Star Trek ohne Q? Unvorstellbar!
Das arrogante Grinsen von Schauspieler John de Lancie und das legendäre Hin und Her im Zusammenspiel mit Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) sorgt auch heute noch beim Rewatch für eine wohlige Dosis Nostalgie beim Zuschauern.
Dabei sollte wohl mächtigste, gottgleiche Wesen des Trek-Universums ursprünglich mal ganz anders aussehen. Humor, Philosophie und die Suche nach dem Sinn des Lebens verbinden sich in Q zu einem Wesen, das zum moralischen Gewissen einer Menschheit wird, die sich für viel weiter entwickelt hält, als sie es tatsächlich ist.
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Geburt eines modernen Tricksters
Die Figur des Q war ursprünglich gar nicht als der humorvolle Quälgeist geplant, den ihr heute kennt. Als Gene Roddenberry den Pilotfilm zu The Next Generation konzipierte, sollte Q eine eher ernste, feierliche Bedrohung darstellen.
Er war als Symbol gedacht, um die Menschheit vor ein kosmisches Gericht zu stellen. Erst durch die schauspielerische Leistung von John de Lancie wandelte sich das Bild. Er verlieh der Figur eine schelmische, verspielte Note, die Roddenberry so sehr beeindruckte, dass er die gesamte Ausrichtung des Charakters änderte. Damit wurde Q zu einer modernen Version des uralten Trickster-Archetyps.
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