Bei Grafikkarten ist viel passiert, aber wenig wirklich Gutes
Nils Raettig: Mit zwei neuen GPU-Generationen (oder sogar drei, wenn man Intels B500er-Karten von Dezember 2024 mal großzügig dazu zählt) war 2025 grundsätzlich ein wichtiges Jahr für PC-Spieler.
Doch vielleicht geht es euch ja ähnlich wie mir und das, was früher Begeisterung ausgelöst hätte, lässt euch mittlerweile eher etwas kalt.
Die Gründe dafür sind vielfältig, etwa die oft schlechte Verfügbarkeit zum Release, die hohen Preise und das leidige Thema des Marketings (RTX 5070 so schnell wie eine RTX 4090, anyone?).
Erschwerend hinzu kommt, dass Nvidia seit Jahren keine Konkurrenz mehr an der absoluten Leistungsspitze zu befürchten hat und dass der einst so wichtige Preisbereich von etwa 300 Euro nur noch eher stiefmütterlich von den Herstellern behandelt wird.
Ach ja, und dann ist da ja noch die VRAM-Frage und die Diskussion darüber, wann es noch okay ist, im Jahr 2025 ein neues Modell mit 8,0 GByte anzubieten und wann nicht.
31:56
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Als wäre all das nicht genug, haben sich Spiele mit der Unreal Engine 5 in Bezug auf ihre Hardware-Anforderungen und technische Probleme auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Im Vergleich mit früher gibt es abseits des UE5-Themas aber auch gute Nachrichten: Meinem Eindruck nach kommt man heutzutage deutlich länger mit einer älteren GPU zu Recht als früher, auch dank des immer besser werdenden Upscalings (also keine rein KI-generierten Frames).
Während sich die Situation bei Verfügbarkeit und Preisen klar gebessert hat, ist der Blick in die Zukunft aber eher düster.
Einerseits aufgrund der Speicherkrise, die uns wohl noch jahrelang begleiten wird.
Andererseits, weil es durch diese Krise und weitere Faktoren länger als sonst dauern dürfte, bis uns neue GPU-Generationen erwarten.
Insgesamt blicke ich damit sowohl auf das vergangene Jahr als auch auf die Zukunft mit eher schlechten Gefühlen. Und wie immer in solchen Fällen gilt: Ich lasse mich sehr gerne eines Besseren belehren.
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