Der chaotische Vierbeiner Krypto macht in Superman gerade die große Leinwand unsicher und fliegt mit seinem kleinen roten Cape geradewegs in die Herzen der Fans. Und das Beste: Ozu, der echte Hund von Regisseur James Gunn, diente als Inspiration.
Anscheinend erreicht der DC-Film jetzt, dass viele Zuschauer wortwörtlich »auf den Hund gekommen sind« und viele Wauwaus vielleicht schon bald ein neues Zuhause finden werden.
Krypto hilft anderen Fellnasen
Bereits am ersten Wochenende spielte Superman 125 Millionen US-Dollar ein und legte somit den stärksten Start aller bisherigen Solo-Filme von Clark Kent hin (via Box Office Mojo). In den ersten Tagen haben sich demnach schon viele Fans den Blockbuster angesehen und sich dank Krypto wohl in die Idee eines eigenen Hundes verliebt.
Die Hundetraining-App Woofz analysierte die Google Trends nach der Premiere und machte eine herzerwärmende Entdeckung: Die Suchanfragen nach »Ein Hund in meiner Nähe adoptieren« stiegen um unglaubliche 513 Prozent an. Aber es gab noch weitere Zunahmen bei anderen Suchbegriffen:
- »Einen Rettungshund in meiner Nähe adoptieren«: +163 Prozent
- »Einen Welpen adoptieren«: +31 Prozent
- »Einen Schnauzer adoptieren«: +299 Prozent
Die letzte Anfrage ist dabei so spezifisch, weil Krypto vermutlich eine Mischung aus den Hunderassen Terrier und Schnauzer darstellen soll.
An dieser Stelle aber ein gut gemeinter Hinweis: Adoptiert einen Hund wirklich nur, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr die nötige Geduld und Zeit dafür habt. Denn wie jedes Lebewesen brauchen die treuen Vierbeiner viel Liebe und Zuwendung. Was auf der Leinwand so spaßig und witzig aussieht, ist in der Realität anders.
Schließlich möchte niemand, dass ein Hund durch mehrere verschiedene Familien wandern muss, bevor er sein Für-Immer-Zuhause findet. Am besten informiert ihr euch vorher eingehend über die Haltung eines kuscheligen Weggefährten. Eine erste Anlaufstelle findet ihr unter dem Link.
2:07
Superman: Im Trailer entbrennt ein Kampf zwischen dem Mann aus Stahl und seinem Erzfeind Lex Luthor
Die berührende Geschichte hinter Krypto
Bevor James Gunn seinen Hund aus einem Tierhort mit 60 anderen Hunde rettete, war sein Leben weitaus weniger chaotisch. Denn Ozu ist ein Wirbelwind und gleich am ersten Tag zerstörte er Möbel, Schuhe und knabberte sogar Gunns Laptop an.
Doch Ozus spannende Persönlichkeit brachte den 58-jährigen Filmemacher erst auf die Idee: »Was wäre wenn ein Hund wie Ozu Superkräfte hätte?« Und schwupps, schaffte es sein Schützling sogar indirekt auf die Leinwand, denn Ozus Körper diente als Modell für Krypto.
Wie er spielt, sich bewegt und Chaos anrichtet, ist demnach einigen Videoaufnahmen von Gunns Vierbeiner entnommen. In einem Interview mit People enthüllte er sogar Ende Juni 2025, dass Ozu begeistert von seinem CGI-Double ist und immer »zustimmend bellt sobald er sich auf dem Bildschirm sieht.«
Falls ihr noch mehr über den neuen DC-Film lesen möchtet, verlinken wir euch in der obigen Box weiterführende Artikel. So könnt ihr dort zum Beispiel nachlesen, wie James Gunn eine große Änderung im Bezug auf Supermans biologische Eltern rechtfertigt oder warum Clark eigentlich nur eine Brille braucht, um nicht erkannt zu werden.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.