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Steam hat mein Flehen erhört: Ein Spiel wie Bloodshed brauche ich gerade!

Kaum ein Spiel auf Steam ist so in die Fresse wie Bloodshed. Und GameStar-Redaktionsleiter Dimi kommt seit Tagen nicht davon los.

Kultisten, Dämonen und eine Pumpgun - was braucht man mehr? Kultisten, Dämonen und eine Pumpgun - was braucht man mehr?

Spiele sind gerade gemein zu mir. In Clair Obscur hänge ich am geheimen Boss, in Elden Ring: Nightreign verprügelt mich schon der zweite Nightlord, in Mario Kart World rasiert mir immer kurz vor der Ziellinie so ein vermaledeiter Blauer Panzer den Scheitel, in Marvel Rivals krebse ich seit Wochen auf Platin-Niveau herum und im hervorragenden Songs of Conquest verzweifle ich an der letzten Kampagnenmission. Meine Güte, überall hängt es, ich werde alt.

Ich habe ein Spiel herbeigesehnt, bei dem es einfach mal wieder flutscht. Ich wollte mal wieder kurzweilige Action, ein flottes Spieltempo ohne viel Sinn und Verstand, einfach gute Unterhaltung, bei der ich prima nebenbei einen Podcast hören kann.

Und siehe da, Steam hat mich erhört: Das Spiel heißt Bloodshed und ich erkläre euch kurz, worum's geht.

Was ist Bloodshed?

Bloodshed ist Ende Mai 2025 als Vollversion erschienen, kostet ohne Rabatt gerade mal läppische 13 Euro und frisst gerade alle meine Feierabende. Die Idee dieses Roguelites ist schnell erklärt und erinnert an Vampire Survivors: Ihr startet auf einer Map, umringt von Horden von Dämonen, habt eine Pumpgun in der Hand und müsst überleben. Hier habe ich euch mal die komplette erste Mission als Video aufgenommen:

Video starten 6:18 Bloodshed: Wir rasieren 5 Minuten lang Kultisten und Dämonen die Koteletten

Der Unterschied zu Vampire Survivors: Das Ganze spielt ihr aus Ego-Sicht als Boomer Shooter. Also mit Retro-Optik, Bitmap-Monstern und jeder Menge brachialem Bumms. Damit dieses Arena-Geballere nicht langweilig wird, sammelt ihr von toten Monstern Erfahrungspunkte, levelt auf und wählt zufällig generierte Upgrades. Mal eine neue Knarre, mal automatische Zauber, mal Buffs für eure Werte.

Das klingt auf dem Papier vielleicht recht trocken und unspektakulär, entfaltet im eigentlichen Spiel aber einen unheimlichen Flow: Ich düse im Eiltempo über einen zombieverseuchten Friedhof, habe einen Raketenwerfer, eine AK-47 und ein Katana in der Hand, hinterlasse nichts als Verwüstung und sacke am Ende der Runde ein paar Belohnungen ein, um die nächsten Runs noch spaßiger zu machen.

Bloodshed hat nämlich auch eine Art Meta-Progression: Ich entdecke immer neue mögliche Upgrades für spätere Runs, beispielsweise Zaubersprüche, aber auch neue spielbare Charaktere. Letztere sind wiederum allesamt angelehnt an irgendwelchen Pop-Kultur-Tropes: Du hast deinen Evil-Dead-Ash-Verschnitt, es gibt eine Ninja-Kunoichi, eine Zauberin mit Hut samt Krempe, einen Van-Helsing-Vampirjäger und, und, und.

Auch die Gegnervielfalt nimmt mit zunehmenden Missionen (es gibt knapp ein Dutzend Arenen) zu. Es gibt männliche Zombies, Zombies ohne Kopf, weibliche Zombies, explodierende Zombies, Kultisten, fliegende Dämonen, kleine Imps, riesige Leatherface-Kettensägen-Dudes, Gargoyles, Echsenwesen und zig andere bizarre Kreaturen, alle mit eigenen Angriffsmustern.

Das perfekte Podcast-Spiel

Tjoa, und das ist es eigentlich. Bloodshed ist simpel und stumpf und hat natürlich auch seine Macken: Erwartet keine Story, keine Build-Tiefe oder sonstige Schnörkel. Die Survival-Runden können sich außerdem manchmal ziemlich strecken – 30 Minuten die immer gleiche Arena zu verteidigen, wird trotz aller Gegnervielfalt der Welt irgendwann lahm.

Aber mit einem Podcast auf dem Ohr sind die rasanten Gefechte pure Meditation. Trotz des Chaos' auf dem Bildschirm ist der Schwierigkeitsgrad vergleichsweise zahm, solange ich immer in Bewegung bleibe. Und als tolles Ziel- und Reflextraining für die großen Shooter taugt es ebenfalls. Also von daher: Falls ihr mal wieder ein bisschen Hirnaus-Unterhaltung sucht, gebt dem Spiel eine Chance. Oder lasst es. Ist ja auch okay.

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