50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Vorhersehbar, aber dennoch brillant« – Laut Kritikern ist The Boys Staffel 5 ein würdiger Abschluss der beliebten Amazon-Serie

Am 8. April startet endlich die fünfte und finale Staffel von The Boys auf Prime Video. Vorab schauen wir uns aber an, was die Kritiker sagen.

Wird Homelander am Ende über die Boys triumphieren? Bildquelle: Amazon MGM Studios Wird Homelander am Ende über die Boys triumphieren? Bildquelle: Amazon MGM Studios

Nach sieben Jahren voller Herogasms, abgetrennten und/oder explodierenden Körperteilen und größenwahnsinnigen »Superhelden« (auch Supes genannt) findet die schwarzhumorige Amazon-Serie The Boys bald ein Ende.

Der Kampf zwischen Homelander und den Boys geht in die alles entscheidende Runde, und wir wollen natürlich wissen: Schafft es Schöpfer Eric Kripke einen würdigen Abschluss für seine Serie zu finden? Laut den ersten Kritiker-Reviews gelingt ihm das sogar allemal!

Unser The-Boys-Experte Vali stimmt da nicht so ganz zu. Er hat die ersten sechs Folgen bereits gesehen und für ihn stolpert die Serie eher auf ihre Ziellinie zu:

Worum geht’s in The Boys Staffel 5?

In den finalen Episoden der Serie erreicht der Krieg zwischen Butcher (Karl Urban) und Homelander (Antony Starr) seinen absoluten Höhepunkt, während die USA nach dem Cliffhanger von Staffel 4 faktisch unter Supe-Kontrolle stehen.

Butcher wird durch das Virus und seine schwindende Zeit immer skrupelloser und setzt alles auf eine Karte, um seinen Widersacher Homelander und alle anderen Supes endgültig auszulöschen. Bleibt am Ende überhaupt jemand übrig, der die Trümmer der Welt wieder aufsammeln kann?

Am 8. April 2026 geht es mit einer Doppelfolge los. Danach gibt’s jeweils wöchentlich eine neue der insgesamt acht Episoden.

Video starten 2:32 The Boys: Im neuen Trailer zum Serienfinale steht Homelander kurz vor seinem finsteren Triumph

Ein würdiger Abschluss für The Boys

Auf Rotten Tomatoes sind die Kritiker-Reviews aktuell im Durchschnitt zu 96 Prozent positiv. Damit reiht sich die Staffel derzeit auf Platz 3 der besten Seasons von The Boys ein. Hier die anderen Bewertungen in der Übersicht:

  • Staffel 1: 85 und 90 Prozent
  • Staffel 2: 97 und 83 Prozent
  • Staffel 3: 98 und 72 Prozent
  • Staffel 4: 92 und 54 Prozent

Kurzer Disclaimer: Aus den Reviews geht hervor, dass die Kritiker nur die ersten sieben Folgen gesehen haben. Demnach bleibt das große Serienfinale für alle eine große Überraschung.

Was finden Kritiker gut an The Boys Staffel 5?

  • Fokus auf extrem aktuelle Themen – Faschismus-Metapher, politisches Klima
  • Einzelne Charakter-Highlights: Chemie zwischen Soldier Boy (Jensen Ackles) und Homelander, neue Facetten von Kimiko (Karen Fukuhara)
  • Emotionale Tiefe durch Fokus auf Traumata
  • Herausragende Effekte und fesselnde Action
  • Experimentelle Folgen

Welche Probleme gibt es?

  • Pacing – Handlung wirkt schleppend und wenig zielstrebig
  • Vorhersehbarkeit
  • Inhaltliche Überlastung – große gesellschaftliche Themen, aber nicht genug Zeit, um sie zu lösen
Kritiken zu The Boys Staffel 5 im Überblick
The Wrap

Was das letzte Kapitel von The Boys angeht, so machen uns die vorangegangenen sieben Folgen auf jeden Fall neugierig darauf, wie alles endet. Diese Staffel war zwar vorhersehbar, besaß aber genug Brillanz, um den herausragenden Platz der Serie in der Fernsehgeschichte zu bestätigen. Kripke und sein Team beweisen ein entscheidendes Verständnis dafür, was ihre Geschichte bedeutet, was man damit anstellen kann und warum es so wichtig war, sie in unserer Zeit zu erzählen.

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Variety

Zahlreiche Gastauftritte zum Abschluss lassen Geister (manche im wahrsten Sinne des Wortes) aus der Vergangenheit von The Boys wiederauferstehen, während sich ruhigere Momente mit den langfristigen Folgen der angesammelten Traumata von Superhelden und Nicht-Superhelden auseinandersetzen. Insbesondere auf diejenigen in romantischen Beziehungen, die erste Anzeichen von Erschöpfung zeigen. 

In ihren letzten Tagen konfrontiert sich The Boys dennoch mit größeren Problemen, als eine bescheidene Action-Komödie lösen kann. Jeder Blutstrahl und jedes Quetschen von herausquellenden Eingeweiden ist ein kleines Stück Katharsis, das dringend gebraucht wird, auch wenn die Chancen, dass das Gute über das Böse triumphiert, auf und abseits der Leinwand noch nie so gering erschienen sind.

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Discussing Film (Wertung: 4/5 Sternen)

Insgesamt behält The Boys den bissigen, selbstreferenziellen Humor und die scharfsinnigen Metakommentare bei, die die Serie von Anfang an geprägt haben. Über fünf Staffeln hinweg haben sich Eric Kripke und sein Team konsequent an die sich wandelnde kulturelle Landschaft angepasst und dafür gesorgt, dass die Serie so aktuell bleibt wie eh und je. Nun, mit diesem blutgetränkten letzten Kapitel, wagt The Boys etwas, das viele Superheldengeschichten vermeiden: ein endgültiges Ende. Eines, das seine Figuren (und Zuschauer) zwingt, sich mit den Kosten von Macht, Mitschuld und Überleben in einer Welt auseinanderzusetzen, die sich anfühlt, als stünde sie ständig am Abgrund. Die fünfte Staffel von The Boys ist ein brutal unterhaltsamer und unerwartet nachdenklicher Abschluss. 

Wenn es gelingt, das Serienfinale erfolgreich zu meistern, wird man sich an The Boys nicht nur wegen seines Schockwerts und seiner Satire erinnern, sondern auch dafür, wie es der Serie gelang, sich parallel zu der Welt weiterzuentwickeln, die sie kritisierte – was zu wahrhaft teuflischem und unterhaltsamem Fernsehen führte.

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Collider (Wertung: 9/10)

Es ist schwierig, mit der letzten Staffel einer erfolgreichen TV-Serie jeden Zuschauer zufriedenzustellen. Bislang geht The Boys in Staffel 5 zwar nicht allzu auf Nummer sicher, bleibt aber auch dem bisherigen Verlauf treu. Kripke und die Autoren sind sich durchaus bewusst, dass nicht jede Folge als Vorbereitung auf die große Schlacht dienen muss. Tatsächlich bricht die bisher beste Folge der 5. Staffel mit der typischen Formel von The Boys und entscheidet sich dafür, eine wichtige Geschichte in Form einer Anthologie zu erzählen.

Das Hinzufügen neuer Charaktere ganz am Ende kann ebenfalls gemischte Ergebnisse bringen, aber Diggs’ Oh Father ist eine perfekte Ergänzung zur Serie. Auch Ackles’ Soldier Boy erhält nach seinem großen Comeback mehr Gelegenheit, sich mit Homelander zu messen; Ackles und Starr haben eine unwiderstehliche Chemie, und die letzte Staffel greift ihre komplizierte Vater-Sohn-Dynamik voll und ganz auf. Fukuharas Kimiko ist von Anfang an dabei, agiert aber in einer ganz anderen Rolle, als wir sie bisher kannten. Sie ist immer noch eine tragische Badass, hat aber auch eine große Klappe, die ihre Romanze mit Frenchie auf interessante Weise durcheinanderwirbelt.

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Mama’s Geeky

Die fünfte Staffel von The Boys steckt voller Spannung und Intensität. Es ist eine brutale, ehrliche und erschreckend aktuelle Serie, die sich weniger wie eine Superhelden-Serie anfühlt, sondern eher wie eine Warnung. Ich bin besorgt, ich bin gestresst und ich bin völlig gefesselt. Während wir uns dem Ende einer Ära nähern, beweist The Boys, dass es nach wie vor die lebendigste und gefährlichste Serie im Fernsehen ist. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich bereit bin, mit anzusehen, wie alles in Flammen aufgeht.

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IGN Movies (Wertung: 7/10)

The Boys hätte zu keinem passenderen Zeitpunkt zurückkehren können. Die Serie greift das angespannte politische Klima des Jahres 2026 direkt auf, indem sie den Fokus auf den aufkommenden Faschismus sowie die ultimative Macht und die daraus resultierende Zerbrechlichkeit der Hoffnung legt. Thematisch hat die Serie alles im Griff, und in den ersten sieben Folgen der fünften Staffel gibt es viele großartige Charaktermomente zu entdecken.

Allerdings ist die Serie bei ihrer lang erwarteten Rückkehr kaum makellos. Die Handlung ist bestenfalls schleppend, wobei die frühen Episoden einen eher traditionellen Status quo wiederherstellen und sich die späteren Episoden viel Zeit lassen, um auf einen dramatischen Showdown hinzuarbeiten. Und dabei kommt nicht jeder Charakter so oft ins Rampenlicht, wie er es verdient hätte. Dennoch macht The Boys Staffel 5 viel Spaß, auch wenn sie sich nicht ganz so zielstrebig zeigt.

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Slashfilm (Wertung: 8/10)

Letztendlich ist es sowohl eine Erleichterung als auch eine angenehme Überraschung, dass The Boys genau so endet, wie es begonnen hat: als die beste, scharfsinnigste und radikalste Superhelden-Serie im Fernsehen. Obwohl sie relativ klein gehalten bleibt, ist die mit der Handkamera gefilmte Action genauso fesselnd und chaotisch, wie es die Fans gewohnt sind. Auf technischer Ebene ist die Mischung aus visuellen und grausamen Spezialeffekten auf dem kleinen Bildschirm unübertroffen. Aber vor allem überzeugt die bissige und erwachsene Parodie dort, wo es am meisten zählt. Zum ersten Mal seit Jahren bringt The Boys diesem düsteren Finale das dringend benötigte Herz und die Seele – eine Eigenschaft, die uns, wenn ich das so sagen darf, daran erinnert, warum wir Superhelden überhaupt so sehr lieben.

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Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr schon bereit für das Serienfinale von The Boys? Habt ihr vielleicht sogar noch einmal vorab alle vorherigen Staffeln geschaut? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Falls ihr noch mehr zur Amazon-Serie lesen möchtet, dann schau doch gerne mal in dem obigen Kasten vorbei.

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