31 Jahre nach seinem heldenhaften Tod im Film Star Trek: Treffen der Generationen kehrt der wohl legendärste Captain der Sternenflotte zurück. Der Verlag IDW Publishing hat im September mit Star Trek: The Last Starship eine neue Comic-Reihe gestartet, die James T. Kirk in die dunkelste Stunde der Föderation wirft.
In der fernen Zukunft des 30. Jahrhunderts wurde er wiederbelebt, um eine Mission anzunehmen, die unmöglicher nicht sein könnte: die Rettung der Föderation selbst. Und die Technologie für seine Rückkehr stammt aus unerwarteter Quelle.
Die Föderation am Abgrund
Die Handlung von The Last Starship spielt nach dem sogenannten »Brand« (im Original »The Burn«), den ihr aus der Serie Star Trek: Discovery kennen dürftet. Ein galaxisweites Desaster zerstörte den Großteil des Dilithiums, was den Warpantrieb nahezu unmöglich machte und die interstellare Zivilisation zum Erliegen brachte.
Die Vereinigte Föderation der Planeten ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, ihre Ideale und ihr Zusammenhalt sind bis zum Zerreißen angespannt.
In dieser verzweifelten Lage wendet sich Admiral Sato an den wiederbelebten Kirk: Er soll eine neue Crew auf dem letzten verbliebenen Raumschiff seiner Klasse anführen, um die Föderation vor dem endgültigen Kollaps zu bewahren. Die Autoren Jackson Lanzing und Collin Kelly, zusammen mit Zeichner Adrian Bonilla, schicken die Ikone damit auf ihre vielleicht letzte und wichtigste Mission.
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Die Borg zahlen ihre Schulden
Aber, Moment mal, wiederbelebter Kirk? Die größte Überraschung der neuen Serie ist natürlich, dass Kirk wieder da ist, und die Erklärung, wie er überhaupt zurückkehren konnte. Verantwortlich dafür ist eine abtrünnige Fraktion der Borg, angeführt von der aus Star Trek: Picard bekannten alternativen Borg-Königin Dr. Agnes Jurati.
Diese Gruppierung hatte am Ende der zweiten Staffel von Picard einen kurzen Auftritt, ihre Geschichte wurde in der Serie aber nicht weiterverfolgt.
The Last Starship greift diesen Handlungsstrang nun wieder auf: Die Motivation der Borg für die Wiederbelebung Kirks bleibt dabei zunächst vage. Die Jurati-Königin erklärt lediglich, dass sie damit »eine Schuld zurückzahlen«.
Welche Schuld das ist und welche Absichten die Borg wirklich verfolgen, wirft viele Fragen auf Kirks Rückkehr. Hat er in der Vergangenheit etwa gemeinsame Sache mit dem Kollektiv gemacht? Für die Sternenflotte ist die Lage jedoch so aussichtslos, dass sie die Hilfe der Borg und ihres wiederbelebten Helden nicht ablehnen kann.
Falls ihr die Geschichte selbst weiterverfolgen wollt: Die Comics erscheinen aktuell lediglich auf Englisch in den USA, sind hierzulande aber bei vielen Comic-Importhändlern verfügbar.
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