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Stonefly bricht grafisch und spielerisch aus allem Gewohnten aus

Das strategische Action-Adventure Stonefly sieht fantastisch aus. Aber es würfelt auch Mechaniken zusammen, die uns im ersten Moment stirnrunzeln lassen - und im zweiten begeistern.

von Géraldine Hohmann,
01.03.2021 17:40 Uhr

Als ich am Wochenende den Trailer zu Stonefly geschaut habe, war das eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Klar, zunächst mal sticht der extrem gut gemachte 2D-Look in dreidimensionalen Leveln ins Auge. Stonefly hatte mich also schon nach zwei Sekunden an der Angel.

Und dann kamen die Mech-Insekten. Dann das Action-Kampfsystem. Dann das Crafting-Menü. Und dann musste ich mir den Trailer wieder und wieder ansehen, um zu verstehen, wie das alles zusammenpasst - und mit jedem Mal gefiel mir besser, was ich sah.

Stonefly - Der erste Gameplay-Trailer zu dem erfrischend anderen Mech-Adventure 1:06 Stonefly - Der erste Gameplay-Trailer zu dem erfrischend anderen Mech-Adventure

Keine Frage: Dieses Insekten-Action-Adventure wollte ich unbedingt unters Mikroskop legen und euch verraten, was da im Sommer 2021 für ein besonderes Spiel auf euch zusummt.

Worum geht es in Stonefly?

Der 3D-Artstyle mit handgezeichneten Texturen ist etwas, das ihr am ehesten aus emotionalen Story-Adventures kennt. Und ihr ahnt es vielleicht schon: Auch das ist Stonefly, denn das Spiel lässt sich nur schwer einem einzigen Genre zuordnen. Stattdessen mixt es Mechaniken, die nur selten gemixt werden, schert sich nicht um Spielekonventionen und wirkt dabei trotzdem ungeheuer stimmig.

Action-Kämpfe in Käfer-Mechs: In fliegenden, krabbelnden und kletternden Insekten-Mechs reist ihr durch die Miniaturwelt von Stonefly, um gegen andere Käfer zu kämpfen, die eure Ressourcen zum Frühstück verputzen wollen. Jede der zahlreichen Käfer-Arten muss auf andere Art und Weise bekämpft werden, kommt mit eigenen Spezialfähigkeiten und erfordert eine gute Strategie.

Crafting und verschiedene Spielstile: Als Belohnung für erlegte Käfer gibt's Materialien für euren Mech, die ihr im Crafting-Menü zusammenschustert. Einige davon sind notwendig, um zum Beispiel durch Schneelandschaften stapfen zu können. Andere ermöglichen euch einen anderen Spielstil, wie etwa Ablenkungs-Mechanismen für Gegner oder Upgrades, mit denen ihr sie nicht nur von euch wegstoßen, sondern - viel effizienter – von den Ästen runterschubsen könnt.

Story und Erkundung: Das alles ist verpackt in die Story einer jungen Mech-Ingenieurin, die sich auf die Suche nach der verlorenen Maschine ihres Vaters macht und natürlich ganz nebenbei einen tiefen Selbstfindungstrip erlebt. In der Welt von Stonefly sollen einige schräge Charaktere mit eigenen Geschichten auf euch warten, wie etwa eine Band aus verschollenen Mech-Piloten namens Acon Corps. Das Pflanzen- und Insekten-Thema strahlt euch übrigens auch in den Leveln entgegen wie eine Leuchtreklame, denn ihr reist auf übergroßen Blättern und Zweigen durch schon jetzt enorm abwechslungsreiche Sümpfe, Schneelandschaften und Wälder.

Stonefly - Screenshots ansehen

Verschiedene Missionstypen: Das ganze kommt dann zusammen in drei unterschiedlichen Missionstypen: Storyquests, Erkundungs-Patrouillen und extra harte Zeit-Herausforderungen gegen Käferscharen, die mit wertvollem Loot belohnt werden.

Für wen ist Stonefly interessant?

Es ist also gar nicht so leicht, jemandem Stonefly zu empfehlen. Zumindest nicht im Sinne von »Wenn du Spiel XY mochtest, dann wird dir das auch gefallen.« Das Spiel bricht aus Gewohnheiten aus und könnte deswegen genau für Spieler spannend werden, die sich mal wieder nach neuen Erfahrungen sehnen. Die umgeben sind von guten Rollenspielen, Strategiespielen und Action-Adventures, aber die sich aktuell für nichts davon wirklich begeistern können. Stonefly hat die Chance, uns mal wieder wirklich zu überraschen. Aber kann es damit auch Erfolg haben?

Was gefällt uns, was bleibt unklar?

Ein Blick ins Entwickler-Portfolio von Flight School Studio verrät: Das Team hinter Stonefly entwickelt nicht zum ersten Mal ein ungewöhnliches Spiel. Auf Steam finden sich mit Manifest 99 und War Remains zwei immersive VR-Geschichten, die ihr interaktiv erlebt. Ihr letztes Spiel Creature in the Well ist eine Mischung aus Dungeon-Crawler und Flipperautomat. Alle Spiele erfreuen sich größtenteils positiven Bewertungen. Aber womit kann ihr nächster Streich Stonefly bisher punkten?

Was gefällt uns bisher?

  • Wunderschöner, einzigartiger Artstyle
  • Abwechslungsreiche Biome mit verschiedenen Herausforderungen
  • Spannendes Crafting-System, das verschiedene Spielstile erlaubt
  • Die persönliche Story der Heldin und das unverbrauchte Setting haben viel Potenzial

Neben den Kämpfen sollen wir die Geschichte von bunten Charakteren in der Welt von Stonefly erleben. Neben den Kämpfen sollen wir die Geschichte von bunten Charakteren in der Welt von Stonefly erleben.

Was bleibt unklar?

  • Wie funktioniert der Fortschritt? Wenn bestimmte Mech-Teile zum Weiterkommen in der Welt benötigt werden, läuft das linear oder gibt es womöglich sogar eine Art kleine Open World?
  • Kann das lange fesseln? Schafft es Stonefly, in seine Lootspirale zu ziehen oder bleiben die Kämpfe, Erkundung und Crafting am Ende doch zu seicht?
  • Wie greifen Story und Spiel ineinander? Beeinflussen sie sich gegenseitig oder läuft die Story lediglich in separaten Dialogboxen und Zwischensequenzen?

Stonefly ist also keine sichere Bank. Es hat kein etabliertes Genre, das bereits seine Fans um sich schart und auch kein bekanntes Studio mit viel Budget. Aber genau das macht es spannend. Ich zumindest finde: Es lohnt sich, dieses Spiel unter dem Mikroskop zu behalten.

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