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Von Fabrikbau konnte mich bisher selbst Factorio nicht überzeugen, aber nach ein paar Stunden in Star Rupture bin ich dem Fließband-Genre komplett verfallen

Die Faszination für Fabrikaufbauspielen wie Factorio oder Satisfactory war mir jahrelang ein Rätsel. Dank Star Rupture finde ich jetzt aber doch noch einen Zugang zum Genre.

Star Rupture sieht super aus und macht mir verdammt viel Spaß. Star Rupture sieht super aus und macht mir verdammt viel Spaß.

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Das haben die Entwickler geschickt gemacht: Star Rupture präsentiert sich in den bisherigen Trailern vor allem als Survivalspiel auf einem fremden Planeten, der von riesigen Spinnenwesen und tödlichen Sonnenstürmen heimgesucht wird.

Zwar war mir bewusst, dass der Titel gleichzeitig auch eine Fabrikbaumsimulation mit komplexen Produktionsketten sein will, die faszinierend und geheimnisvoll wirkende Welt weckte aber meine Neugier. Im Rahmen eines offenen Tests konnte ich Star Rupture jetzt endlich ausprobieren und möchte gleich zum Release weiter an meiner Basis tüfteln und mehr von der Alienwelt erkunden.

Gefangen auf Arcadia-7

Schon in den ersten Minuten, nachdem ich auf dem fremden Planeten aufgewacht bin, macht mir Star Rupture eins klar: Ich bin nicht freiwillig hier, sondern ein Gefangener, der seine Strafe abarbeitet, indem er wertvolle Ressourcen abbaut und zur Erde schickt.

Für jede abgeschlossene Lieferung schalte ich dafür neue Gebäude, Maschinen oder Ausrüstung frei, die mir helfen, zu überleben und meine Produktion zu steigern. Doch anstatt mich mit diesem simplen Gameplay-Loop alleine zu lassen, gibt mir Star Rupture noch etwas anderes an die Hand, nämlich eine faszinierende Alien-Welt.

Die Welt Star Rupture sieht großartig aus. Zeit, dieser (scheinbar friedlichen) Welt all ihre Ressourcen zu klauen.

Sonnensturm Die Sonne schickt regelmäßig Hitzestürme über den Planeten, die alles abfackeln, was nicht durch einen Schild geschützt wird.

Schon optisch macht Arcadia-7 einiges her: Detaillierte Texturen, eine beeindruckende Weitsicht und die realistische Beleuchtung sorgen für beeindruckende Panoramen. Am Horizont der von fremdartigen Pflanzen bewachsenen Ebenen erheben sich schroffe Felsen und die Überreste menschengemachter Strukturen. Und hinter dem Tal, in dem meine Reise beginnt, liegen noch weitere Gebiete mit neuen Rohstoffen und größeren Herausforderungen.

Von Anfang an lädt mich die große Open World zum Erkunden ein und diesem Drang gehe ich nur allzu gerne nach. In den verlassenen Unterkünften meiner Vorgänger finde ich immer wieder Story-Fetzen wie Nachrichten oder Sprachaufnahmen. Star Rupture macht mich schrittweise neugierig auf die Geheimnisse des Planeten:

Video starten 9:30 Das Survivalspiel Star Rupture sieht aus wie Satisfactory mit einem tödlichen Twist

Was steckt etwa hinter dem zerstörerischen Sonnenzyklus, der die ganze Oberfläche von Arcadia-7 regelmäßig in einem Feuersturm verbrennt? Sind die anderen Menschen daran zugrunde gegangen oder den Angriffen der heimischen Spinnenwesen erlegen? Und was haben die seltsamen Artefakte zu bedeuten, die von einer außerirdischen Kultur zu stammen scheinen?

Noch habe ich keine Antworten auf diese Fragen und hoffe, dass mich Star Rupture in dieser Hinsicht weiterhin gut unterhält. Aber selbst wenn die Story nachlässt, gibt es da ja noch den Ausbau meiner Produktion, der mich ebenfalls in seinen Bann gezogen hat.

Fantastische Fließband-Freuden

Trotz Alien-Angriffen und meiner Untersuchung der Vorgeschichte des Planeten treibt mich das Spiel immer wieder zurück zu meiner eigentlichen Lieferaufgabe. Schließlich will ich endlich eine Pistole zur Selbstverteidigung haben oder die gerade gefundene Skillkarte nutzen − allerdings muss ich beides erst freischalten.

Am Anfang baue ich dazu die simpelste Infrastruktur auf: Einen Erzförderer, der mit einer Solarzelle und einer Lieferstation verbunden wird und das geförderte Titan automatisch an Unternehmen auf der Erde schickt.

Nach und nach werden mir jedoch schwierigere Aufgaben gestellt. Ich muss das Erz zu Barren schmelzen, diese zu Platten pressen und anschließend zu Rohren formen. Oder ich kombiniere Titanplatten mit Wolframdrähten, um ein noch komplexeres Konstrukt zu fertigen. Ständig erweitere ich meine Basis, baue sie um oder sogar von Grund auf neu. Da ich alle investierten Ressourcen beim Rückbau erstattet bekomme, schreckt auch die Umgestaltung nicht ab.

Vielmehr bin ich motiviert, meine Fabrik ständig zu optimieren und die sinnvollste Zusammenstellung von Maschinen und Förderschienen auszutüfteln. Wenn dann alles funktioniert und kleine Wagen meine Ressourcen in Rekordgeschwindigkeit vom Erzvorkommen bis zur Lieferstation fahren, freue ich mich wie ein Kind an Weihnachten.

Natürlich ist das, was ich in einigen Stunden aufgebaut habe, ein Witz gegen die wahnsinnig komplexen Bauten, die erfahrene Fabrik-Bastler in Factorio oder Satisfactory errichten. Ob Star Rupture ein ähnliches Level an Komplexität erreicht und ob meine Motivation irgendwann nachlässt, kann ich bisher nicht abschätzen. Bisher nimmt mich das Spiel mit seinem langsam ansteigenden Schwierigkeitsgrad aber gut mit und ich bin mir sehr sicher, dass ich noch einige spaßige Stunden mit Star Rupture haben werde.

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