James T. Kirk ist nicht nur einer der größten Helden der Sternenflotte - er ist auch ihr berühmtester Charmeur.
Kaum ein Captain in der Geschichte von Star Trek hat so viele romantische Begegnungen hinterlassen wie der Kommandant der USS Enterprise. Und auch 700 Jahre nach seinem Tod hat er noch immer eine starke Wirkung auf die Frauenwelt.
In der neuesten Comic-Reihe Star Trek: The Last Spaceship wurde der legendäre Captain ausgerechnet von den Borg wiederbelebt, um die Föderation nach dem »Brand« zu retten. Allein das würde schon als Überraschung reichen, aber Band 3 setzt noch einen drauf.
Captain Kirk und die Borg-Königin?
Über Jahrzehnte hinweg galten die Borg als der ultimative Albtraum der Föderation - emotionslos und unaufhaltsam. Sie assimilieren ganze Zivilisationen, löschen Individualität aus und erklären jeden Widerstand für zwecklos. Freundschaft oder gar Nähe zu den Borg war bis jetzt nicht denkbar.
Doch The Last Starship spielt in einer Zeit, in der man alte Annahmen noch einmal überdenken muss. Nach dem Brand aus Star Trek: Discovery steht die Föderation vor dem Kollaps. Und ausgerechnet das Borg-Kollektiv tritt als Retter auf den Plan.
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Wie gut ist Star Trek: Picard? - Spoilerfreie Kritik - Spoilerfreie Kritik
Angeführt wird es von Agnes Jurati, der Borg-Königin aus Star Trek: Picard. Unter ihr bietet das Kollektiv Hilfe beim Bau eines Transwarp-Schiffs an, dem vielleicht letzten Hoffnungsschimmer der Galaxie. Und sie haben noch eine Überraschung im Gepäck: Mit Borg-Technologie rekonstruieren sie Captain Kirks Körper samt Erinnerungen und hauchen ihm so neues Leben ein.
Kaum ist James T. Kirk wieder Teil dieser zerbrochenen Galaxie, schlägt die Realität mit voller Wucht zurück. Eine radikale klingonische Gruppierung, die sich selbst »Pfad der Dunkelheit« nennt, startet einen koordinierten Großangriff auf die Hauptstädte der Erde. Der Schlag ist so massiv, dass die Erde ihre Unabhängigkeit von der Föderation erklärt.
Kirk versteht die Welt nicht mehr und will am Ende von Ausgabe 3 des Comics endlich Antworten von Borg-Königin Agnes.
Agnes’ Antwort ist erschütternd nüchtern: Alle ihre Berechnungen enden gleich, mit Feuer und Tod. Die Sternenflotte in Trümmern, die Galaxie in Asche. Kirk sei keine Strategie, kein Plan - sondern eine Hoffnung gegen jede Wahrscheinlichkeit. »Ich hoffe auf ein Wunder«, sagt sie - und küsst ihn.
Damit endet die Ausgabe und lässt uns mit etlichen Fragen zurück. Kann Captain Kirk wirklich ein Wunder bewirken? Was ist der wahre Grund hinter dem Handeln der Borg und was steckt hinter diesem absurden Kuss?
Star Trek: The Last Starship wird seit dem 24. September 2025 von IDW Publishing veröffentlicht. Geschrieben wird die Reihe von Colin Kelly und Jackson Lanzing, die Artworks stammen von Adrián Bonilla. Bisher sind drei Ausgaben erschienen.
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