Early-Access-Tests wie von Solasta 2 machen mich manchmal fertig. Ich freue mich schon das ganze Jahr darauf, endlich dieses Rollenspiel für euch zu testen. Aber jetzt weiß ich gar nicht, was ich euch eigentlich empfehlen soll. Lohnt sich ein Trip in die Welt von Solasta bereits im Early Access oder nicht?
Eigentlich würde ich ja gerne sagen, dass vor allem ausgehungerte Baldur’s-Gate-Fans sich auf dieses Rollenspiel-Kleinod stürzen sollten wie ein Zwerg auf einen Teller voller Haggis. Aber ganz so einfach ist das insbesondere aktuell leider noch nicht.
Solasta 2 hat sehr viel mit Baldur’s Gate 3 gemeinsam. Beide sind Party-Rollenspiele, beide setzen auf die fünfte DnD-Edition als Regelgrundlage mit rundenbasierten Gefechten und beide bieten vollvertonte Dialoge sowie eine vollständige 3D-Inszenierung. Aber natürlich kann es ein 30-Leute-starkes Studio aus Frankreich in Sachen Qualitätsstandards nicht mit Larians bombastischem Rollenspiel-Meisterwerk aufnehmen.
- ... ihr komplexe Rollenspiele mit tiefer Charakterentwicklung mögt.
- ... ihr den Vorgänger mochtet und auf eine hübschere Version gehofft habt.
- ... ihr gerne eigene Helden bastelt.
- ... ihr qualitativ im Vergleich zu Baldur's Gate 3 keine Abstriche machen könnt.
- ... euch tiefgründige Begleiter und Nebenaufgaben wichtig sind.
- ... rundenbasierte Taktikkämpfe für euren Geschmack zu träge ablaufen.
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Solasta 2 hat bessere Grafik, neue Regeln und mehr Freiheiten: Die Rollenspiel-Hoffnung für Baldurs-Gate-Fans zeigt seine größten Neuerungen
Das ist also ein ungemütlicher Vergleich. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Fans des großen Vorbilds hier durchaus einen grandiosen Kandidaten vor sich haben, der die Zeit bis zum nächsten Larian-Großprojekt angenehm überbrücken kann!
Oder besser gesagt: überbrücken könnte. Denn bevor Solasta 2 als kleine Alternative für den schnellen Baldur’s-Gate-Hunger gelten kann, müssen ebenfalls noch so einige Monate – wenn nicht sogar Jahre – ins Land ziehen.
Was Solasta abhebt
Rollenspiele stellen mich häufig vor eine gemeine Wahl. In vielen RPGs kann ich etwa, statt nur einen Helden zu erstellen und dann Gefährten unterwegs zu finden, auch einfach die ganze Gruppe aus selbstgenerierten Charakteren zusammensetzen. Das geht sogar in Baldur’s Gate. Ich mache das tatsächlich unheimlich gerne. Ich baue in jedem Rollenspiel freudig Figuren und denke mir ihre Storys aus.
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