60 Jahre Star Trek. Das ist eigentlich ein Grund zum Feiern, doch derzeit ist das Universum alles andere als das blühende Leben. Starfleet Academy wird nach Staffel 2 abgesetzt, Strange New Worlds endet ebenfalls 2027 und es sind keine weiteren Serien geplant.
Der einzige Lichtblick: Ein neuer Film der Dungeons-&-Dragons-Regisseure, der sich aber noch in den Kinderschuhen befindet. Immerhin soll der aber wieder frischen Wind in die Galaxis bringen. Wann das passiert, steht allerdings noch in den Sternen.
Braucht ihr jetzt ein bisschen Hoffnung? Ja? Dann lassen wir doch am besten mal Enterprise-Besatzungsmitglied William T. Riker (Jonathan Frakes) zu Wort kommen. Der hat nämlich eine riesige Portion Optimismus für alle von uns.
Jonathan Frakes hat viel Hoffnung
Zu Gast im Podcast All Access von TrekMovie spricht der 73-jährige Schauspieler über die derzeitig maue Produktionslage des Franchise. Auch wenn der Zeitpunkt natürlich trauriger nicht sein könnte, ist Frakes davon überzeugt, dass Star Trek schon bald wieder stark zurückkehrt.
Immerhin war das in den letzten 60 Jahren immer wieder mal der Fall:
Ich finde es leider sehr bedauerlich, dass man ausgerechnet zum 60-jährigen Jubiläum unserer unglaublichen Serie diesen Zeitpunkt gewählt hat, an dem gerade kein neues Trek
-Projekt in Produktion ist. Das erscheint mir wie eine sehr unglückliche Ironie.
Ich bin mir sicher, dass Trek wieder auftauchen wird – das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Und die Kraft, die Roddenberry in die Serie gesteckt hat, scheint sechs Jahrzehnte überdauert zu haben.
Mit Star Trek: Year One gibt es ja eigentlich bereits eine konkrete Idee für ein Spin-off zu Strange New Worlds. Ein erster Pitch liegt Paramount bereits vor, allerdings wurden erst vor Kurzem alle übrigen Sets der Serien-Landschaft abgerissen. So schnell wird das Projekt wohl kein grünes Licht bekommen.
Doch bis die letzte Staffel von Strange New Worlds 2027 über die Bildschirme flimmert, ist ja noch Zeit. Dabei hofft Frakes, dass in dieser Zeit wieder neue Ideen aufschlagen und das Universum doch wieder wächst.
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Starfleet Academy ist neben Strange New Worlds aktuell die einzige fortlaufende Star-Trek-Serie
Warum ist die Projekt-Dürre im Universum entstanden?
Frakes selbst führte bereits bei zahlreichen Star-Trek-Serien wie Voyager, Deep Space Nine, Strange New Worlds oder zuletzt sogar bei Starfleet Academy Regie und gibt seine Experten-Meinung preis.
Für ihn kann die aktuelle Lage mehrere Gründe haben:
Es gibt also einige Leute, denen die jüngsten Projekte – aus welchen Gründen auch immer – entweder nicht gefallen haben, die sie nicht gutgeheißen oder nicht unterstützt haben.
Vielleicht liegt es am Führungswechsel bei Paramount+ und CBS [Studios]. Vielleicht ist es Unentschlossenheit. Vielleicht sind es die Kosten, die nötig sind, um die Serie so schön zu gestalten; das Produktionsniveau hat sich zu einer Art Shoot-to-Thrill
-Kino-Phänomen entwickelt, während wir, als wir die Serie in den 80ern drehten, auf das Erzählen der Geschichte, das Schauspiel und gelegentliche Kamerabewegungen setzten [lacht].
Es ist heute ein ganz anderes Kaliber, und dieses Kaliber ist sehr teuer, und wie wir wissen, nennt man das Showbusiness.
Aktuell können Fans demnach nur abwarten und Earl Grey, schwarzen Kaffee oder Romulanisches Ale trinken – je nachdem, welcher Captain euer Spirit Animal ist. Falls ihr noch mehr über Star Trek erfahren möchtet, schaut doch gerne einmal in der obigen Box vorbei. Dort könnt ihr zum Beispiel nachlesen, dass Star Trek eine neue Enterprise eingeführt hat – inklusive lustigem Twist.
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