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Das Drama um Subnautica 2 eskaliert noch weiter: Entwicklerstudio will jetzt die Ex-Bosse vor Gericht stellen

Erst werfen die gefeuerte Chefentwickler dem Publisher vor, das Spiel zu sabotieren, nun verklagt das Entwicklerstudio besagte Ex-Bosse. Es ist kompliziert.

Der nächste Teil der Unterwasser-Survival-Reihe wird von einem Rechtsstreit und harten Vorwürefn überschattet. Der nächste Teil der Unterwasser-Survival-Reihe wird von einem Rechtsstreit und harten Vorwürefn überschattet.

Rechtsstreits werden meistens sehr schnell sehr komplex, vor allem wenn eine Klage mit Gegenklagen beantwortet wird und alle Beteiligten sich gegenseitig die Schuld zuschieben. Genau so eine Situation ist um Subnautica 2 entstanden.

Was ist nun passiert? Nachdem drei ehemalige Chefs des Entwicklerstudios gefeuert wurden und dem Publisher vorwarfen, das Spiel zu sabotieren, um einen Bonus nicht auszahlen zu müssen, werden eben diese Ex-Chefs jetzt von ihrem ehemaligen Entwicklerstudio verklagt.

Um die Lage zu erklären, geben wir euch nochmal einen kurzen Recap des Rechtsstreits.

Worum geht es beim Drama um Subnautica 2?

Das Unterwasser-Spiel befindet sich aktuell in der Entwicklung beim Studio Unknown Worlds. Als Publisher ist Krafton an Bord – denen Unknown Worlds auch komplett gehört.

Die erwähnten drei Ex-Führungskräfte von Unknown Worlds sind Charlie Cleveland (ehemals Director), Ted Gill (ehemals CEO) und Max McGuire (Mitbegründer). Sie wurden vor kurzem nach Uneinigkeiten mit Krafton entlassen und warfen dem Publisher öffentlich vor, Subnautica 2 zu sabotieren, um Geld zu sparen. Krafton hatte nämlich einen Bonus von 250 Millionen US-Dollar zugesagt, wenn Subnautica 2 noch 2025 erscheint und bestimmte Erfolgszahlen schreibt.

Laut den Ex-Bossen habe Krafton dann aktiv sabotiert, um zu verhindern, dass Subnautica 2 wirklich schon 2025 in den Early Access geht. Krafton argumentiert dagegen, die Entwickler hätten das Spiel unfertig herausbringen wollen, um sich den Bonus zu sichern – obwohl Subnautica 2 noch lange nicht im guten Zustand sei. Mehr Details dazu lest ihr in unserem vorherigen Artikel.

Soweit also die Lage bisher. Die neueste Entwicklung kommt nun nicht von Krafton direkt, sondern von Unknown Worlds: Das Studio verklagt seine drei ehemaligen Führungskräfte, weil diese vertrauliche Daten gestohlen haben sollen, bevor sie gefeuert wurden.

Mit solchen widerrechtlich heruntergeladenen Daten seien die Ex-Bosse dann an die Presse herangetreten und hätten damit dem Ruf des Studios und somit auch Subnautica 2 geschadet. Sie sollen etwa ihre gesamten Firmen-Email-Accounts und Google Drives heruntergeladen haben, nachdem sie von ihrer anstehenden Kündigung erfahren hätten. Dabei sollen sie sich auch Designs und andere vertrauliche Daten aus dem Spiel angeeignet haben.

Video starten 20:54 Erfolg des Vorgängers: Subnautica hat mich dazu gebracht, meine größte Angst zu überwinden | mit Haselnuuuss

Interessant an der Geschichte ist, dass man eine solche Klage ja eher vom Mutterkonzern Krafton erwartet hätte als vom ehemaligen Studio der Ex-Bosse. Die Kollegen von PC Gamer haben bei Krafton nachgefragt und als Antwort kam, dass die verletzten Verpflichtungen gegenüber Unknown Worlds bestanden hätten. Ebenfalls bei PC Gamer findet ihr einen Link zur 74 Seiten langen Anklageschrift.

Die Anklage wird von einem Rechtsunternehmen geführt, das auch Krafton vertritt. Sämtliche angeblich widerrechtlich erworbenen Daten sollen zurückgegeben werden und die ehemaligen Führungskräfte sollen ein Strafgeld und Kompensation zahlen. Das Release-Datum für Subnautica 2 steht noch nicht fest, der Early Access soll 2026 bei Steam beginnen.

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