The Last Spell könnte euer nächster Zeitfresser auf Steam werden

Mit Schwerter und Magie kämpft ihr einen verzweifelten Kampf gegen eine Übermacht. Aber Vorsicht: Der Mix aus Strategie- und Rollenspiel macht schnell süchtig!

von Sascha Penzhorn,
18.02.2021 05:00 Uhr

Basisbau, Monsterhorden, Rollenspiel-Helden: The Last Spell hat sie alles. Die Action findet aber rundenbasiert statt wie in einem Taktik- oder Strategiespiel. Basisbau, Monsterhorden, Rollenspiel-Helden: The Last Spell hat sie alles. Die Action findet aber rundenbasiert statt wie in einem Taktik- oder Strategiespiel.

Runden-Strategie mit Fantasy-Setting kann man nie genug haben. Mit Schwert, Bogen und Zauberei gegen Monster, Dämonen und Untote. Fügt man jetzt noch eine Prise Rogue-like hinzu, fühlt sich jede Sitzung anders als die letzte an, das Spiel wird viel weniger berechenbar und ihr müsst in der Lage sein, Eure Taktik jeder Situation entsprechend anzupassen.

Noch einen Hauch Tower-Defense dazu und schon kümmert ihr euch neben Ausrüstung, Attributen und Fähigkeiten für eure Helden auch um Befestigungen und Verteidigungsanlagen für euer Lager.

Es ist ein zum Bersten gefülltes Paket, dass Entwickler CCCP euch mit The Last Spell auf Steam anbietet. Ein rundenbasiertes They Are Billions quasi. Wir haben es angespielt und finden: Die Kombination der unterschiedlichen Spielelemente ist verdammt stressig, macht aber auch Spaß, wenn ihr auf diese Art der Herausforderung steht. Das zu überprüfen, ist denkbar einfach: Eine Demoversion lässt euch eine Basis errichten und erste Gefechte schlagen.

In The Last Spell baut ihr eure Basis zwischen Monsterangriffen aus. Euer Ziel: die perfekte Verteidigungsanlage zu ersinnen. In The Last Spell baut ihr eure Basis zwischen Monsterangriffen aus. Euer Ziel: die perfekte Verteidigungsanlage zu ersinnen.

Der Autor
Unser Freelancer Sascha Penzhorn spielt rundenbasierte Taktik-Rollenspiele schon seit 1993 mit Shining Force für Sega Megadrive. Über die Jahre folgten viele weitere Titel wie Nectaris (PC-Engine), Feda: The Emblem of Justice (SNES), Final Fantasy Tactics Advance (GBA) und Advance Wars (GBA), sowie die Disgaea-Reihe und selbstverständlich die unvermeidlichen X-Com-Spiele. Gefallen an Rogue-likes fand er erst später durch das grandiose Dead Cells. Düstere, deprimierende Rollenspiele mit vielen Zufallselementen und Rogue-Ansätzen weiß er dank Darkest Dungeon ebenfalls zu schätzen. Da mussten wir ihn zum Anspielen der Demo von The Last Spell nicht großartig überreden.

Das Ende ist nahe

Ein magischer, lila Nebel umgibt die letzten Bastionen der Menschheit. Wer den Nebel betritt, wird nie wieder lebend gesehen. Aus den purpurnen Schwaden strömen riesige Monsterhorden. Als Spieler verschanzt ihr euch mit einer kleinen Heldentruppe in den Ruinen einer Stadt, schlagt Monsterwellen zurück und beschützt Magier in einem Bannkreis in der Mitte eures Lagers. Fünf Nächte lang müsst ihr überleben und euren Feinden Einhalt gebieten, damit die Magier einen letzten Zauber wirken und alle Magie auslöschen können, um den Nebel aufzulösen und die Menschheit vor dem sicheren Untergang zu bewahren… vielleicht.

Zu Spielbeginn verfügt ihr über gerade mal drei zufallsgenerierte Charaktere. Die rangieren von mächtigen Zauberern über tödliche Bogenschützen bis zu brachialen Nahkämpfern. Eure Helden positioniert ihr in der Stadtruine und macht euch anschließend für die erste Belagerung bereit.