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Seite 2: Unsere besten Witcher-Geschichten: Was die Redaktion alles mit Hexer Geralt erlebt hat

Gescheiterter Kammerjäger

Markus Schwerdtel
@kargbier

Mein Name ist Markus und ich habe ein Problem. Genauer gesagt ein Open-World-Problem: Wenn immer es in einem Spiel mit offener Welt eine Reihe von geistlosen Nebenaufgaben zu erledigen gibt, dann will ich die so weit wie möglich erledigen, bevor ich mit der eigentlichen Hauptquest anfange. Diese Vorgehensweise befriedigt nicht nur meinen inneren Hundertprozenter, sondern hat tatsächlich auch praktischen Nutzen. Denn so lernt man schon vorab die Spielwelt und ihre Eigenheiten kennen und startet in der Regel mit einem schönen Erfahrungs-, Geld- oder Item-Poster ins eigentliche Abenteuer. Außer man spielt The Witcher 3.

Als mir das Spiel zum ersten mal ein Monsternest vor die Nase setzt, ist für mich klar: Diese Dinger räuchere ich später alle aus, bevor ich die eigentlichen Questlinien weiter verfolge. Schließlich gibt's dafür neben Erfahrungspunkten auch Crafting-Zutaten wie Nekkerherzen. Also durchreite ich einen ganzen realen Tag (ich hatte mir damals extra frei genommen!) die Landschaft und lege mich mit Monstern an. Insgesamt 31 Nester gibt es im Spiel, ich hebe sie alle aus! So zumindest der Plan.

Doch als ich mich nach getaner Arbeit am nächsten Tag wieder der Hauptquest widmen will, fällt mir beim Ritt durch die Landschaft etwas auf: Da hinten dieses Monsternest, das hatte ich doch schon gesprengt? Richtig, denn was ich nicht wusste: Nach rund 26 Stunden füllt das Spiel manche Nester wieder auf, der ganze Spaß geht von vorne los. Ob das ein Glitch ist oder Absicht? Keine Ahnung. Ich weiß nur: Nix mit 100 Prozent! So weit ich weiß ist das Nestproblem mittlerweile per Patch gefixt, aber immerhin hat mich The Witcher 3 von meiner Komplettierungssucht geheilt. Gut so, sonst wäre ich vermutlich bis heute in Assassin's Creed: Odyssey mit seinen Trilliarden Nebenaufgaben verschollen.


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Um die Fragen beantworten zu können, müsst ihr euch allerdings nicht nur mit The Witcher 3 auskennen, sondern auch unsere Artikel der Themenwoche aufmerksam lesen.

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Manchmal reicht ein Spaziergang

Fabiano Uslenghi
@StillAdrony

Es gibt in The Witcher 3 sehr viele einfallsreiche, amüsante, emotionale und allem in allem sehr unterhaltsame Quests oder Ereignisse. Im Gedächtnis bleiben mir persönlich dabei meistens Handlungen, die immer einen etwas bitter süßen Nachgeschmack haben. Der Blutige Baron kommt dabei natürlich als erstes in den Sinn. Trotzdem hat meine schönste Erinnerung an The Witcher 3 wenig mit einer der zahlreichen Quests zu tun. Oder irgendeinem Unsinn, den ich in der Open World angestellt habe.

Meine lebendigste Erinnerung an The Witcher 3 ist vergleichsweise unspektakulär, da ich dabei nicht sehr viel mehr gemacht habe als im Grunde nur geradeaus zu laufen. Ich bin relativ unwissend an das Spiel herangegangen und mir war vorher überhaupt nicht bewusst, dass die Open World im Laufe des Spiels noch größer wird. Bis Geralt dann schließlich Schiffbruch erleidet und an der rauen Küste von Ard Skellige angespült wird.

Ich musste mich dann erstmal ein wenig orientieren und war auch direkt baff, als mir die Karte die Größe dieses neuen Gebietes offenbarte. So baff sogar, dass ich Pferd Plötze einfach am Strand vergessen habe und etwas ziellos in die Wildnis stapfte. Ich marschierte also einfach nur für einige Minuten durch die Gegend, während die Bäume um mich herum von einer kräftigen Brise ins Wanken gebracht wurden.

Gleichzeitig erklang im Hintergrund die Melodie von »The Fields of Ard Skellig«, die mit ihrem getragenen Klang in mir sofort ein Gefühl der Melancholie auslöste. In diesen wenigen Minuten verlor ich mich vollständig in dieser Welt. Es fühlt sich bis heute ein wenig so an, als sei ich wirklich an der stürmischen Küste von Ard Skellige wandern gegangen.

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Wollt ihr weniger ziellos sein als Fabiano, empfehlen wir unseren Reiseführer zu The Witcher 3, der euch an versteckte Orte führt, die man gesehen haben sollte:

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Der Hexer in der GameStar-Kaffeeküche

Géraldine Hohmann
@mighty_dinomite

Unvergessen bleibt mein spannendstes Witcher-Erlebnis: In meiner ersten Woche als neues Mitglied der GameStar-Redaktion stand ich mit den Kollegen in der Kaffeeküche, als das Thema Rollenspiele aufkam. »Bitte lass niemanden merken, dass ich noch nie The Witcher gespielt habe«, dachte ich so bei mir und sagte »Ich habe noch nie The Witcher gespielt.« Meine Tarnung war perfekt.

Zum Glück kenne ich aber so ziemlich jedes Rollenspiel außer The Witcher, also erzählte ich zur Ablenkung begeistert von Dragon Age und Oblivion. Das ging eine Weile gut, aber es gibt nun mal keine RPG-Diskussion ohne den Hexer, egal in welch ausuferndem Detail ich auch analysiere, was Shale zum besten Begleiter aller Zeiten macht.

Bald also teilten meine Kollegen munter ihre besten Geralt-Geschichten und warfen mit Namen um sich, mit denen ich vage etwas anfangen konnte. »Ja, haha«, sagte ich und nickte wissend. Dann lenkte ich das Thema schnell wieder auf Dragon Age.

Geht es euch ähnlich wie Géraldine hilft übrigens Fabianos Guide dabei, heute noch mit der Witcher-Reihe anzufangen.

Géraldines The-Witcher-Geschichte dreht sich darum, keine Ahnung von The Witcher zu haben. Wenigstens ist sie ehrlich ... Géraldines The-Witcher-Geschichte dreht sich darum, keine Ahnung von The Witcher zu haben. Wenigstens ist sie ehrlich ...

Ich hatte mit allen Sex - leider!

Holger Harth
@doc_chop

Sexualität (in welcher Form auch immer) gehört zu unserem Leben. Doch Sexualität oder Sex passt nicht in jedes Spiel. Wenn der Bauer in Age of Empires 2 sich hinterm Beerenstrauch der Libido hingibt oder Gordon Freeman den Wachmann verführt, passt das irgendwie nicht wirklich zum Gameplay. In Rollenspielen ist die Integration von Sexualität aber oft eine sinnvolle Ergänzung der Handlungsmöglichkeiten.

Auch die Witcher-Spiele haben Sexualität nie ausgeklammert. War es im ersten Teil noch eher die Suche nach der richtigen Dialogoption um Schmuddelbildchen freizuschalten, legte Witcher 2 eine Schippe drauf. Auch dort war Geralt nicht nur heiß auf Monster und verführte zum Beispiel Begleiterin Triss während der Erkundung eines unterirdischen Bads. Das fand ich schon recht sinnvoll, schließlich verbringen die beiden viel zeit miteinander und verstehen sich gut. Warum also nicht.

Dass Geralt alles bespringt was als weiblich zu identifizieren ist (weil ich es ihm befehle) hat im Spiel dann aber eigentlich keine großen Auswirkungen gehabt. Schade. Da Geralt sich nicht vom gleichen Geschlecht angezogen fühlt ist auch ein bisschen schade, aber das will uns der Entwickler dafür in Cyberpunk 2077 ermöglichen.

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Auch in Witcher 3 war Geralt wieder spitz wie Nachbars Lumpi und zügelte seine Libido nur, wenn ich es ihm befahl (was ich aber nicht tat). Es endete darin, dass Geralt sowohl eine intime Beziehung mit Yennefer hatte, als auch mit Triss. Und als die beiden dahinter kamen forderten sie Geralt zu einem sinnlichen Abend zu Dritt auf. Obwohl ich es wollte, konnte ich mich als Geralt da nicht mehr rausreden. Das klang alles zu gut, aber jetzt mussten Geralt und ich da durch.

Yennefer und Triss verfrachten Geralt also leicht bekleidet aufs Bett, fesseln ihn dort und halten uns den Spiegel vor. Die Damen reden natürlich miteinander und merkten dabei, dass Geralt nicht wirklich die ehrliche Beziehung mit ihnen führte, die er vorgab. Die Fesseln am Bett waren also keine Spielzeuge sondern Bestrafung. Erst Rittersporn muss uns am nächsten morgen befreien. Triss und Yennefer sind für Geralt und mich danach zwar keine Widersacher, eine zukünftige Liebesbeziehung muss ich mir aber trotzdem abschminken.

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Toll, denn so hatten meine Entscheidungen als Spieler auch auf der sexuellen Ebene Folgen, mit denen ich den Rest des Spiels leben musste. Und auch mir als Spieler wurde dabei der Spiegel vorgehalten. Als solcher ist man manchmal gefangen in Spielmechaniken und hinterfragt so etwas nicht. Aber warum fange ich im Spiel denn mit jeder Frau was an, die mich nur nett anschaut?

Würde ich im echten Leben doch auch nicht machen, oder? Da hat mich das Spiel über mich selbst nachdenken lassen und ich applaudierte ihm innerlich. Dass Geralt auch noch auf einer Hochzeitsfeier eine Affäre mit seiner alten Bekannten Shani hatte, haben die beiden aber nicht rausbekommen.

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Gwent war geil!

Dennis Zirkler
@YungWerner

Irgendwie sind die Witcher-Spiele nichts für mich. The Witcher 2 habe ich zigmal angefangen, aber nie mehr als die erste Stunde gespielt, obwohl es ja echt gut sein soll. Den dritten Teil habe ich immerhin knapp 10 Stunden durchgehalten.

Was ich aber ganz, ganz toll fand, war Gwent: Die 2017 erschienene Open Beta des Kartenspielablegers war für mich die perfekte Abwechslung nach jahrelangem Hearthstone-Frust. Weniger Zufallselemente als beim Blizzard-Konkurrenten und deutlich großzügigere Belohnungen haben mich schnell überzeugt, sodass ich nach 1,5 Jahren auf über 700 wunderbare Spielstunden zurückblicken konnte.

Der Spaß endete allerdings mit dem großen Homecoming-Update: Für die Präsentation war dieses ein riesiger Schritt nach vorne, allerdings machte das Gameplay dafür zwei Schritte zurück - seitdem habe ich mich nicht mehr getraut, das Kartenspiel nochmal zu starten. Trotzdem vermisse ich dieses Spiel regelmäßig. Vielleicht muss ich, nun nochmal 1,5 Jahre später, doch mal wieder reingucken …

Nilfgaard neu in Gwent - Video-Duell: GameStar gegen die Entwickler 29:48 Nilfgaard neu in Gwent - Video-Duell: GameStar gegen die Entwickler

Patriotische Pflichten eines Trolls namens Trollololo

Valentin Aschenbrenner
@valivarlow

Obwohl oder gerade weil die Trolle von The Witcher 3 nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind, kann ich sie ziemlich gut leiden. Egal welchem dieser Ungetüme man begegnet, so wirklich voraussagen lässt sich nie, wie eine Konfrontation mit diesen kiloschweren Kolossen abläuft. Die Soldaten der redanischen Armee hätten wahrscheinlich auch nicht unbedingt damit gerechnet von dem Troll namens Trollololo (ja, wirklich) gekocht und gegessen zu werden, als sie ihn für ihre Sache »rekrutierten«.

So kann Geralt in The Witcher 3: Wild Hunt außerhalb von Oxenfurt Trollololo, der im Deutschen übrigens Gefreiter Schiefer heißt, begegnen. Der hat die äußerst ehrenhafte Aufgabe zugeteilt bekommen, die Boote der (von ihm getöteten) redanischen Soldaten zu bewachen. Nur naheliegend also, eben diese Schiffchen zu zerlegen, um einen Zaun daraus zu bauen, damit niemand ... die Schiffchen klaut. Nein, gegen Trollololos logisches »Denken« gibt es absolut nichts einzuwenden!

Noch ein wenig absurder wird diese Mini-Quest, als Trollololo Geralt darum bittet, Farbe für das Wappen der redanischen Armee zu besorgen. Tut Geralt ihm den Gefallen, fällt Trollololo ein, dass er gar nicht zeichnen kann. Zum Glück des Trolls ist Geralt ein feiner Kerl und stellt sein eigenes künstlerisches Geschick unter Beweis: Der Hexer pinselt den vielleicht schönsten, hässlichen Gockel an die Wand, den ich je in einem Videospiel gesehen habe. Beste Quest der Welt, Zehn von Zehn mit Stern.

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Welche witzigen, kuriosen oder einfach nur schönen Momente habt ihr in den The-Witcher-Spielen um den Hexer Geralt von Riva erlebt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wir sind gespannt auf eure Geschichten!

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