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Braucht Star Trek wirklich eine Weltraum-CIA? Bekannter Sci-Fi-Autor stellt sich »zu 100 Prozent« gegen Section 31

Vorab übten viele Fans bereits Kritik an dem neuen Star-Trek-Film Section 31 aus. Ein ehemaliger Drehbuchautor des Universums meldet sich jetzt ebenfalls zu Wort.

Star Trek; Section 31 hat es nicht leicht und daran kann auch die preisgekrönte Hauptdarstellerin Michelle Yeoh (Philippa Georgiou) nichts ändern. Bildquelle: Paramount Pictures Star Trek; Section 31 hat es nicht leicht und daran kann auch die preisgekrönte Hauptdarstellerin Michelle Yeoh (Philippa Georgiou) nichts ändern. Bildquelle: Paramount Pictures

Star Trek: Section 31 wird aktuell von Kritikern zerrissen und auch Fans standen dem Projekt von Anfang an skeptisch gegenüber. 

Jetzt zieht sogar ein ehemaliger Autor des Sci-Fi-Universums mit: Chad Quandt. Der schrieb das Drehbuch zur Star-Trek-Serie Prodigy und kann der Weltraum-CIA aus Section 31 ebenfalls wenig abgewinnen.

Dabei widerspricht er obendrein gleich noch dem Franchise-Chef Alex Kurtzman.

Mehr dagegen sein geht nicht

Vor einer Woche machte auf Reddit ein Screenshot eines Bluesky-Posts die Runde. Darin spricht sich der ehemalige Star-Trek-Drehbuchautor Chad Quandt gegen Section 31 aus. 

Der Originalbeitrag von Quandt wurde mittlerweile entfernt und nicht einmal sein Bluesky-Account ist aktuell abrufbar. Den Reddit-Post (und was Quandt konkret dazu sagt) seht ihr hier:

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Hey, ich habe keine kreative Macht mehr bei Star Trek, also bedeutet das nichts, aber ich bin zu 100% dagegen, dass der Leiter des Franchise Alex Kurtzman eine Weltraum-CIA rechtfertigt, damit die Föderation existieren kann.

Dabei nimmt Quandt direkten Bezug auf ein Aussage von Alex Kurtzman. Der machte kürzlich deutlich, dass die Vision des Star-Trek-Schöpfers Gene Roddenberry nur funktionieren kann, wenn die Föderation eine gute und böse Seite hat (via Trekmovie). Demnach wäre die Sternenflotte aber keine reine Utopie mehr.

Letztendlich wollen wir damit sagen, dass die Sternenflotte und die wunderbare Vision, die Roddenberry von dieser optimistischen Utopie hatte, nur dann existieren kann, wenn es Menschen gibt, die im Schatten agieren, damit das Licht existiert.

Und das ist ein Yin und Yang. Man kann das eine nicht ohne das andere haben. 

In den Kommentaren wird eifrig diskutiert und viele sind Quandts Meinung. Hier ein paar Beispiele: 

  • »Das Lustige daran ist, dass Alex Kurtzmans Meinung direkt mit der Meinung von Sektion 31 übereinstimmt. Aber wenn man tatsächlich etwas über Star Trek weiß, dann weiß man, dass Sektion 31 die Bösen sind und absolut NICHT gebraucht werden.« - User LoganNolag
  • »Roddenberry nutzte den Optimismus als allegorisches Mittel, um Geschichten zu erzählen, die sein zeitgenössisches Publikum ansprechen, während Kurtzman genau den gegenteiligen Ansatz gewählt hat.« - User bitwarrior80
  • »Wir haben doch schon den Geheimdienst der Sternenflotte, wozu brauchen wir da noch eine zwielichtige Schattenseite?« - User jl_theprofessor
  • »›Kurtzman: »Man kann das eine nicht ohne das andere haben.‹ Der Geist von Gene Roddenberry: ›Doch, kann man! Das ist ja der Sinn der Sache!‹« - User JonCoqtosten

Worum geht’s in Star Trek: Section 31?

Video starten 1:52 Star Trek: Im Trailer zu Section 31 kehrt Imperatorin Georgiou mit einer wichtigen Aufgabe zurück

Section 31 könnt ihr euch seit dem 24. Januar 2025 auf Paramount Plus anschauen. Der Film spielt zeitlich zwischen Star Trek 6: Das unentdeckte Land und Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert.

In dem neuen Werk schließt sich Philippa Georgiou (Michelle Yeoh) der geheimen Spionageabteilung »Section 31« an. Dort bekommt sie mit ihrer Gruppe die Aufgabe, eine Waffe unschädlich zu machen, die das gesamte Universum vernichten könnte. 

Ein paar Tage vor dem Release von Section 31 versuchte der Regisseur Olatunde Osunsanmi (Die vierte Art, Star Trek: Short Treks) bereits die Fans zu beruhigen. Denn viele vermuteten, dass der neue Film nicht mehr den zentralen Star-Trek-Idealen wie Frieden, Hoffnung, Optimismus und Diplomatie gerecht werden könnte. Mehr dazu findet ihr in dem oben verlinkten Artikel.

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