Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Total War: Medieval 3 - Wir wissen jetzt, wie viel vom Mittelalter exakt im Spiel steckt - und es ist etwas weniger als früher

Es ist jetzt bekannt, welchen Zeitrahmen Medieval 3 insgesamt absteckt. Es werden fast zwei Hundert Jahre weniger als im Vorgänger.

Im Vergleich zu Medieval 2 werdet ihr einige Jahre weniger Zeit haben, euer Reich zu vergrößern. Im Vergleich zu Medieval 2 werdet ihr einige Jahre weniger Zeit haben, euer Reich zu vergrößern.

Die Arbeiten an Total War: Medieval 3 gehen jetzt erst so richtig los. Trotzdem ist das Team bereits sehr offen und redet immer wieder darüber, was sie sich für das Spiel überlegen. So auch jetz wieder! Creative Director Leif Walter hat im Forum doch noch enthüllt, welche Jahre des Mittelalters in Medieval 3 wahrscheinlich bespielbar sein werden.

Wie zuvor angekündigt, will sich das Team für ihr Strategiespiel in erster Linie auf das Hoch- und Spätmittelalter fokussieren. Dort finden sich immerhin in der Regel all die Elemente, die Menschen gemeinhin mit dem Mittelalter verbinden. Folgender Zeitrahmen wird genannt:

  • Von 1140 bis 1440 soll sich die Kampagne zu Release erstrecken.

Damit wären 300 Jahre des Mittelalters abgedeckt, was im Gesamtkontext nach recht wenig klingt. Immerhin umfasst das Mittelalter je nach Zählung etwa 1.000 Jahre – ein großer Teil davon war aber eben noch das etwas archaische Frühmittelalter. Deshalb deckte auch schon Medieval 2 nicht die gesamte Epoche ab.

Allerdings reichte Medieval 2 noch von 1080 bis 1540 und erstreckte sich damit immerhin über ganze 460 Jahre. Hier ging es später sogar in die frühe Neuzeit und sogar nach Südamerika.

Video starten 1:33 Total War: Medieval 3 wurde im Trailer enthüllt und zeigt Könige, die nach der Macht greifen

So wird die Entscheidung begründet

Für die Entwickler ist bei Medieval 3 wichtig, dass wir einen unterhaltsamen Abriss des Mittelalters zu Gesicht bekommen. Aber auch, dass wir nicht zu lange darauf warten müssen, wirklich coole, klassische mittelalterliche Schlachten zu schlagen. Die Gründe für den Zeitraum sind also folgende:

  • Es geht sofort spannend los: Im Jahr 1140 befindet sich die Welt laut Leif Walter an einem interessanten Zeitpunkt und es ist viel im Umbruch. Man wird also in interessante Konflikte geworfen und kann sich beispielsweise direkt an Kreuzzügen beteiligen.
  • Ikonische Einheiten: Ihr müsst euch nicht erst durch die Einheiten des Frühmittelalters arbeiten, sondern könnt direkt mit klassischen Rittern in schwerer Rüstung loslegen. Gleichzeitig soll die Zeitspanne genug Innovationen bieten, dass sich eure Armeen gegen Ende spürbar vom Anfang unterscheiden.
  • Anhaltende Entwicklung: Auch abseits der Schlachtfelder soll es im Bereich der Politik und der Stadtentwicklung viele Möglichkeiten geben. Als Beispiel nennt er Frankreich, das zu Beginn noch dezentralisiert agiert und sich an Kreuzzügen beteiligt. Dann geht es um die Vorherrschaft in Europa und schließlich um die Festigung dieser Vormacht, während Bauernaufstände und die Pest euer Fundament erodieren.
  • Interessante Charaktere: Medieval 3 soll sich nicht derart auf Heldenfiguren fokussieren wie die letzten Total Wars, sie bleiben aber relevant. Das Jahr 1140 soll direkt einen guten Startpunkt liefern, da hier viele historisch wichtige Persönlichkeiten gleichzeitig gelebt haben. Ein Beispiel ist Friedrich Barbarossa, aber auch Eleonore von Aquitanien lebt zu dieser Zeit oder Johannes II. Komenos als Kaiser von Byzanz.

Zusammenfassend nennt Leif Walter als genaue Begründung:

Nachdem wir den imaginären Zeitstrahl von 300 Jahren durch das Mittelalter hin- und hergeschoben haben, kamen wir zu dem Entschluss, dass 1140 bis 1440 der spannendste Zeitraum ist. Spannend in Bezug auf die militärischen Einheiten, die man einsetzen kann, spannend in Bezug auf die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen und spannend in Bezug darauf, wie sich das Spiel in wirklich fesselnde Kapitel unterteilen lässt.

In den sozialen Medien diskutieren die Fans bereits fleißig, ob ihnen dieser Zeitrahmen nun zusagt oder nicht. Einige bedauern, dass es im Vergleich zu Medieval 2 derart eingekürzt wurde und dass man so beispielsweise den ersten Kreuzzug verpasst. Andere halten die Begründung von Creative Assembly aber auch für sinnvoll.

Ohnehin ist aktuell noch nichts in Stein gemeißelt. Die Zeitspanne könnte sich noch um ein paar Jahre nach vorne oder nach hinten verschieben. Zudem rechnen viele damit, dass DLCs davor oder danach andocken könnten. Eine Überfahrt nach Südamerika und frühneuzeitliche Schwarzpulver-Einheiten klingt etwa nach perfektem DLC-Content.

zu den Kommentaren (21)

Kommentare(21)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.