Niemand kann einen Jedi töten
. Dass dieser Satz ausgerechnet aus dem Mund des jungen Anakin stammt, würde Palpatine wohl mit einem verschmitzten ironisch
kommentieren. Star-Wars-Fans wissen nur zu gut, dass die lichtschwerttragenden Machtnutzer zwar mächtig, aber nicht unbesiegbar sind.
Doch wo liegen eigentlich die Schwächen eines Jedi, die im schlimmsten Fall sein Ableben bedeuten können? Blasterfeuer kann selbst ein durchschnittlicher Jedi schließlich mit Leichtigkeit parieren. Bedrohungen jeglicher Art spürt er dank der Macht schon im Voraus. Und im Nahkampf ist das Lichtschwert eine überlegene Waffe, ganz abgesehen von zahlreichen Macht-Fähigkeiten.
Doch tatsächlich gibt es im Star-Wars-Kanon eine ganze Reihe an Waffen, die einem Jedi im Nu den Garaus machen.
6. Slugthrower
Zwar nutzen die meisten Soldaten, Kopfgeldjäger und andere Krieger in Star Wars Laserwaffen, doch es existieren auch Gewehre, die physische Projektile verschießen und quasi wie Schusswaffen aus unserem Universum funktionieren.
Trifft ein solches Projektil auf ein Laserschwert, schmilzt es sofort und kann den Träger deshalb nicht direkt töten. Doch das geschmolzene Metall prallt anders als Lasergeschosse auch nicht am Schwert ab. Ein Teil davon kann wegen der hohen Geschwindigkeit auch den Träger des Lichtschwerts treffen und ihn verletzen.
5. Elektrostäbe
Waffen dieser Art werden unter anderem von Klontruppen, Imperialen Sturmtruppen oder den Leibwächtern von General Grievous benutzt. Sie sind an beiden Enden elektrisch geladen und können Gegner lediglich durch Berührung innerhalb weniger Sekunden ausschalten oder töten.
Die Stäbe wurden meistens aus dem Metall Phrik hergestellt, einem seltenen Material, das auch Lichtschwert-Angriffen widerstehen kann. Anders als Beskarwaffen sind die Stäbe aber nicht komplett immun gegen Laserschwerter und können mit einem mächtigen Hieb immer noch beschädigt oder zerstört werden.
4. Flammenwerfer
Anders als feste Projektile können Jedi die Flammen nicht einfach mit ihrem Lichtschwert abwehren, sondern müssen dem Angriff entweder ausweichen oder sich mithilfe der Macht abschirmen - eine Fähigkeit, die nicht jeder Jedi beherrscht.
Mandalorianer tragen Flammenwerfer oft in ihrer Unterarmrüstung und haben sie schon erfolgreich eingesetzt, um gegen Jedi zu kämpfen. Wegen ihrer geringen Reichweite sind sie allerdings nur begrenzt effektiv.
3. Beskar-Waffen
Während Lichtschwerter durch Stahl schneiden, als wäre es Butter, können sie dem seltenen Metall Beskar nichts anhaben. Beskar wird vor allem von Mandalorianern für Rüstungen und Waffen benutzt und ist als Rohstoff ausschließlich auf ihrem Heimatplaneten zu finden.
Beskar-Waffen oder -Rüstungen ermöglichen es den Trägern, es im Nahkampf mit einem Jedi aufnehmen zu können. Beispielsweise konnte Morgan Elsbeth dank eines Beskar-Speers gegen Ahsoka Tano kämpfen. Aus Beskar werden auch sogenannte Crushgaunts gefertigt, gepanzerte Handschuhe, die die Kraft des Trägers erhöhen, der dann ein Lichtschwert einfach mit seiner Hand aufhalten kann.
11:33
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2. Schallwaffen
Die Geonosianer benutzen oft statt gewöhnlichen Blastern Schallwaffen, in Form von großen Artilleriekanonen, aber auch als Handfeuerwaffen. Anders als Laserprojektile können die tödlichen Schallwellen nicht von einem Lichtschwert geblockt werden, einem Jedi bleibt also nur das Ausweichen.
Da die Projektile recht langsam fliegen, ist eine einzelne Schallwaffe zwar kein Problem für einen Jedi, mehrere Gegner mit Schallwaffen dürften ihm aber zu schaffen machen.
1. Cortosis-Waffen
Cortosis ist ein weiteres seltenes Material mit ganz speziellen Eigenschaften, das nicht ganz so stabil wie Beskar ist. Es wird verwendet, um Waffen oder Rüstungen zu verstärken, und kann die Energie von Angriffen umleiten. Trifft ein Lichtschwert auf Cortosis, tritt eine Art Kurzschluss auf, der das Lichtschwert für kurze Zeit ausschaltet.
Wie nützlich das im Kampf gegen Jedi sein kann, zeigte etwa ein Sith namens Der Fremde
, der einen Handschuh und seinen Helm mit Cortosis verstärkte. Letzteres verhinderte außerdem, dass Jedi seine Absichten oder Gefühle spüren. Der Kopfgeldjäger Cad Bane besaß außerdem eine Schusswaffe, die Cortosis-Geschosse abfeuern konnte.
Außerhalb des Kanons
Bei unserer Liste haben wir uns auf Waffen, Materialien und Gegenstände begrenzt, die im offiziellen Kanon existieren. Doch in all den Geschichten, die in den Legends-Bereich gehören, gibt es natürlich noch viel mehr Dinge, die den Jedi gefährlich werden.
Hier nur ein kurzer Einblick: Da wären etwa die Ysalamiri, etwas 50 Zentimeter große Echsen, die in einem mehrere Meter großen Bereich um sich herum andere Lebewesen daran hinderten, die Macht zu nutzen. Admiral Thrawn gelang es, die Tiere lebendig zu fangen und in kleine Rucksäcke zu setzen, die er und seine Gefolgschaft trugen. So waren sie vor Machtnutzern geschützt.
Deutlich unheimlicher sind dagegen die Shrikarai. Diese Kreaturen ernähren sich von dem Teil der Macht, der Lebewesen innewohnt. Sie jagen also machtsensitive Wesen, wie es auch die Jedi sind. Je näher sie ihrem Opfer kommen, desto stärker ist ihr Einfluss. Sie verursachen Halluzinationen, trennen die Verbindung zur Macht und töten sie schließlich. Von dem Gejagten bleibt dann nur eine leblose Hülle.
Mit dieser schauderhaften Geschichte sind wir am Ende unserer Liste angelangt. Was, meint ihr, ist die beste Waffe, um es mit einem Jedi aufzunehmen? Schreibt es gerne in die Kommentare!
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