Die Spezifikationen der Steam Machine sind bereits eine Weile bekannt; um den Preis der Valve-Hardware besser einordnen zu können, bietet sich aber zuerst nochmal eine Auffrischung an.
Auf einen Test von uns müsst ihr aber (zumindest vorerst) verzichten: Valve hat zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung schlicht nur eine Handvoll an Verlagen weltweit bemustert.
Im Kontext der Abmessungen liefert Valve mit der Steam Machine mit 152 x 156 x 162,4 mm (H x B x T) einen kompakten (Fast-)Würfel – ihr könnt die Dimensionen am ehesten mit dem Nintendo GameCube vergleichen, der marginal kleiner ausfiel. Das Gewicht von 2,6 Kilogramm fällt dafür quasi identisch aus.
Wie bei jeder Hardware kommt es aber primär auf die inneren Werte an. Folgende Spezifikationen nennt Valve für die Steam Machine:
- Prozessor: AMD Zen-4-CPU mit sechs Kernen und zwölf Threads (bis zu 4,8 GHz)
- Grafikeinheit: AMD RDNA-3-GPU mit 1.792 Shadern und 8,8 Teraflops (bis zu 2,45 GHz)
- Arbeitsspeicher: 16 GByte DDR5-RAM
- Videospeicher: 8 GByte GDDR6-VRAM
- SSD: 512 GByte oder 2 TByte – per microSD-Speicherkarte erweiterbar
Zur Verbindung eurer Peripherie stehen wiederum zwei USB-A 3.2 (5 Gbit/s) auf der Vorderseite sowie zwei USB-A 2.0 und ein USB-C 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) auf der Rückseite zur Verfügung. Ein etwaig vorhandener Steam Controller wird indes per integriertem 2,4-GHz-Funkadapter angesprochen.
Bei den Anschlüssen für die Bildschirmwiedergabe der Steam Machine sind DisplayPort 1.4 sowie HDMI 2.0 an Bord.
Letztgenanntes könnte sich aber wieder ändern, denn eine Patch-Serie könnte die fehlenden Bausteine für HDMI 2.1 liefern.
Kabellos könnt ihr hingegen auf Wi-Fi 6E sowie eine dedizierte Bluetooth-Antenne (Version 5.3) zurückgreifen. Das Betriebssystem der Steam Machine ist – wie soll es anders sein – das hauseigene SteamOS 3, also ein Linux-Betriebssystem auf Arch-Basis.
Weiter geht's auf der nächsten Seite mit dem Preis der Steam Machine – und der hat es in sich.
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