Für viele Fans steht fest: Mit Andor hat Star Wars in der Disney-Ära seinen Höhepunkt erreicht, und der Krieg der Sterne wird wohl niemals wieder so gut ausfallen! Eine etwas pessimistische Perspektive, die Showrunner Tony Gilroy persönlich nicht teilt.
Denn offenbar hat Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy Gilroy in die eigenen Karten schauen lassen, was die Zukunft für das Star-Wars-Universum bereithält. Und seiner Aussage nach dürfen sich Fans auf ein paar wirklich überraschende
und verblüffende
Projekte einstellen.
Tony Gilroy blickt optimistisch in die Zukunft von Star Wars
Zu Gast im Podcast The Ringer-Verse verrät der Andor-Chef, was für neue Star-Wars-Filme und -Serien uns blühen und welchen Rat er für kreative Schaffende hat:
Es hat uns [von Andor] jedes Mal in den Wahnsinn getrieben, wenn Leute oder Clickbait-Artikel versucht haben, zwischen uns und anderen Star-Wars-Serien eine Kontroverse zu provozieren. Folgt man derselben Logik, wäre es doch genauso falsch, einfach nur [Andor] reproduzieren zu wollen.
Es muss einen Hook, eine gute Idee geben, warum du dich [dem Star-Wars-Universum] stellen willst. Tob dich aus und tu das, was du am besten kannst! Denn wie viele Milliarden Lebewesen existieren in dieser Galaxie? Wie viele Ecken sind noch immer nicht erforscht?
Lucasfilm arbeitet an ein paar Dingen, die wirklich ungewöhnlich sind. Und ich denke, dass man sich ein paar Lektionen wirklich zu Herzen genommen hat.
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Andor - der offizielle Trailer zu Staffel 2 der besten Star-Wars-Serie
Tony Gilroy spricht hier gleich mehrere gute Punkte an: Ja, aus dem Erfolg von Andor lassen sich mehrere wichtige Lehren für die Zukunft von Star Wars ziehen. So zum Beispiel, dass eine stimmige Geschichte und komplexe Figuren im Vordergrund stehen, anstatt sich auf Nostalgie und Fan-Service zu verlassen.
Ebenso grast Disney schon lange altbekannte Ideen und Thematiken ab - fairerweise auch bei Andor, das sich zwischen Episode 3 und Rogue One beziehungsweise Episode 4 einordnet. Und aktuell sieht es ganz danach aus, als würde der Sternenkrieg nach Ahsoka: Staffel 2 und The Mandalorian & Grogu tatsächlich zu neuen Ufern aufbrechen.
Wie sieht die Zukunft von Star Wars im Kino und auf Disney Plus aus?
So siedelt sich zum Beispiel schon Star Wars: Starfighter in einer bisher unbekannten Ära nach Episode 9 an. Daisy Ridleys Solo-Film als Rey und auch Simon Kinbergs geplante Kino-Trilogie sollen außerdem ein völlig neues Kapitel
aufschlagen. James Mangold will mit seinem Film wiederum tief in die Vergangenheit des Sternenkrieg-Universums eintauchen - 25.000 Jahre, um genau zu sein.
Möglicherweise spricht Tony Gilroy aber auch von Projekten, die zum aktuellen Zeitpunkt nicht einmal offiziell angekündigt sind. Kathleen Kennedy könnte ihn hier mehr eingeweiht haben, als bis dato an die Öffentlichkeit gedrungen ist.
Gerade in Bezug auf neue Star-Wars-Serien für Disney Plus sieht es momentan ohnehin recht überschaubar aus. Ob wir nochmal so viele Live-Action-Serien wie in den letzten Jahren bekommen, ist aber eher unwahrscheinlich. Denn dafür dürften die Produktionskosten schlichtweg zu massiv ausgefallen sein.
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