Mehr Chaos für die Kämpfe
Schauplatz und Story sollen euch natürlich auch spielerisch vor neue Herausforderungen stellen. So trefft ihr erstmals im Starfield-Universum auf Gravitationsanomalien. Im Präsentationsvideo sehe ich, wie sich der Charakter sekundenlang von Anomalie zu Anomalie jetpacked.
Das sieht einerseits ziemlich spaßig aus, weckt aber andererseits auch Erinnerungen an eine unfassbar nervige Geschicklichkeits-Mission in … sorry, Tim … Fallout 4: Far Harbor.
Tim Lamb wirkt fast ein wenig erleichtert, dass er diesen Vergleich dieses Mal vehement bestreiten kann. „Die Gravitationsanomalien sind lediglich eine spaßige zusätzliche Bewegungsoption, mit denen du bei Erkundung und Kämpfen experimentieren kannst.“
Apropos Kämpfe: Hier verspricht Tim deutlich mehr Chaos und Aggression. Zum einen durch Löcher. Die können sich jederzeit direkt vor uns öffnen, blutrünstige Vortexschrecken inklusive. Zum anderen wird der Raum zum Kämpfen in Shattered Space enger, viele Auseinandersetzungen müsst ihr auf kurze Distanzen austragen.
Befürchtet hier Tim keine Gefahr fürs Balancing? „Nein, da mache ich mir keine Sorgen. Wir geben den Spielerinnen und Spielern von Starfield grundsätzlich sehr viele Werkzeuge an die Hand, um auf die unterschiedlichsten Spielsituationen reagieren zu können.“
Zu den neuen Werkzeugen von Starfield werden indes zwar neue Waffen und Items zählen, allerdings keine neuen Fähigkeiten und Perks. Umgekehrt soll es aber durchaus eine Rolle spielen, unter welchen Voraussetzungen ihr euch ins Abenteuer stürzt. Auf der Hand liegen hier eure Herkunft oder ob ihr die Begleiterin Andreja dabei habt, deren Vergangenheit mit Haus Va‘ruun verknüpft ist.
Erste Andeutungen zum Umfang
Eine Sache, die in Shattered Space indes kaum eine Rolle spielen wird, aber vermutlich auch nur die wenigsten vermissen werden: die Raumfahrt.
Zwar startet der DLC auf einer Raumstation und in der Theorie könnt ihr auch die anderen Planeten des Va‘ruun-Systems besuchen, dort spielt Shattered Space aber lediglich questlos das Starfield-Standardprogramm ab. Der Fokus liegt bewusst und eindeutig auf dem Erkunden von Va‘ruun‘kai.
Im Prinzip könnt ihr jederzeit euer Abenteuer zu einem beliebigen Zeitpunkt der Starfield-Kampagne starten. Tim Lamb betont aber, dass es sich um einen DLC für Fortgeschrittene handelt.
Im Video erspähen wir zwar nur Feinde zwischen Level 28 und 50, laut Lamb sollen die Gegner aber wie im Hauptspiel ein Stück weit mitskalieren, und vor allem seien die Herausforderungen und Situationen spürbar anspruchvoller.
Auf einen Umfang für Shattered Space möchte sich Lamb nicht festnageln lassen, schließlich würde jeder in seinem eigenen Tempo spielen. Also bohre ich nach, dass es schon mehr in Richtung eines Far Harbors gehe, als in die der kleineren Fallout-DLCs.
Lamb lächelt gequält: Okay, in Sachen Aufwand und Größe ist es schon ein fairer Vergleich.
Dazu gehört, dass ihr euch in Shattered Space wie in … sorry … Far Harbor mit mehreren Unterfraktionen verbünden könnt. Denn logischerweise gibt es gleich mehrere Vaa‘run-Unterhäuser, die das Verschwinden des obersten Anführers für ihre Zwecke nutzen wollen.
Das Präsentationsvideo spricht sogar davon, dass sich eure Entscheidung auch auf den Rest von Starfield auswirken können. Tim Lamb schränkt dies jedoch leicht ein: Ja, das Spiel wird das berücksichtigen, was du in Shattered Space getan hast. Aber es wird jetzt nicht das ganze Universum verändern.
Schließlich sei Vaa‘run‘kai ein sehr abgeschotteter Ort. Genau wie in Far Harbor!
, möchte ich ergänzen, beiße mir aber gerade noch rechtzeitig auf die Zunge.
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