Creative Assembly hat das Jahr 2025 mit einem heiteren Knall beendet und nicht nur Medieval 3 enthüllt, sondern auch Total War: Warhammer 40.000! Nachdem das Studio bereits mit Warhammer Fantasy große Erfolge feiern durfte, geht es nun in die brachiale Sci-Fi-Version des Universums.
Allerdings funktionieren Schlachten und Feldzüge in einer ganzen Galaxie und wo Schussfeuerwaffen sehr verbreitet sind, logischerweise ein wenig anders als im Mittelalter oder bei mittelalterlicher Fantasy. Daher soll auch Warhammer 40k eines der ungewöhnlichsten Total-War-Spiele überhaupt werden.
Einen Vorgeschmack darauf, was das bedeutet, lieferten die Entwickler im kürzlichen Livestream vom 30. April. Dort wurde unter anderem erstmals für längere Zeit »Gameplay« von Warhammer 40k gezeigt und dabei vor allem präsentiert, wie ihr die Planeten und Schlachtfelder in dem Spiel zu Gesicht bekommt.
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Total War: Warhammer 40K - Im Ankündigungstrailer fliegen ordentlich die Fetzen
Ein ganzer Planet unter der Lupe
Die Kampagne von Warhammer 40k ist ganz anders aufgebaut als in der Vergangenheit. Immerhin können wir hier eine riesige Galaxie mit niemals endendem Krieg überziehen. Jedes Sonnensystem soll dabei einer eigenen Kampagne gleichen, wobei es hier verschiedene Varianten gibt. Innerhalb eines Sonnensystems hingegen fungieren die einzelnen Planeten wie eine Art Kontinent in den früheren Total Wars.
Im Stream konnten wir jetzt einen dieser Planeten von allen Seiten bestaunen. Es ist tatsächlich möglich, aus dem Orbit heraus bis auf die Planetenoberfläche zu zoomen. Obendrein steht euch für eure Eroberung wirklich der gesamte Planet zur Verfügung. Im Stream konnten wir sehen, wie die Entwickler einen Hive-City-Planeten komplett umkreisen und sich die einzelnen Kontinentalplatten und gewaltigen Megastädte auf der Oberfläche ansehen. Hier werdet ihr dann auch eure Armee verschieben und euch mit Feinden anlegen:
Je nachdem, wo ihr auf dem Planeten kämpft, ändert sich dann auch das Schlachtfeld. Es macht einen Unterschied, ob ihr kurz vor einer Metropole auf den Feind trefft, mitten drin oder komplett außerhalb in der Einöde.
Wichtig dabei: Planeten können dynamisch angepasst werden. Beispielsweise muss dieser Hive-Planet in eurem Spiel nicht zwangsweise primär aus Ödland bestehen, sondern kann auch eine Mischung aus Hive-Eis, Hive-Wüste oder Hive-gemäßigt sein.
Planetare Schlachtfelder
Neben einem Blick auf die Planeten gab es zusätzlich noch einen ausschweifenden Kameraflug über gleich mehrere Schlachtfelder von Warhammer 40k. Am auffälligsten dabei: Die Schlachtfelder sind wirklich, wirklich groß! Im Stream geht eine 20-Mann-starke Armee auf der weitläufigen Fläche einer Map richtiggehend unter.
Es ist also damit zu rechnen, dass hier auch über große Distanzen gekämpft wird und mit wirklich riesigen Armeen. Später sehen wir auch nochmal die Hive-City-Map, die bereits im ersten Trailer zu sehen war, und bekommen ein besseres Gefühl, wie weitläufig und verwinkelt das alles ist.
Betont wurde im Stream zudem nochmals, dass ihr in Warhammer 40k viel mehr kaputt machen könnt als bisher. Zu sehen war das alles nicht, aber laut der Entwickler, ist das Zerstörungspotenzial von Waffen groß. So könnt ihr einen Wald, der euch die Sicht versperrt, angeblich komplett von der Karte pusten.
Obwohl es laut Creative Assembly viele Schlachtkarten im Spiel gibt, soll ein modularer Aufbau die Vielfalt weiter erhöhen und dem Anspruch einer Galaxie gerecht werden. Deshalb können auch alle Battle Maps je nach Biom des Planeten dynamisch angepasst werden. Alle gezeigten Karten können genauso gut in einem anderen Biom existieren.
Zusätzlich gibt es wohl mehr Varianz, wo auf den Karten eine Armee auftauchen kann. Jede Seite des Schlachtfelds ist potenziell ein Zugangspunkt, sodass ihr die Map zumindest zu Beginn aus immer anderen Winkeln erlebt.
Bedenkt bei den gezeigten Szenen und Versprechungen jedoch, dass sich Warhammer 40k noch in Entwicklung befindet und die wohl auch noch ein Weilchen anhält - selbst wenn die Entwicklung gut vorankommt. Es kann sich bis zum Release daher noch einiges ändern.
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