Eigener Server: Nicht bloß Cent-Beträge für meine Lieblingsmusik
Nele Wobker: Ich kaufe mir die Musik in Form von Schallplatten, manchmal CDs oder als Dateien auf Bandcamp. Das kommt alles in eine Musikbibliothek auf einem lokalen Server und von da aus streame ich via Plex, beziehungsweise dem Musikplayer Plexamp.
Wenn man sein Netzwerk entsprechend eingestellt hat, kann man auch von unterwegs über die Plexamp-App auf seine Musik zugreifen oder sie herunterladen. Im Auto höre ich trotzdem am liebsten über einen zuvor zusammengestellten USB-Stick.
Bei physischen Medien gefällt mir, dass sie mir niemand mehr wegnehmen kann. Was ich einmal gekauft habe, steht bei mir im Regal und nur eine Umweltkatastrophe oder ein Einbruch kann das ändern.
Außerdem gibt es wunderschöne Sondereditionen, wie beispielsweise im Foto hierüber von einem Amon Amarth Album, das ich mir vor vielen Jahren gekauft habe. Es kommt mit einer Loki-Büste, in der unterhalb ein Fach mit einer Schachtel für die CDs integriert ist.
Das Hören von Schallplatten hat noch mal einen ganz anderen Wert für mich, weil es jede Session zu einem kleinen, festlichen Event macht.
Einmal die Woche findet bei mir im Spielzimmer beispielsweise ein Spieleabend statt. Je nach gewähltem Brettspiel kommt dabei natürlich die passende musikalische Untermalung zum Einsatz.
Es ist ein aktives Zelebrieren der gemeinsamen Zeit, nicht zuletzt wegen der analogen Musik.
- Gute Qualität
- Bewusstes Musikhören
- Tolle Sondereditionen zum Sammeln – auch für unterwegs
- Etwas teurer
- Große Musiksammlungen entstehen eher über viele Jahre
Fazit: Die Konkurrenz ist groß – und das ist gut für euch
Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, Musik zu streamen – und unsere Favoriten bilden längst nicht das gesamte Feld ab. Einen noch umfassenderen Überblick haben wir euch hier zusammengestellt:
Es gibt längst nicht nur den einen Dienst, bei dem alle sind und in eurer Entscheidung können ganz unterschiedliche Bedürfnisse zum Tragen kommen:
Liebäugelt ihr vielleicht ohnehin mit YouTube Premium? Möchtet ihr das Spotify-Interface nicht missen oder wollt ihr vielleicht auch wissen, welche Musik euch echte Experten und nicht nur ein Algorithmus empfehlen? Oder wollt ihr vielleicht gar keine monatlichen Abokosten mehr tragen – und trotzdem nicht auf eure Lieblingsmusik verzichten?
Letztendlich ist der beste Dienst derjenige, der am besten zu euren persönlichen Hörgewohnheiten, eurer Hardware und eurem Budget passt. Aber eines steht fest: Es gibt ein Leben nach Spotify.
Was denkt ihr darüber? Was ist die Spotify-Alternative eurer Wahl? Und gibt es einen Dienst, zu dem ihr gerne mehr erfahren wollt? Schreibt uns eure Meinung und Erfahrungen in die Kommentare!

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