Drei Jahre sind seit dem Ende von Picard bereits ins Land gezogen, und die Serien-Landschaft von Star Trek schrumpft immer mehr. Und dass, obwohl es bereits neue Show-Ideen gibt.
Neben Year One warten die Fans seit 2023 darauf, dass Paramount die Spin-Off-Idee zu Picard endlich in die Tat umsetzt. Die soll an das Ende von Picard anknüpfen und die neuen Mitglieder der USS Enterprise-G – allen voran die neue Kapitänin Seven (Jeri Ryan) – in den Mittelpunkt rücken.
Doch eine mögliche Produktion von Star Trek: Legacy ist wohl weiter entfernt, als Trekkies glauben.
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Star Trek: Picard schickt in Season 3 alte Helden in neue Weltraum-Abenteuer
Das Alter spielt eine große Rolle
Im Rahmen der Kreuzfahrt-Reise Star Trek: The Cruise
sprachen Jonathan Frakes (William T. Riker), Marina Sirtis (Deanna Troi), John de Lancie (Q) und Denise Crosby (Tasha Yar) über die Zukunft des galaktischen Universums.
An diesem Tag sah jedoch der ein oder andere Fan einen großen Wunsch über die Planke gehen. Als die Schauspieler danach gefragt wurden, was sie sich für ihre Rolle im möglichen Picard-Spin-off wünschen würden, macht Marina Sirtis direkt klar: »Zunächst einmal wird Legacy niemals zustande kommen.«
Der optimistische Jonathan Frakes versucht seine Kollegin noch mit einem »Komm schon, Marina!« vom Gegenteil zu überzeugen, doch die 70-Jährige bleibt knallhart. Sie nennt zudem einen nicht ganz so abwegigen Grund für ihre Einstellung: das Alter der Darsteller.
Die Wahrheit tut weh. Es gibt kein einziges Studio in Amerika, das eine Serie produzieren würde, in der die meisten Hauptdarsteller über 70 Jahre alt sind. Tut mir leid, aber das ist nun mal die Wahrheit. So ist Hollywood eben.
Hier könnt ihr euch das ganze Gespräch einmal angucken:
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Hat Sirtis recht?
Die Schauspielerin hat in Bezug auf Hollywood vielleicht einen Punkt, aber Fans wollen die Figuren sehen, die sie kennen und lieben. Das beste Beispiel dafür ist Staffel 3 von Picard, in der viele Charaktere aus Das nächste Jahrhundert wie William T. Riker (Frakes) oder Data (Brent Spiner) zurückkehrten.
Die Season hob gleich einmal den Beliebtheits-Durchschnitt in die Höhe, was sich zum Beispiel auf Rotten Tomatoes deutlich bemerkbar machte. Hier die Werte im Vergleich:
- Staffel 1: 86 beziehungsweise 52 Prozent
- Staffel 2: 85 beziehungsweise 31 Prozent
- Staffel 3: 97 beziehungsweise 88 Prozent
Die besseren Quoten liegen natürlich nicht nur an den zahlreichen Comebacks, aber sie machen einen Großteil der positiven Meinung aus. Andere Punkte sind etwa der verstärkte Fokus auf Star-Trek-Werte und die Borg als Antagonisten.
Die Zukunft von Legacy bleibt weiterhin ungewiss. Aber wer weiß, vielleicht überrascht Paramount die Fans irgendwann ja doch noch mit einem neuen Abenteuer der Next-Generation-Crew – trotz des fortgeschrittenen Alters.
In Bezug auf die andere Spin-off-Idee von Akiva Goldsman namens »Year One« gibt’s tatsächlich erste Fortschritte. Paramount liegt jetzt endlich ein erster Pitch vor, der über die Zukunft der neuen Serie entscheiden könnte. Mehr dazu erfahrt ihr in der obigen Box, wo wir euch den passenden Artikel zum Thema verlinken.
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