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Tapferes kleines Schiff: Die Defiant führt in Star Trek Armada 4 den Kampf gegen Klingonen und Sternenflotten-Verräter an
Star Trek, das steht für philosophische Debatten, gefährliche Außeneinsätze und natürlich bildgewaltige Weltraumschlachten. Was läge da näher, als dem Spieler direkte Kontrolle über Raumschiffe und Flotten von Sternenflotte und Co. in einem Echtzeit-Strategiespiel zu geben?
Anscheinend eine ganze Menge, denn seit den Tagen von Activisions Star Trek: Armada-Spielen um die Jahrtausendwende klafft eine Lücke im Genre, die offizielle Lizenznehmer bisher nur zaghaft oder mit gänzlich anderen Schwerpunkten zu füllen versuchten.
Während Spiele wie Star Trek: Resurgence die erzählerische Ebene bedienten, warteten Strategen vergeblich auf eine würdige Fortführung der Flottenschlachten. Also musste es wieder einmal die leidenschaftliche Modding-Gemeinschaft richten, die mit Star Trek: Armada 3 auf Basis von Sins of a Solar Empire: Rebellion einen inoffiziellen Meilenstein schuf.
Nun steht der Nachfolger in den Startlöchern: Star Trek Armada 4 nutzt die deutlich modernere Architektur von Sins of a Solar Empire 2 und ist seit Oktober 2025 in einer ersten spielbaren Fassung verfügbar. Wir haben die Total-Conversion-Mod für euch ausprobiert und die Entwickler über ihre Arbeit an einem der bedeutendsten Science-Fiction-Universen der Welt ausgequetscht.
In Gefechten zoomen wir gerne mal ins Geschehen (links), aber meistens schaut man dem Treiben aus großer Entfernung zu (rechts). Und nein, das ist noch nicht die niedrigste Zoomstufe
Der lange Schatten von Armada 3
Um zu verstehen, warum die Erwartungen an diesen vierten Teil so gewaltig sind, muss man einen Blick zurückwerfen. Star Trek: Armada 1 und 2 waren klassische Echtzeit-Strategiespiele ihrer Zeit, fokussiert auf Basisbau, Ressourcenmanagement und das direkte Dirigieren von Schiffsklassen wie der Sovereign- oder Defiant-Klasse. Sie überzeugten mit langen Singleplayer-Kampagnen und viel Atmosphäre.
Als die Serie einschlief, klaffte lange ein RTS-förmiges Loch in der Sammlung ohnehin schon überschaubarer guter Star-Trek-Spiele. Rund ein Jahrzehnt später versammelte sich unter dem Namen Stellar Parallax eine Gruppe engagierter Fans und Hobby-Programmierer.
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