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Spiele und Hardware von damals - Klassiker von 2003 bis 2005

Die Jahre 2003 bis 2005 bringen große Klassiker und erfolgreiche Spieleserien hervor. Die 3D-Grafik setzt sich endgültig durch und beschert uns herausragende Titel wie Star Wars: Battlefront oder Rome: Total War.

von Mark Geiger,
28.12.2018 15:22 Uhr

Wegweisende Spiele, Grafikperlen und einige Fortsetzungen finden sich unter unseren Spiele-Klassikern von 2003 bis 2005.Wegweisende Spiele, Grafikperlen und einige Fortsetzungen finden sich unter unseren Spiele-Klassikern von 2003 bis 2005.

Unsere Reise durch die Geschichte der Computerspiele und Hardware geht munter weiter. Diesmal betrachten wir die Jahre 2003 bis 2005. Welche Titel sind uns angenehm in Erinnerung geblieben – und haben uns auch technisch beeindruckt?

Wie immer gilt: Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nutzt gerne die Kommentarfunktion, um auf Meilensteine aufmerksam zu machen, die euch damals besonders beeindruckt haben - oder im Rückblick überraschen.

Kleine Schritte zum Erfolg

Eine große technische Revolution bleibt in diesen Jahren aus, vielmehr sind es viele kleine Faktoren, die den Fortschritt der Computertechnik ausmachen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stürzt die DVD als neuer Datenträger die CD-ROM vom Thron. Von 2003 bis 2005 verdrängt der neue Silberling die alte Scheibe endgültig.

In dieser Übergangsphase taucht kurzzeitig das Phänomen auf, dass sich schon zur Zeit der Disketten ergab: Die Spiele brauchen mehr und mehr Platz, aber nicht jeder Spieler besitzt ein DVD-Laufwerk. So veröffentlichen die Entwickler ihre Spiele auf mehreren CDs, die bei der Installation nacheinander im Laufwerk landen. Höhepunkt sind Wechselmeisterschaften wie bei Star Wars: Battlefront, das auf vier CD-ROMs gepresst ist. Der aufwendigere Nachfolger passt ein Jahr später auf nur eine einzige DVD.

Auch bei den Betriebssystemen herrscht Umbruchstimmung: Microsoft Windows XP erscheint im Oktober 2001 und mausert sich nach vielen Schwierigkeiten zum neuen langjährigen Standard. Der größte, sichtbare Unterschied zu den Vorläufern wie etwa Windows 98 ist die bunte Oberfläche; im Hintergrund steigert XP dank vieler Überarbeitungen die Leistung nach und nach deutlich an.

Mit Windows XP kommt auch eine neue Version der Grafik-Schnittstelle DirectX: Die Version 9.0, ab August 2004 9.0c, wird neuer Platzhirsch und behauptet sich über Jahre hinweg. Der Nachfolger in Form von DirectX 10 erscheint 2007 und ist machtlos, erst mit DirectX 11 wird im Jahr 2009 die alte API allmählich verdrängt.

Auch in puncto Arbeitsspeicher steht uns ein neuer Standard ins Haus: Die Speicherriegel, bekannt als DDR-RAM, werden überarbeitet. Ab dem Jahr 2003 steht DDR2-RAM in den Läden, erhöht die Anzahl der Kontakte von 184 auf 240 und steigert die Leistung.

DDR1-RAM endet in der schnellsten Variante bei einer effektiven Taktrate von 400 MHz, die Taktraten von DDR2-RAM beginnen damit erst. Höchstleistung sind hier 1.066 MHz. Dennoch ist es praktisch eher eine Evolution statt einer Revolution, erst DDR3 setzt einige Jahre später neue Maßstäbe.

Hier geht es zu den anderen Teilen unserer Reihe »Spiele und Hardware« von damals:

» Teil 1: 1980 bis 1989
» Teil 2: 1990 bis 1994
» Teil 3: 1995 bis 1999
» Teil 4: 2000 bis 2002

Der Spielerechner von damals

Die Nvidia Geforce 6 war im Jahr 2004 eine der begehrten High-End-Grafikkarten.Die Nvidia Geforce 6 war im Jahr 2004 eine der begehrten High-End-Grafikkarten.

Als Betriebssystem wird allmählich Windows XP zur Pflicht. Wer es nicht installiert hat, verliert zunehmend die Möglichkeit, neue Spiele zu starten. Auf dem Prozessor-Sockel des Mainboards steckt entweder noch ein Intel Pentium III mit 800 MHz, ein gleichwertiger AMD Athlon K7 oder bereits ein Pentium 4 mit 1.300 MHz, alternativ ein AMD Athlon 64 mit 1.600 MHz.

Für die anspruchsvolleren Titel, die damals aufkamen, braucht es als Grafikkarte wenigstens eine Nvidia Geforce 256 mit 32 MByte Videospeicher oder eine ATI Radeon 8000 mit 64 MByte VRAM. Zeitgemäßer ist es aber, bereits eine Karte mit 128 MByte Speicher der Geforce 6- oder ATI-X-Reihe zu verbauen.

Auch die Festplattengröße steigt stark an, da Spiele immer häufiger mehr Platz benötigen. Ihre Forderungen überschreiten regelmäßig die Grenze von einem Gigabyte und marschieren stramm auf Platzbedürfnisse von zwei und mehr Gigabyte zu.

Wer eine Festplatte mit 128 Gigabyte oder sogar schon 200 Gigabyte sein eigen nennt, ist sehr gut aufgestellt. Außerdem sind 128 MByte und manchmal schon 256 MByte Arbeitsspeicher für ein sorgloses Spielerlebnis notwendig.

Auf vielen Spieleschachteln finden sich noch die Hinweise, dass der Computer zu 100 Prozent mit DirectX kompatibel sein muss und mindestens DirectX 8.0 benötigt wird. Zudem steht bei Spielen, die noch auf CD-ROMs ausgeliefert werden, der Vermerk, dass ein 4-fach-Laufwerk zwingend vorhanden sein muss.

Hinweis:
Die in diesem Artikel vorgestellten Spiele sind natürlich sehr alt. Da gleichermaßen alte Inhalte der GameStar wie Videos größtenteils zu unserem Plus-Angebot gehören, lassen sie sich nur mit einem entsprechenden Plus-Account ansehen. Soweit vorhanden haben wir neuere Videos zu den Spielen verlinkt, die sich ohne Plus-Account anschauen lassen, passendes Material ist aber nicht in allen Fällen vorhanden. Wir bitten um euer Verständnis.

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