn wir nämlich wie in anderen Shootern die Maschinenpistole durchladen, können wir auch gleich dem Bestatter unsere Maße schicken. Die MPs sind so ungenau, dass unser Meisterschütze auf drei Metern einen Blauwal verfehlen würde.

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