Tidal: Das bessere Spotify
Rae Grimm: Ich bin ehrlich: Ich bin nicht super-wählerisch, wenn es um Tonqualität geht. Dafür ist mein musikalisches Gehör einfach viel zu schlecht. Daher kann ich euch hier leider nichts von der hochgelobten Audioqualität von Tidal erzählen, die verlustfreie CD-Qualität liefert und für viele der Hauptgrund ist, zu diesem Anbieter zu wechseln.
Meine Gründe für den Wechsel von Spotify zu Tidal waren:
- der Preis
- das userfreundliche Interface
- die Menge der für mich relevanten Musik
- es ist nicht Spotify
Beim Platzhirsch unter den Musik-Apps war ich zuvor über zehn Jahre. Er war mein täglicher, treuer Begleiter, ohne den ich nie anzutreffen war. Die ständigen Preiserhöhungen bei schwindender App- und Feature-Qualität, vergleichsweise lächerliche Entschädigung der Musikschaffenden sowie die allgemein fragwürdigen Geschäftspraktiken des CEOs und Unternehmens haben mich dann aber vor Kurzem endlich den Schlussstrich ziehen lassen.
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Tidal wirkte auf den ersten (und zweiten) Blick wie eine solide Alternative, die meinem Ex-Musikdealer noch dazu visuell und in Bezug auf Features sehr ähnelt und alle Basics liefert, die ich beim Musikkonsum brauche. Der Probemonat und die Tatsache, dass ich meine über ein Jahrzehnt liebevoll kuratierten Playlists (und abonnierten Künstler!) problemlos übertragen konnte, haben mich dann endgültig überzeugt.
Auch wenn ich Tidal noch nicht lange nutze, ist mir selten ein Wechsel so leicht gefallen. Ich habe noch nichts entdeckt, was Spotify konnte, das Tidal nicht ebenfalls bieten würde. Stattdessen stolpere ich immer wieder über spannende Features wie die Credit-Playlists, dank denen ich mir die Diskografie diverser Writer oder Produzenten anhören kann, statt nur via Bands oder Sängerinnen zu filtern.
Bisher bereue ich meinen Wechsel kein Stück und kann jeder Person, die aktuell bei Spotify ist, nur empfehlen, es mir gleichzutun. Alles in allem ist Tidal definitiv das bessere Spotify.
- günstiger als Spotify (gerade Familien-Abos)
- viel bessere Bezahlung für Künstler (13 US-Dollar/1000 Streams gegen 4 US-Dollar/1000 Streams bei Spotify)
- Option, Songs und Künstler zu blockieren
- Möglichkeit, Songs auch nach Produzent, Komponist, Songwriter und weiteren zu filtern
- ab 500 Songs muss man einmalig für die Übertragung von Playlists bezahlen
- kein Duo-Abo
- keine große Auswahl an Hörbüchern (aber dafür gibt es ja Libby)
Wenn euch neben einer besseren Bezahlung der Musiker außerdem noch eine Top-Audioqualität am Herzen liegt, dann könnte euch Marinus Tipp interessieren: Auf der nächsten Seite lest ihr mehr zu Qobuz.
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