Auf eines ist bei Star Wars wahrlich Verlass: So gut wie jeder noch so trivial wirkende Nebencharakter aus den Kinofilmen und TV-Serien kann auf eine überraschend komplexe Hintergrundgeschichte zurückgreifen oder hat zumindest einen offiziellen Namen. Denkt zum Beispiel nur mal an den Eismaschinen-Kerl Willrow Hood aus Episode 5!
Die Community erlaubt sich mittlerweile einen weitreichenden Scherz, denn Figuren wie Salacious B. Crumb, Elan Sleazebaggano oder Coleman Trebor werden längst (mal mehr, mal weniger) liebevoll der Kategorie Glup Shitto
zuzuordnen. Damit sind Randfiguren gemeint, die einen gewissen Wiedererkennungswert mit sich bringen.
So auch Rum Sleg!
2:08
Star Wars: Zum 25. Jubiläum von Episode 1 erstrahlt der offizielle Trailer in neuem Glanz
Wer zum Kriff ist bitte Rum Sleg?!
Wir können es euch nicht verübeln, wenn ihr keine Ahnung habt, wer gerade gemeint ist. Tatsächlich ist Rum Sleg bisher auch nur ein einziges Mal im Star-Wars-Universum aufgetreten und zwar in Episode 1 und für wenige Sekunden.
Auf dem Wüstenplaneten Tatooine sehen wir ihn einmal durch Mos Espa wandern und später während Anakin Skywalkers Podrennen in den Zuschauerrängen sitzen. Mit seinem markanten Design sticht Rum Sleg allemal ins Auge, der übrigens von dem Spezialeffekt-Künstler Alex Lindsay von ILM verkörpert wurde.
Über Rum Sleg ist bis heute nicht allzu viel bekannt. So wissen wir eigentlich nur, dass sich unter seinem Anzug und Helm ein humanoides Wesen verbirgt, das sich als Kopfgeldjäger verdingt.
Rum Sleg mischt im neuen Solo-Abenteuer von Jar Jar Binks mit
Jetzt - 27 Jahre nach seinem Star-Wars-Debüt in Episode 1 - ist Rum Sleg tatsächlich zurück. Denn gerade erst wurde mit Jar Jar #1 ein offizieller Kanon-Comic veröffentlicht, der sich um (ihr werdet es euch wahrscheinlich denken können) Jar Jar Binks dreht.
Für die Geschichte ist das Autoren-Duo Marc Guggenheim und Ahmed Best verantwortlich und ja, Letzterer hatte unseren liebsten Gungan in der Prequel-Trilogie verkörpert. Nicht nur das: Im Comic macht Jar Jar mit dem Jedi-Meister Kelleran Beq gemeinsame Sache, der in The Mandalorian ebenfalls von Best gespielt wurde.
Der Jar-Jar-Comic spielt sich nun zwischen den Episoden 2 und 3 ab, in dem Abgeordneter Binks feststellt, dass es vielleicht nicht die beste Entscheidung war, Kanzler Palpatine uneingeschränkte Notstandsvollmachten zuzugestehen. Deswegen versucht Jar Jar nun so gut er kann etwas Gutes zu tun.
Um es kurz zu fassen: Kelleran Beq lockte Jar Jar auf den Planeten Urubai um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass dort Coaxium-Schürfer unter der Aufsicht der Republik praktisch als Sklaven missbraucht werden.
Dabei macht das Duo Bekanntschaft mit Mira Bridger (die Mutter von Ezra Bridger aus Rebels und der Ahsoka-Serie), die einen bisher unbekannten Kristall entdeckt hat, der abhörsichere Kommunikation ermöglicht.
Es stellt sich heraus, dass Mira sich aufgrund ihrer Entdeckung bereits im Visier von Kopfgeldjägern befindet und hier tritt nicht nur Rum Sleg, sondern auch Aurra Sing auf den Plan.
Im Gegensatz zu Rum Sleg ist Aurra Sing im Krieg-der-Sterne-Universum natürlich kein unbeschriebenes Blatt. Die Palliduvaner-Kopfgeldjägerin trat ebenfalls schon in Episode 1 auf, darüber hinaus in der Clone-Wars-Animationsserie, wurde in Solo: A Star Wars Story erwähnt und spielte auch im Expanded Universe immer wieder mal eine Rolle.
Aber nur wahre Fans dürften gleich erkannt haben, wo sie mit Rum Sleg bereit Bekanntschaft gemacht hatten.
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