Nach ein paar Minuten trage ich schon sechs Gehirne mit mir herum.
Tainted Grail: The Fall of Avalon ist wirklich eine Qual für jemanden wie mich, der in Rollenspielen immer die gleichen Fehler macht. Allein der Anfangs-Dungeon stellt meine Entschlossenheit auf eine harte Probe:
- Nein, ich folgte jetzt nicht noch der 26. Abzweigung vom Hauptpfad.
- Nein, ich steche den wehrlosen Gefangenen Nummer 41 nicht ab, weil er mir Erfahrungspunkte gibt.
- Nein, ich stecke nicht den 67. Glasbehälter ein, nur weil ich es kann.
Ach verdammt, wem soll ich etwas vormachen? Natürlich habe ich all diesen schlimmen Impulsen nachgegeben. Jetzt hasse ich Tainted Grail dafür - und liebe es doch. Vor allem aber deshalb, weil es mich seine NPCs ausziehen lässt.
Ihr seid verwirrt? Dann lest weiter, ich versuche, euch das jetzt mal in zwei Minuten zu erklären. Danach werdet ihr hoffentlich Lust darauf haben, den neuen Rollenspiel-Geheimtipp auf Steam auszuprobieren. Ein wenig mehr Hirn schadet ja schließlich nie!
Ein überraschendes Rollenspiel-Highlight
Tainted Grail begeistert nicht nur die Steam-Spieler (inzwischen über 25.000 gleichzeitige Spieler in der Spitze), es hat auch mich von Anfang an gepackt. Und das will was heißen, denn normalerweise bin ich so etwas wie die Sardine der Spielebranche: gut eingeölt und schwer zu fassen.
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