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Star Wars: Episode 1 bekommt nach 26 Jahren in England eine neue Altersfreigabe und schuld ist die beste Szene des ganzen Films

George Lucas wollte mit seinem Sternenkrieg alle Altersgruppen ansprechen, in England sieht man Details von Die dunkle Bedrohung jetzt aber kritischer.

In Star Wars: Episode 1 fliegen die Funken und ebenso die Körperhälften. Bildquelle: DisneyLucasfilm In Star Wars: Episode 1 fliegen die Funken und ebenso die Körperhälften. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Spektakuläre Lichtschwertkämpfe, rasante Podrennen, Jar Jar Binks und politische Streitereien um Handelsrouten - Star Wars: Episode 1 bietet wirklich etwas für die ganze Familie. Zumindest auf dem Papier. Dass Die dunkle Bedrohung trotz all der nostalgischen Prequel-Liebe irgendwo zwischen den Stühlen sitzt, ist nichts Neues.

Neu ist jetzt allerdings, dass sich das British Board of Film Classification (kurz: BBFC) 26 Jahre nach dem Kinostart von Episode 1 die offizielle Alterseinstufung hoch hievt

Episode 1 wird jetzt erst ab 8 Jahren empfohlen

Episode 1 hat in England jetzt nicht länger das U-Rating (also eine Freigabe für alle Altersgruppen), sondern ein PG-Rating. Das besagt, dass Die dunkle Bedrohung erst für Kinder ab 8 Jahren bedenkenlos zu empfehlen ist.

Was hinter der Entscheidung steckt? Wie The Telegraph berichtet, ist für die Entscheidung gerade der finale Endkampf zwischen Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) gegen Darth Maul (Ray Park) ausschlaggebend. Dabei wird der Schüler von Darth Sidious (Ian McDiarmid) immerhin in zwei Hälften geteilt und man sieht sogar ein kleines bisschen Blut spritzen.

Ebenso spielten die rasanten Dogfights der Naboo Starfighter gegen das Kontrollschiff der Handelsföderation und der Gebrauch von Laserwaffen in die neue Einstufung rein.

Video starten 2:08 Star Wars: Zum 25. Jubiläum von Episode 1 erstrahlt der offizielle Trailer in neuem Glanz

In England werden viele Filme neu eingestuft

Übrigens handelt es sich bei Die dunkle Bedrohung nicht um die einzige Überarbeitung einer Alterseinstufung in Großbritannien. So wurde zum Beispiel der Hollywood-Klassiker A Star is Born von 1937 aufgrund des angedeuteten Suizids einer Figur von U auf 12 (also einer Freigabe ab 12 Jahren) angepasst.

Die US-Sitcom Frasier wiederum hat statt einem PG ein 12er-Rating verpasst bekommen, weil mal der Begriff son of a bitch fällt und es diverse Anspielungen auf Drogenkonsum gibt. Die Altersfreigaben von The Crow von 1995 und Fight Club von 1999 wurden in England wiederum von einer Freigabe ab 18 auf 15 Jahren reduziert.

Natasha Kaplinsky - ihres Zeichens Vorsitzende des BBFC - erklärt die Änderungen gegenüber Telegraph mit dem folgenden Statement:

2024 war das 112. Jahr, indem die BBFC Menschen in ganz Großbritannien dabei half herauszufinden, was das Richtige für sie zu sehen ist - und was für ein bemerkenswertes Jahr das war. Wir haben mehr Kinofilme denn je klassifiziert und durch neue Vereinbarungen mit Prime Video und Netflix erhebliche Fortschritte bei der Ausweitung der Abdeckung unserer vertrauenswürdigen BBFC-Altersfreigaben auf Streamingdiensten erzielt.

Wir haben unsere überarbeiteten Klassifizierungsrichtlinien eingeführt, um sicherzustellen, dass die Standards, die wir bei der Klassifizierung von Inhalten anwenden, weiterhin die Ansichten des britischen Publikums widerspiegeln.

Dass Die dunkle Bedrohung 26 Jahre nach dem Kinostart im Jahr 1999 eine höhere Alterseinstufung bekommt, bringt schon eine gewisse Ironie mit sich. Immerhin wurde Episode 1 durchaus dafür kritisiert, sich zu sehr an ein junges Publikum zu richten - was sich schon bei Episode 6 - Die Rückkehr der Jedi-Ritter angedeutet hatte.

Mittlerweile ist natürlich längst Disney am Drücker und neuere Produktionen wie The Mandalorian oder Andor schlagen durchaus mal eine etwas erwachsenere, reifere Tonalität an. Über die Zukunft neuer Star-Wars-Filme und -TV-Serien erfahrt ihr mehr unter den Links oben.

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