Spiele-Geheimtipp 2016 - Michael: Knallbunt und knallhart

Mit Bosskämpfen ohne Ende und einem grandiosen Grafikstil hat der Indie-Hit Furi Michael auf ganzer Linie begeistert.

von Michael Herold,
30.12.2016 07:46 Uhr

Das Design von Furi ist fantastisch: Im knallbunten Anime-Look wandeln wir durch ein Sci-Fi-Gefängnis. Das Design von Furi ist fantastisch: Im knallbunten Anime-Look wandeln wir durch ein Sci-Fi-Gefängnis.

Das Indie-Spiel Furi von den Entwicklern von The Game Bakers hat mich vor allem durch seine Mischung an gelungenen Elementen überzeugt. Einen fantastischen Stil, herausfordernde Bosskämpfe, ein motivierendes Spielprinzip und einen grandiosen Soundtrack, all das bietet das Actionspiel. Aber der Reihe nach:

In Furi übernehme ich die Kontrolle über einen namenlosen Helden, der in einem Gefängnis gefangen gehalten und von einem Wächter gefoltert wird. Ich frage gar nicht lange, warum ich eingesperrt bin, sondern mache mich sofort daran auszubrechen. Dafür muss ich aber nicht nur meinen Folterer, sondern noch etliche andere Wächter besiegen. Die Entwickler nennen Furi deshalb ein Boss-Kampf-Spiel. Denn ich mache wirklich nichts anderes als einen Wächter nach dem anderen zu plätten und mich zwischendurch auf dem Weg zum nächsten Endgegner kurz auszuruhen.

Furi - Angespielt: Devil May Cry trifft auf Afro Samurai 2:42 Furi - Angespielt: Devil May Cry trifft auf Afro Samurai

Die zwei kenn ich doch

Das alles wird in einer knallbunten Spielwelt präsentiert, die ich zwischen den Endgegnern in wunderschönen Totalen bestaunen darf. Die Charaktere und Wächter wurden vom Afro-Samurai-Schöpfer Takashi Okazaki designt und das ist mehr als deutlich zu erkennen. Allein der schweigsame Held und sein ewig quasselnder Begleiter mit der Hasenmaske erinnern sehr stark an das Heldenduo aus dem Anime Afro Samurai. Ein weiterer Grund, warum ich als alter Anime-Freund Furi so klasse finde.

Über den Autor
Michael ist seit Oktober Trainee in der Redaktion der GameStar. Am liebsten zockt er Sport- und Actionspiele und verbringt deshalb jedes Jahr viel zu viel Zeit damit das neueste Battlefield und das aktuelle FIFA »durchzuspielen«. Über die Feiertage will er die Zeit nutzen, sich endlich auch mal wieder anderen Titeln zu widmen und seine viel zu lange Das-Muss-Ich-Unbedingt-Noch-Spielen-Liste zu verkleinern.

Gelungenes Gesamtpaket

Zudem motiviert das Spiel ungemein, da die Bosskämpfe zwar knackschwer, aber immer fair sind. Jedes Game Over geht klar auf meine eigene Kappe und ich will es bei jedem neuen Versuch besser machen als zuvor. Zuletzt trägt noch der grandiose Elektro-Soundtrack zum gelungenen Gesamtpaket bei und lässt mich beim Endgegner-Metzeln durchweg mit dem Kopf nicken.

Alles in allem bietet Furi eine fantastische Mischung aus gelungenem Design, motivierendem Endgegner-Kloppen und klasse Soundtrack. Und ich kann nur hoffen, dass jeder, der es noch nicht gespielt hat, es wenigstens mal ausprobiert.

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