Cloud Imperium Games (CIG) verabschiedet sich von einem seiner wichtigsten Standorte: Das Studio in Santa Monica, Los Angeles, wird geschlossen. Was nach einem Dämpfer klingt, ist allerdings Teil einer geplanten Umstrukturierung – und soll den Weg für den Endspurt Richtung Star Citizen 1.0 ebnen.
Kalifornien sagt Tschüss, Manchester übernimmt
Die Entscheidung ist laut den Entwicklern nicht überstürzt gefallen: Schon seit Längerem verfolgt CIG das Ziel, seine Kräfte an weniger, dafür stärker vernetzten Standorten zu bündeln. Das Zentrum des Geschehens verlagert sich nun endgültig nach Europa, genauer gesagt nach Manchester – mittlerweile das größte und wichtigste Studio des Unternehmens.
Die Begründung klingt nachvollziehbar: Entwickler sollen näher an ihren Teams arbeiten, Kommunikation soll schneller und direkter ablaufen. In einem Mammutprojekt wie Star Citizen, das seit über einem Jahrzehnt in Entwicklung ist, kann so ein Schritt durchaus Sinn ergeben.
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Ein Andenken für die VIPs
Um dem LA-Studio zum Abschied ein Denkmal zu setzen, hat sich CIG etwas Besonderes ausgedacht. Mitglieder des Chairman’s Club – also Unterstützer, die mehr als 1.000 Dollar investiert haben – erhalten eine Ingame-Replik des Constellation-Gemäldes, das viele Jahre über dem Schreibtisch von Chris Roberts hing.
Das Kunstwerk wird mit dem Update Alpha 4.1.0 ins Spiel integriert und kann im persönlichen Hangar platziert werden.
Alpha 4.1.0 und der Weg nach vorn
Neben dem Erinnerungsstück bringt das kommende Update auch spielerische Neuerungen: Der neue Mining-Mech Argo ATLS Geo soll das wirtschaftliche Gameplay erweitern und dürfte vor allem unter Industrieliebhabern für frischen Wind sorgen.
Noch wichtiger ist aber die Botschaft zwischen den Zeilen, dass die lange Entwicklung langsam auf die Zielgeraden einzubiegen scheint. Und auch die Einzelspielerkampagne Squadron 42, besetzt mit Stars wie Mark Hamill, Henry Cavill und Gary Oldman, hat mit 2026 ein konkreteres Veröffentlichungsfenster bekommen.
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