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Star Wars enthüllt 20 Jahre nach Episode 3: Ein einfacher Macht-Trick hätte jeden Jedi vor Order 66 retten können

In der neuesten Ausgabe des Star-Wars-Comics Legacy of Vader verrät eine Jedi, wie sie Order 66 überlebt hat.

Wären die Jedi etwas schlauer gewesen, wäre Palpatine das Lachen schnell vergangen. Bildquelle: DisneyLucasfilmMarvel Comics. Wären die Jedi etwas schlauer gewesen, wäre Palpatine das Lachen schnell vergangen. Bildquelle: Disney/Lucasfilm/Marvel Comics.

Hinterher ist man immer schlauer, aber hier tut es besonders weh. In Star Wars Episode 3 - Die Rache der Sith schickt Imperator Palpatine die Klonkrieger los, um sämtlichen Jedi den Garaus zu machen. Viele werden eiskalt überrascht, andere versuchen sich noch im Kampf zu verteidigen, doch gegen die Millionen von plötzlich verfeindeten Truppen richten sie wenig aus.

So bleibt nur eine Handvoll Jedi übrig. Es hätten aber wesentlich mehr sein können, wenn die ehrenhaften Ritter statt zum Lichtschwert einfach zu einem ihrer Macht-Tricks gegriffen hätten.

Achtung Spoiler! Wenn ihr die siebte Ausgabe von des Marvel-Comics Legacy of Vader noch lesen wollt, solltet ihr diesen Artikel schleunigst verlassen.

Video starten 1:02 Star Wars Episode 3: Die Rache der Sith - Offizieller Trailer

Eine unwürdige Technik, aber effektiv

In dieser Ausgabe der kanonischen Comic-Reihe trifft Kylo Ren eine Überlebende der Order 66. Die in die Jahre gekommene Jedi Grandea hat das Massaker von vor knapp 50 Jahren tatsächlich überlebt, und das auf eine fast schon erschreckend einfache Weise.

In dem Comic erzählt sie, wie sie zu einem alten Macht-Trick gegriffen hat, um die Klonkrieger hinters Licht zu führen (zu sehen auf ScreenRant):

Ich habe nur überlebt, weil ich eine Waffe eingesetzt habe, mit der meine Feinde nicht gerechnet hatten. Nicht mein Lichtschwert. Etwas anderes, etwas, das mich schon immer fasziniert hatte. Die Technik wurde im Orden oft als unwürdig abgetan. [...] Sie haben es als kaum mehr als einen einfachen Trick gesehen. Ich war anderer Meinung.

Grandea zog sich mit dem Geistestrick aus der Affäre. Bildquelle: Marvel Comics. Grandea zog sich mit dem Geistestrick aus der Affäre. Bildquelle: Marvel Comics.

In den Panels sieht man, wie die junge Grandea einem Klonkrieger mit einer Handbewegung erklärt, dass ein Jedi sich unter sie gemischt hat, woraufhin er seinen Kumpanen angreift. Das hat sie nicht etwa durch bloße Überredungskünste geschafft, sondern mittels Geistestrick. Damit kann der Machtnutzer die Gedanken anderer beeinflussen und manipulieren.

So verschaffte sie sich genug Zeit, um aus der brenzlichen Situation zu entkommen. Aufgrund dieser Erfahrung verfeinerte Grandea die unterschätzte Technik in den folgenden Jahren. So konnte sie über Jahrzehnte nahezu unentdeckt durch die Galaxie streifen, indem sie einfach all ihre Spuren aus den Gedächtnissen ihrer Kontrahenten löschte.

Dass der Geistestrick vielseitig einsetzbar ist, haben auch schon andere Situationen gezeigt. Bereits in Episode 4 von 1977 setzt ihn Ben Kenobi (Alec Guinness) beispielsweise gegen eine Gruppe Sturmtruppler ein, die auf der Suche nach Droiden sind. Einmal mit der Hand gewedelt, verlieren sie das Interesse an Luke, Ben und ihrem blechernen Freund.

Vermutlich hätte der Geistestrick nicht ausnahmslos alle Jedi retten können, vor allem nicht die, die mit ihm nicht umzugehen wussten. Er lässt sich in seiner simpelsten Form nämlich nur auf willensschwache Individuen anwenden. Für Klonsoldaten und imperiale Sturmtruppen sollte es allemal reichen.

Grandea hingegen schaffte es später sogar zwei von Darth Vaders imperialen Inquisitoren damit zu belegen. Als sie in der Auseinandersetzung ihr Bein verlor, ließ sie diese glauben, dass sie sie getötet hätten. Wären die Jedi dem Geistestrick gegenüber also offener gewesen, hätten sie ihn durchaus auch im Kampf einsetzen und so einige Leben retten können.

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