Anfang Januar entschied das amerikanische Verteidigungsministerium, den chinesischen Publishing-Giganten Tencent auf eine Liste von Firmen zu setzen, die enge Verbindungen zur chinesischen Rüstungsindustrie und der dortigen Regierung unterhalten.
Die Aufnahme auf diese Liste soll amerikanische Unternehmen davon abhalten, in Tencent und andere dort gelistete Unternehmen zu investieren. Jetzt holt Tencent zum Gegenschlag aus - mit einer möglichen Klage gegen die US-Regierung.
Einen tatsächlichen Handelsstopp kann das Pentagon mit der Einstufung Tencents als Militärunternehmen zwar nicht erzwingen. Sie schadet jedoch dem Ruf der betroffenen Unternehmen. So fiel denn auch wenig überraschend Tencents Aktienkurs am Tag der Bekanntmachung der Einstufung um fast zehn Prozentpunkte.
In einem ersten Statement hatte der Konzern mit Sitz im chinesischen Shenzhen den Schritt der US-Regierung als Fehler bezeichnet und angekündigt, Möglichkeiten auszuloten, wie diese Entscheidung wieder rückgängig gemacht werden könne. Man behalte sich allerdings vor, zu klagen. Diese Pläne schreiten nun offenbar voran.
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